Volksbegehren “Berlin braucht Tegel”

Es wird behauptet:

1. Der BER ist zu klein

Der Flughafen BER soll maximal 27 Millionen Passagiere im Jahr bewältigen können. Bereits im Jahr 2014 sind an den Berliner Flughäfen 28 Millionen Passagiere abgefertigt worden und jedes Jahr kommen etwa 2 Millionen Passagiere hinzu.

Wahr ist:

Die Aussage stimmt, aber: Wenn der BER an Netz geht, wird mit einem Passagieraufkommen von 23 Millionen gerechnet. Also so viele Passagiere, wie in 2015 in Tegel abgefertigt werden. Zur Erinnerung: Tegel wurde in den 70er Jahren für rund 6 Millionen Fluggäste geplant. Um das womöglich weiter steigende Fluggastaufkommen am BER bewältigen zu können, ist in den nächsten Jahren geplant, den alten Flughafen in Schönefeld parallel zu betreiben. Zudem soll ein neues Terminal neben dem BER-Nordpier erreichtet werden.

Tegel ist seit Jahren zu klein. 1974 ursprünglich für 6 Millionen Passagiere geplant, wurden 2014 rund 23 Millionen abgefertigt. Das bedeutet eine Überbelastung von fast 400%. Inwieweit Der BER wirklich zukünftig „zu klein“ sein wird, wird sich erst in der Zukunft zeigen. Die Prognosen über die Steigerungen der Passierzahlen sind aufgrund von zahlreichen Fehleinschätzungen in den vergangenen Jahren besonders einer Firma in Expertenkreisen stark umstritten.

2. Am BER droht Verkehrskollaps

Zwei Flughäfen verteilen die Last des Zubringerverkehrs In den letzten Jahrzehnten konnte sich der Fluganreiseverkehr auf den Ost- und Westteil der Stadt verteilen. Die einseitige Belastung des Ostens durch den BER könnte den Verkehrskollaps der Stadt bedeuten.

Wahr ist:

  1. Der BER ist durch eine moderne S-, bzw. Reginonalbahn-Anbindung mit der Innenstadt verbunden. Aus umweltpolitischen Überlegungen ein sinnvolles und notwendiges Angebot, den Anreiseverkehr mit Autos zu reduzieren. Der Airport-Express wird alle 15 Minuten zwischen dem Zentrum und dem BER pendeln. Die S-Bahn wird im Zehn-Minuten-Takt zum BER fahren Zudem will die BVG vom U-Bahnhof Rudow, der derzeit umgebaut wird, alle fünf Minuten Busse in Richtung BER anbieten. Wer hingegen in öffentlichen Verkehrsmitteln nach Tegel fährt, kann dies nur mit Bussen tun.
  2. Zudem stellt die Zufahrt zum Flughafen neben erheblichen sicherheitstechnischen Problemen ein “Nadelöhr” bei der Anreise dar.

3. TXL bietet Sicherheit

Wahr ist:

  1. Die Flughafendichte ist in Deutschland so groß wie, in kaum einem anderen Land. Im Umfeld von Berlin stehen Leipzig, Hannover und Rostock im Notfall als Ausweichflughäfen zur Verfügung. Leipzig ist in wenigen Flugminuten vom BER zu erreichen. Auch das Flugkreuz München verzichtet im Hinblick auf die Airport-Dichte auf einen Ausweichstandort.
  2. Die Sicherheitsstandards in Tegel werden aktuell nur noch toleriert, da der als Provisorium zugelassene Flughafen kurz vor der Schließung steht. Das Rollfeld in Richtung Osten ist im Falle einer Notlandung zu kurz. Bei einer unkontrollierten Landung gilt der Kurt-Schumacher-Platz als „Pufferbereich“. Das Flugzeug würde mangels ausreichend vorhandener Rollbahn durch die Häuser und Bauten rund um den Kurt-Schumacher-Platz „gebremst“ werden müssen.
  3. Die Forderungen der Initiative bedeuten außerdem eine anhaltende Gesundheits- und Umweltbelastung (Lärm und Abgase) für das gesamte Stadtgebiet von Berlin, siehe Umweltbericht für das Jahr 2014 der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Seiten 42 – 48, Flugspuren Region Berlin-Brandenburg.

4. TXL macht Berliner Taxifahrer glücklich

TXL ermöglicht die Konkurrenzfähigkeit unserer Taxen. Die rund 8000 Berliner Taxen müssen am Flughafen BER mit Brandenburger Betrieben mithalten, die weniger Gewerbesteuer und niedrigere Versicherungsbeiträge zahlen. Die Erhaltung von Tegel würde für einen fairen Wettbewerb sorgen.

Wahr ist:

  1. Die Taxi-Innungen in Berlin und Brandenburg sollten Regelungen treffen, die sowohl die Berliner, als auch die Brandenburger Taxiunternehmen gleichberechtigt behandeln. Leerfahrten von und zum BER sind umwelttechnisch nicht zu verantworten.
  2. Zum Schutz der Umwelt wurde zur Anbindung des BER ein umfangreiches Verkehrsnetz geplant und teilweise bereits realisiert.
  3. Wir empfinden zudem das anmaßende Gerede über die Bürger und die Landesregierung in Brandenburg als anmaßend und beschämend für eine Berliner Initiative.

5. TXL macht Gewinn

Im Gegensatz zum Milliardengrab BER erwirtschaftet der Flughafen Tegel Jahr für Jahr einen operativen Gewinn – zuletzt 88 Millionen Euro im Jahr 2014, die dem Land Berlin zum Beispiel für Schulen, Straßenbau und Sicherheit zur Verfügung stehen und wegfallen würden.

Wahr ist:

  1.  Seit Jahren werden am Standort Tegel keine relevanten Investitionen mehr getätigt. Mit rund 20 Millionen jährlich wurden notdürftig Bauschäden etc. im Terminalbereich ausgebessert. Im Technikbereich wurden trotz vermehrter Sicherheitsprobleme im Hinblick auf die Schließung kein Geld mehr investiert. Bei einem Weiterbetrieb würden laut Experten erhebliche Investitionssummen  im dreistelligen Millionenbereich anfallen. Also wahrscheinlich weit mehr als die genannten 88 Millionen.
  2. Seit Jahrzehnten wurde mit Billigung des Abgeordnetenhauses, der Senatsverwaltung für Finanzen und des Bezirks Reinickendorf akzeptiert, dass die Flughafengesellschaft nur einen extrem niedrigen Erbbauzins für das TXL-Grundstück mit einer Fläche von 1,59 Millionen Quadratmetern zahlen muss. Bis Mitte 2012 lag die „Pachtgebühr bei 900.000 € im Jahr. Der Grundstückswert des TXL-Geländes liegt bei ca. um 50 Millionen €.
  3. Bei einem Weiterbetrieb von Tegel würden bei ca. 400 000 Tegel-Anwohnern Schallschutzmaßnahmen notwendig, die Kosten verursachen würden, die weit über denen rund um den BER liegen(ca. 100.000 Haushalte). Konkret heißt das: Für elftausend Haushalte am BER kostet der Schallschutz 660 Millionen Euro. Für Tegel wwürde das Doppelte bis Dreifache der Kosten anfallen.
Hintergrund: 
Die Forderung der Initiative, den „unbefristeten Fortbetrieb des Flugplatzes Tegel als Verkehrsflughafen zu sichern“, kalkuliert einen jährlichen Gewinn von 88 Mio €, die benötigt werden, um daraus entstehende Kosten bestreiten zu können. Das bedeutet nichts anderes, als dem künftigen Flugplatz BER 360.000 Flugbewegungen jährlich, also mehr als 50 %, zu entziehen. Diese wurden jedoch im gerichtlich bestätigten Planfeststellungsverfahren festgelegt. Unter Umständen könnten es sogar mehr als 50 % sein. Mit seinem festgelegten und - nach Auskünften auf Informationsveranstaltungen der Obersten Luftfahrtbehörde Berlins– nicht reduzierbarem Koordinationseckwert von 52 Flugbewegungen pro Stunde, kann der Flughafen TXL im Jahr maximal 322.660 Flugbewegungen erzielen (erlaubt sind 52 Flugbewegungen pro Stunde x 17 Betriebsstunden x 365 Tage). Wenn Tegel dem BER 322.660 Flugbewegungen jährlich „abnehmen“ kann, bleiben für den BER 37.340 Flugbewegungen. Beide Konstellationen wären wirtschaftlich das Aus für den BER. 
Die 88 Mio Euro Gewinn im Jahr 2014 basieren u. a. auf 182.197 Flugbewegungen (Starts und Landungen) im Jahr 2014. Das sind 72% der gesamten Starts und Landungen. Insgesamt waren das in Tegel (TXL) und Schönefeld (SXF) 252.522 Flugbewegungen (Quelle: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH; Umweltbericht 2014, S.11).

Werden die Unterzeichner der Unterschriften-Aktion denn überhaupt von der Offenhaltung von Tegel profitieren?

Wir behaupten: NEIN!

Da die Forderung der Initiative „unbefristeter Fortbetrieb des Flughafens Tegel als Verkehrsflughafens“, juristisch aussichtlos ist, hoffen die Initiatoren womöglich, das Tegel als Militärflughafen weiterexistiert. Dazu gehören auch die Flüge der Bundesregierung. Ein „Nebeneffekt“: dem zivilen Verkehr könnten „Gastrechte“ eingeräumt werden. Z.B. für private Geschäftsflieger. TXL würde damit zu einem „Premium-Flughafen“ für elitäre Bedürfnisse. Die von der Initiative vorgetragenen „volksnahen“ Argumente würden zur Farce.

Wir befürchten: die Einleitung eines Volksbegehrens ist populistischer Stimmenfang. Die Unterzeichner werden nicht in Tegel starten und landen können. Außer sie reisen in einem Privatjet an.

45 Gedanken zu „Volksbegehren “Berlin braucht Tegel”

  1. Die Argumentation der Befürworter des Weiterbetriebes von Tegel ist eine einzige Aneinanderreihung von unsachlichen und sentimentalen “Aussagen”. Es fängt schon damit an, dass er angeblich schnell zu erreichen ist. Wenn ich zu bestimmten Zeiten 2 Stunden vor Abflug losfahren muss, damit ich wegen Stau rechtzeitig da bin. Bei der Ankunft dann dasselbe Spiel, wenn ich glücklicherweise nach 40 Minuten meine Koffer endlich habe. Anbindungstechnisch ist Tegel eine einzige Katastrophe. Aber ich will ja nicht auch noch jammern. Wenn ich nach Paris fliege brauche ich von Orly oder Charles-de Gaulle ca. 2 – 3 Stunden in mein Hotel. Das gilt für die meisten anderen Städte genauso. Darüber regt sich niemand auf, auch nicht die Tegel-Befürworter. Wer meint, das Berlin als Hauptstadt unbedingt zwei Flughäfen braucht, um das prognostizierte Passagieraufkommen zu bewältigen und Berlin mit anderen Städten mit mehreren Flughäfen vergleicht (London, Paris etc.) der sollte sich mal die Umgebung dieser Städte etwas genauer ansehen. London hat einen Einzugsbereich von 25 Mio und Paris von 17 Mio Menschen, woraus entsprechende Passagierzahlen resultieren. Tegel war für die Westberliner zwangsläufig alternativlos und hat ausschliesslich dieser Situation seine Existenz und das Wachstum zu verdanken. Aber das vergisst man natürlich gerne, weil es ja nicht in die Argumentation passt. Tegel als Mietpreisbremse heranzuziehen ist ziemlicher Unsinn und das wissen die Czaja-Anhänger natürlich. Zur Abwechslung hierzu mal ein paar Fakten: Der durchschnittliche Anstieg der Mieten im Umfeld des geschlossenen Tempelhof lag bei ca. 3%, also weniger als in anderen Berliner Bezirken. Wenn Tegel reduziert für Business-Flieger weiter betrieben wird, entsteht in der Umgebung ein für die Yuppies und Mietpreistreiber und Edelsanierer äusserst attraktives Umfeld. Wie attraktiv ein Flughafen für die Yuppies ist, lässt sich in beeindruckender Weise in Schönefeld und Umgebung beobachten, ähnlich wie beim City-Flughafen in London. Das der BER angeblich zu klein sein soll, hat mit haltlosen Prognosen und dem Versagen der Verkehrspolitik zu tun, weil überhaupt nicht über Alternativen nachgedacht wird. Wenn man das Passagieraufkommen bezüglich der regionalen Herkunft genauer betrachtet, könnten mit entsprechenden Verkehrkonzepten die Passagiere gut auf andere Verkehrsmittel oder andere Flughäfen verteilt werden. Wenn man alle echten Argumente ernsthaft in Betracht zieht, dann bleibt von den “Argumenten” der Tegel-Befürworter nicht mehr viel übrig. Die Motive müssen daher ganz anders gelagert sein. Bei Herrn Czaja (FDP) und der AfD ist das klar. Alle anderen sollten mal darüber nachdenken, ob sie sich vor eine solche Karre spannen lassen wollen.

  2. Der Flughafen in Tegel muss bleiben. Eine Hauptstadt brauch doch zwei Flughäfen, zumal ja schon lange klar ist, das Schönefeld viel zu klein ist. Peinlich, peinlich!

    1. Deshalb bin ich dafür, dass allen Hauptstädten, die nur einen Flughafen haben dieser Titel mit sofortiger Wirkung aberkannt wird (z. B. Rom, Madrid, Lissabon u.s.w)

  3. Ich wohne seit 20 Jahren in Wedding nahe Reinickendorf und fühle mich durch den ständig steigenden Flugverkehr in Tegel extrem gestört. Die Abflüge finden z.T. im 1-Minutentakt statt, offene Fenster sind da unmöglich. Aber auch bei geschlossenen Fenstern sind die Flugzeuge noch laut und deutlich zu hören. Je schneller Tegel dicht macht, desto besser und ich glaube kaum dass irgendjemand der auch nur nahe der Einflugschneise wohnt etwas dagegen hat.

    P.S.: ein innerstädtischer Flughafen in Zeiten wo IS Europa mit Terror bedroht, erhöht nicht gerade mein Sicherheitsgefühl

  4. Schön zu hören, dass es zur Offenhaltung von Tegel so alberne Argumente von wegen Weltstadt und so gibt. Warum gibt keiner zu, dass es um Bequemlichkeit geht? Aber was stört da schön der Lärm und der Dreck für betroffene Berliner. Wirkliche Weltstädte haben große Flughäfen mit Umsteigemöglichkeiten vor den Toren. Und wer sich hier schämt Deutscher zu sein ist wahrscheinlich Kleingeist genug um sich vor Brandenburg zu verstecken. Wer im Ausland kennt eigentlich den Unterschied zwischen Berlin und Brandenburg? Selbstbewußte Weltstattbürger! Ohje – ich schäme mich für manche Berliner!

  5. Ein Flughafen gehört nicht in die Stadt! Die Lärmbelastung ist enorm, durch BER wird nur ein Bruchteil der Bürger belästigt als durch TXL.
    Es ist schon ein Hohn, wenn im Stadtgebiet wegen Lärmschutz Temp30 eingeführt wird und gleichzeitig bis in die Nacht die Flugzeuge drüber donnern! Trotzdem ist der BER sehr nah an Berlin und ausgezeichnet zu erreichen!

  6. Ich hoffe das der BER möglichst bald fertig wird damit TXL zeitnah geschlossen werden kann damit der Fluglärm in der Stadt endlich auf hört.
    Ich fühle mich durch diesen sehr stark beeinträchtigt.
    Grüße aus Pankow

  7. Für mich sind die Argumente fü eine Schließung von TXL überhaubt nicht nachvollziehbar. Wie blind muss man eigentlich noch sein um zu erkennen dass TXL wichtig für eine Weltstadt, wie Berlin es ja nun mal sein, soll ist. Als noch niemand an die Schließung von irgendeinem unserer Flughäfen dachte da waren die Zahlen der Flugaufkommen/Jahr eindeutig.
    Tegel: 21000; Tempelhof: 6000; Schönefeld 2000. Das sind zusammen schon 29000/Jahr Flugaufkommen. Dann gab es eine Volksabstimmung gegen eine Schließung von Tempelhof bei der ein gewisser Herr Wowereit sagte: EGAL WAS BEI DIESER VOLKSABSTIMMUNG RAUSKOMMT WENN ICH SAGE DER FLUGHAFEN WIRD GESCHLOSSEN DANN WIRD ER GESCHLOSSEN.
    Wenn sich einer oben hinstellt und dem Volk diktiert was getan wird das hatten wir schon einmal. Willkommen in unserer sogenannten DEMOKRATIE die für jede Situation so zurechtgerückt wird wie es mal eben gebraucht wird.
    Und was den BER betrifft da übersehen viele etwas. Dieser Flughafen liegt nicht in Berlin sondern in Brandenburg. Wenn TXL geschlossen wird dann wäre Berlin die erste Hauptstadt weltweit ohne Fughafen. Wie viel Provinz brauch Ihr eigentlich noch um zu verstehen, TXL muss offen bleiben und Tempelhof hätte es auch gemusst. Im Ausland da klopfen sich die Menschen lachend auf die Schenkel und fragen sich: WAS IST EIGENTLICH MIT DEN DEUTSCHEN LOS? KÖNNEN DIE ÜBERHAUPT NOCH 1+1 ZUSAMMEN ZÄHLEN?? Traurig aber wahr und man muss sich so langsam wirklich schon schämen ein Deutscher zu sein. Unsere Sogenannten Politiker sollten sich das auch mal vor Augen halten u.zw. bei allen Entscheidungen die sie treffen.

    1. “Tegel: 21000; Tempelhof: 6000; Schönefeld 2000. Das sind zusammen schon 29000/Jahr Flugaufkommen. Dann gab es eine Volksabstimmung gegen eine Schließung von Tempelhof bei der ein gewisser Herr Wowereit sagte: EGAL WAS BEI DIESER VOLKSABSTIMMUNG RAUSKOMMT WENN ICH SAGE DER FLUGHAFEN WIRD GESCHLOSSEN DANN WIRD ER GESCHLOSSEN.”

      Was Herr Wowereit auch gesagt haben möchte, soweit ich mich erinnere ist der Volksentscheid damals nicht an ihm, sondern an den Berlinern gescheitert, von denen offensichtlich nicht genug der Meinung waren, Tempelhof müsse offen bleiben.

      “Und was den BER betrifft da übersehen viele etwas. Dieser Flughafen liegt nicht in Berlin sondern in Brandenburg. Wenn TXL geschlossen wird dann wäre Berlin die erste Hauptstadt weltweit ohne Fughafen.”

      Dieses Argument ist ja nun sehr absurd. Es gibt sicher viele Metropolen der Welt, deren Flughäfen weiter vom Zentrum entfernt liegen als BER das tut. BER wird mit der S-Bahn und Regionalzügen schneller erreichbar sein als viele andere internationale Flughäfen von denen aus ich geflogen bin. Und wohl auch bequemer als mit dem unsäglichen TXL-Bus. Ob nun die etwas willkürliche Grenze Berlin-Brandenburg dazwischen liegt ist doch vollkommen Wumpe, oder wird man dort etwa zur Passkontrolle angehalten?

      Man kann ja gerne über die (zumindest zeitweise) Offenhaltung Tegels diskutieren, wenn dies dringend nötig sein sollte, aber ganz so offensichtlich wie sie sie hier darstellen ist die Lage nun sicher nicht. Sie scheinen ja jedenfalls nicht viel Wert auf die Meinung der knappen Viertelmillion Einwohner in der Einflugschneise von TXL zu legen, von denen sicher die Mehrheit die versprochene Schließung nun schon seit Jahren herbeisehnen.

    2. @Peter aus Berlin, herzlichen Glückwunsch zu den bemerkenswerten Geographiekenntnissen. Die meisten Flughäfen der Welt liegen außerhalb der jeweiligen Stadtgebiete, also im Umland. Nach solchen Argumenten wären also alle bekannten Hauptstädte Provinznester, wie bedauerlich für Paris, Rom, Moskau, Washington ….Da passt Berlin doch gut rein, oder? Ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die Menschen im Ausland aus ganz anderen Gründen über uns wundern oder lustig machen. Sie wundern sich nämlich viel mehr darüber, mit welchen platten und unsinnigen Argumenten sich viele Deutsche an die Öffentlichkeit trauen, um sich wichtig zu machen. Vielleicht hängt das ja mit den Feststellungen der OECD über unseren sinkenden Bildungsstand zusammen.

  8. tegel muß als flughafen ehalten bleiben! es muß ja nicht für den BER gestrichen werden. das flugkontingent kann etwas reduziert werden für den deutschland und deutschlandhahen verkehr z.b. ich als pankower brauche diesen gut struktuierten fughafen, mit dem bus auch gut erreichbar. außerdem kommt schließung TXL nur den immobilienhaien zu passe, die in pankow, wedding und reinickendorf die mieten drasisch erheben wollen und werden. rings um den FH TXL ist auch ein einzigartiges biosphärenreservat entstanden, das dann zerstört werden würde und wird. wi nordberliner fordern den erhalt TXL!!!

    1. Ihr Kommentar ist sehr wirr:

      -die Fluggesellschaften selbst, wollen nicht zwei Flughäfen so nah beieinander, in den letzten Jahren schon oftmals von den Unternehmen selbst erwähnt
      -ich glaube Ihnen nicht, dass Sie ausgerechnet aus Pankow kommend, es toll finden, mit den Bussen des ÖPNV, nach TXL zu fahren
      -wenn es für Sie ein Argument wirklich wäre, “günstige Mieten” durch den Fluglärm zu geniessen, dann ziehen Sie doch rechtzeitig in die Bereiche des dann neu eröffneten BER, denn da haben dann die Immobilienhaie es schwerer ihre Objekte zu vermieten oder zu verkaufen
      -sollte in Ihnen ein Umweltschützer schlummern, dann wecken Sie ihn doch und engagieren Sie sich, damit das
      “einzigartige Biosphärenreservat” über die Zeit nach dem Flugverkehr geschützt wird

    2. Ihre Argumente sind für mich nicht mal ansatzweise nachvollziehbar. Erklären Sie doch mal bitte, warum die Mieten in diesem Bereich steigen sollten, wenn mehr Wohnungen entstehen! Mehr Wohnungen heißt mehr Angebote, heißt geringere Kosten! Mal Ökonomisch betrachtet. Und was den anderen Punkt betrifft: Das Vogelschutzgebiet und Biosphärenreservat kann sich nach einer Schließung von TXL von der Größe verdoppeln oder gar verdreifachen! Übrigens fordern auch die Vögel in Tegel eine Schließung des Flughafens!

      1. Das haben die Krähen vom TXl gelesen. (und sich tot gelacht ) Ach nein , sie sind ja noch da. An einem der größten mir bekannten Krähenhorst. TXL .

  9. Es gibt doch nur noch eine Handvoll Bürger (Rentner) die sich aufregen, so wie hier diese BI! Eigentlich wird doch hier nur das Begehren “Tegel muss offen bleiben” unterstützt und beworben!

    Die Rechtslage ist eindeutig: Ein halbes Jahr nach Eröffnung des neuen Flughafens BER in Schönefeld muss der Flughafen Tegel stillgelegt werden.

    Wetten? Wenn Tegel dicht gemacht wird, dann kommt wieder ein Volksbegehren, ähnlich wie in Tempelhof!

    1. ja sicherlich und das Gemaule

      nur 1 München hat auch nur 1 Flughafen und hat ca 41 Mio Fluggäste

      Der Flughafen München „Franz Josef Strauß“ ist der Verkehrsflughafen der bayerischen Landeshauptstadt München und zählt mit 41 Millionen Passagieren zu den größten Luftfahrt-Drehkreuzen in Europa

  10. Warum startet man nicht ein eigenes Begehren, ich habe gelesen, dass man dafür nur 20.000 Stimmen braucht. Das sollte doch nicht so schwer sein. Ziel ein klares Gesetz gegen einen Flughafen im Stadtbereich.

    Oder wenigstens ausschließliche Abstimmung durch die betroffenen Gebiete (Pankow, Reinickendorf, Wedding (nicht Mitte) und Spandau

  11. Als Hauptstadt fällt Berlin kein Zacken aus der Krone, wenn der Flughafen nicht mitten in der Stadt liegt! Als Pankowerin habe ich die Nase voll vom Fluglärm bis tief in die Nacht. Schallschutz haben wir nämlich auch keinen!
    Es ist ein wahres Glück, dass es noch keinen Absturz gab! Von der grossen Luftverschmutzung direkt über unseren Köpfen redet niemand; die kommt nicht nur vom Autofahren. Macht Tegel endlich dicht !!

    1. Man ist selbst schuld wenn man dahin zieht und damit nicht klar kommt ich finde das die meisten die bisher meckern soweieso nur die zugezogenen sind.

      ja ja ich wohne schon 40 jahre in der HOKA und selbst mit schalschutzfenstern ist das unerträglich besonders im Sommer im garten

      Die die länger dort leben und auch in der Einflugschneise die wollen Tegel behalten

      ja ja von wegen

    2. Ich stimme dir voll zu und warte schon sehnsüchtig auf die Schließung von Tegel und der dann endlich einkehrenden Ruhe.
      Gruß

  12. alle die heute Tegel abschaffen wollen sind selber von in abgeflogen und haben es geliebt das er genau da war wo er ist, die Anwohner sollten sich eigentlich dran gewöhnt haben, ich lebe selber in einer Einflugschneise und mich stört es nicht, ich bin dafür das er bleit.

  13. Für die Anwohner Tegels, derzeit eine unerträgliche Belastung, die sehr auf die Gesundheit geht.
    Flugzeuge die knapp über Wohnhäuser und ein belebtes Einkaufszentrum Tag und Nacht donnern. Denkt darüber überhaupt irgendjemand mal nach?

  14. Wir sind im Jahr 2013 in die Siemens Siedlung am Hohenzollernkanal gezogen. Als unsere Bauplanungen im ersten Halbjahr 2012 begannen, wurde von allen Seiten versichert, der Flughafen schließe ja am 30.6.2012 auf jeden Fall. Diese Gewissheit war der einzige Grund Planungen und Bau unseres Hauses an diesem Ort voranzutreiben und durchzuführen. Natürlich haben wir ohne Schallschutzfenster geplant. Der Flughafen schließt ja…! Das Wohnen in der Einflugschneise empfinde ich als unzumutbar. Was mich bis heute am meisten ärgert ist die Tatsache, dass die Ruhezeit zwischen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr früh niemals eingehalten wird. Bis 23:30 Uhr darf die Flughafenbehörde über Starts und Landungen entscheiden. Und da erfolgen offensichtlich immer die Genehmigungen! Man ist ja noch nicht mal bereit, die Postflieger in Schönefeld starten und landen zu lassen. Schlimm ist auch der Zustand in dieser permanenten Ungewissheit des Schließens oder nicht Schließens zu leben. Sollte Tegel offen bleiben, werden wir uns auf jeden Fall entsprechende Lärmschutzmaßnahmen erstreiten! Ich bin auch der Meinung, dass in Bezug auf das neuerliche Volksbegehren die Stimme eines Bürgers aus Köpenick, Steglitz oder Charlottenburg nicht die gleiche Gewichtung haben kann, wie die eines betroffenen Anwohners aus Pankow, Spandau oder Reinickendorf! Darüber hinaus ist es äußerst bedauerlich, dass es keinerlei Verlässlichkeit mehr gibt! Keine Planungssicherheit!

    1. Also ohne unhöflich zu sein. Aber warum jetzt dem TXL den schwarzen Peter zuschieben?

      Man ist selbst schuld wenn man dahin zieht und damit nicht klar kommt ich finde das die meisten die bisher meckern soweieso nur die zugezogenen sind.

      Die die länger dort leben und auch in der Einflugschneise die wollen Tegel behalten und über dies wäre es auch rechtlich möglich Tegel weiter zu betreiben. Man muss nur wollen…

      Man sollte den TXL den BER und auch den SFX zusammen betreiben dann waere jedem geholfen.

      Unterschiedliche Flugzeiten zB.

      Denn für Pendler die täglich pendeln wird der BER nicht schön.

      Man muss 1-2 Stunden pro Tag zusätzlich zum bisherigen tagesplan einplanen und kann nicht innerhalb von 15 Minuten in der City sein( mit dem kleinen rollkoffer).

      Und es gibt noch viel mehr pro agumente. Gut man muss auch etwas investieren aber im Vorteil zum BER weiss man beim TXL das es läuft.

      Denn dass Team (alle Mitarbeiter) halten zusammen.
      Euch ein schönes neues Jahr

      Achso die Webseite für das Volksbegehren liegt hier http:\\www.berlin-braucht-tegel.de

      MFG
      Sam

      1. Man muss 1-2 Stunden pro Tag zusätzlich zum bisherigen tagesplan einplanen und kann nicht innerhalb von 15 Minuten in der City sein

        wenn sie in münchen usw leben würden würden sie auch nicht maulen weil Der Flughafen München „Franz Josef Strauß

        ist auch weit weit draußen

        oder der von halle Leipzig

        weil andere leute die in berlin arbeiten haben ihre Arbeit auch nicht um die ecke sonder müßen auch 1 bis 2 stunde fahren

        also dan ziehen sie doch zum ber dan ist das nicht so weit weg für sie

      2. Also ich wohne seit etwa 50 Jahren hier. Und mich nervt der Fluglärm ungemein. Daher warte ich auch schon sehnsüchtig darauf das Tegel endlich geschlossen wird.

      3. was ist das denn für ein schwachsinn??
        nur die hinzugezogenen meckern? vielleicht noch aus dem grund, weil sie vorab günstige baupreise erreichten? welch ein totaler blödsinn. ich wohne seit 1975 in der nähe vom flughafen tegel. mich ärgert am meisten, dass die zahl der flüge sich drastisch erhöht hat nach den diversen verschiebungen der fertigstellung des ber. damit hat sich auch drastisch der wohnwert verschoben. und die, die den flughafen tegel offen halten wollen, haben in der mehrzahl nichts mit der beeinträchtigung der lebensweise durch die vielzahl der starts und landungen zu tun.

  15. Ich finde ein Volksbegehren sehr gut, Tegel muss einfach offen bleiben.
    Wir sind kein Dorf, wir sind die Hauptstadt von Deutschland.
    Selbst zu Westberliner Zeiten hatten wir zwei Flughäfen Tempelhof und Tegel. Zusätzlich noch Gatow usw. Die Politik muss die gemachten Fehler korrigieren!!!! Wo kann man Unterschreiben das Tegel offen bleiben soll???
    Das muss unbedingt für jeden Berliner möglich sein, es muss mehr Werbung dafür gemacht werden.

    1. Hallo Karola,
      Ich sehe das genau so wie Du, Berlin braucht selbstverständlich Berlin-Tegel, auch wenn der BER eröffnet ist. Es gibt einen Verein der sich für die Offenhaltung stark macht, dort findet man alles rund um die Unterschriftensammlung zum Volksbegehren. Hier der Link: http://www.facebook.com/tegelbleibtoffenev/

    2. Hallo Frau Zienicke,
      “westberliner Zeiten”?
      Kommen Sie doch bitte endlich nach 26 Jahren (!!) in ein mauerbefreites Berlin an. Zeit wird’s!
      Oder, fehlt Ihnen dafür einfach ein standesgemäßer Flughafen zum Landen und Sie warten noch darauf? Irgendwo im nirgendwo?

      1. Hallo Frank aus Berlin … wer immer Du auch bist,

        ich glaube Du wolltest mich absichtlich nicht verstehen.
        Es geht hier nicht um Westberliner Zeiten, ich bin längst in Gesamtberlin angekommen.
        Das Beispiel sollte nur zeigen, dass wir zu dieser Zeit schon zwei Flughäfen hatten, trotzdem wir nicht die Hauptstadt von Deutschland waren.
        London, Paris u.a. zeigen uns wie es geht Weltstadt zu sein.

        Herzlich Willkommen in der Provinz!!!

        1. Nur ein Beispiel:
          Das Commonwealth (Hauptstadt London/Oberhaupt Königin Elizabeth II.) hat eine addierte Gesamteinwohnerzahl von
          rund 2 Mrd. Menschen (knapp 30% der Erdbevölkerung!).

          Wir brauchen wohl nicht weiter darüber zu diskutieren, welch wichtige Infrastruktur das Fliegen für Großbritannien darstellt, in der Geschichte sowie in der Zukunft.

          Ähnlich verhält es sich bei Paris oder Madrid.
          Moskau ist die Hauptstadt des größten Staates der Welt (11 Zeitzonen!!!).

          Glauben Sie mir, auch nur mit dem einen Flughafen BER ist Berlin nicht Provinz.
          Äscht jetzt!

    3. Also ich finds besser wenn Tegel endlich geschlossen wird. Dann wird es endlich etwas ruhiger in Berlin und es besteht nicht ständig die Gefahr das da mal eine Maschine mitten in der Stadt in die Häuser kracht.

      Und Lärm ist zudem ja auch nicht gerade förderlich für die Gesundheit. Das geht aufz Herz und erhöht die Krebsrate.

      1. Da kann ich Dir echt nur Zustimmen. Schließlich fliegen ja über Berlin (absturtzgefärdet) nur Flugzeuge die in Tegel landen. Wo lebst Du den. ????????

    4. Ich finde das Volksbegehren ist das Werk von rücksichtslosen Opportunisten und bedauernswerten Nostalgikern. Die Voraussetzungen und Bedingungen für den Betrieb von Tegel und Tempelhof waren ganz anders (z. B. Sicherung der Erreichbarkeit West-Berlins im Blockadefall). Außerdem gab es zu Zeiten der Trennung Berlins gar keine Alternative zu Tegel. Hier sollen Menschen als Stimmvieh für die egoistischen Interessen weniger Leute mobilisiert werden. Nur die wenigsten von denen, die unterschreiben, würden wirklich davon profitieren. Die große Zahl an Linien- und Urlaubsflügen (die sowieso) werden über BER abgewickelt. Was das Thema “Weltstadt” angeht: Ich kenne keine europäische Stadt, die sich den Schwachsinn eines innerstädtischen Flughafens erlaubt. Wer nach Paris fliegt, der braucht anschließend mindestens ein bis zwei Stunden, von Orly oder Charle-de-Gaulle, um in die Stadt zu kommen. In London, Madrid, Mailand etc sieht es nicht besser aus. Außerdem ist Berlin bei den Party-Touristen so beliebt, dass die auch über BER einfliegen. Auch die Geschäftsleute werden weiter kommen, da sie ja müssen, wenn sie Geschäfte machen wollen. Vielleicht machen die dann einfach mehr Druck, damit die Verkehrsanbindung dann entsprechend schneller wird.
      Ich kann also nur hoffen, dass die meisten Menschen vernünftig sind und den Egoisten und Rücksichtslosen eine Abfuhr erteilen.

    5. Ich finde das Volksbegehren ist das Werk von rücksichtslosen Opportunisten und bedauernswerten Nostalgikern. Die Voraussetzungen und Bedingungen für den Betrieb von Tegel und Tempelhof waren ganz anders (z. B. Sicherung der Erreichbarkeit West-Berlins im Blockadefall). Außerdem gab es zu Zeiten der Trennung Berlins gar keine Alternative zu Tegel. Hier sollen Menschen als Stimmvieh für die egoistischen Interessen weniger Leute mobilisiert werden. Nur die wenigsten von denen, die unterschreiben, würden wirklich davon profitieren. Die große Zahl an Linien- und Urlaubsflügen (die sowieso) werden über BER abgewickelt. Was das Thema „Weltstadt“ angeht: Ich kenne keine europäische Stadt, die sich den Schwachsinn eines innerstädtischen Flughafens erlaubt. Wer nach Paris fliegt, der braucht anschließend mindestens ein bis zwei Stunden, von Orly oder Charle-de-Gaulle, um in die Stadt zu kommen. In London, Madrid, Mailand etc sieht es nicht besser aus. Außerdem ist Berlin bei den Party-Touristen so beliebt, dass die auch über BER einfliegen. Auch die Geschäftsleute werden weiter kommen, da sie ja müssen, wenn sie Geschäfte machen wollen. Vielleicht machen die dann einfach mehr Druck, damit die Verkehrsanbindung dann entsprechend schneller wird.
      Ich kann also nur hoffen, dass die meisten Menschen vernünftig sind und den Egoisten und Rücksichtslosen eine Abfuhr erteilen.

  16. Wahkampfgetöse mit primitiven Mitteln!
    Weil die Offenhaltung von Tegel den Planfeststellungsbeschluss für Schönefeld aushebeln würde – sie entzieht ihm die Planrechtfertigung – und weil der negative Planfeststellungsbeschluss für Tegel seit dem 08.08.2008 bestandskräftig ist und gegebenenfalls durch ein neues Planfeststellungsverfahren ersetzt werden müsste – ist die ganze Idee an Absurdität nicht zu überbieten. Eine neue Planfeststellung für Tegel ist mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht genehmigungsfähig und würde – im unwahrscheinlichen Falle einer Genehmigung – Milliardenkosten für Lärmschutzmaßnahmen nach den neuesten Bestimmungen nach sich ziehen.
    Damit zielt dieses lächerliche Volksbegehren nicht nur auf die Zufallbringung des Planfeststellungsbeschlusses für Schönefeld, sondern auch auf einen massiven finanziellen Eingriff in den Berliner Landeshaushalt über mögliche Lärmschutzkosten in Milliardenhöhe.”

  17. Hier werden eindeutig die Wirtschaftlichen Interessen in den Vordergrund gestellt. Egal ob Nachtruhe in der Einflugschneise Tegel oder nicht ich bekomme immer den Eindruck das dass den Verantwortlichen so ziemlich egal ist. Hauptsache der Euro rollt. Und was ist mit der gerechten Verteilung des Flug aufkommen Tegel 75% und Schönefeld 25 %.Wo sind denn bitte meine Schallschutz Fenster wenn fast in spitzen Zeiten alle 30 Sekunden -1 Minuten ein Flugzeug von Tegel über das Haus fliegt wann kommt mal jemand in die Wasserstadt Spandau.Achso ich vergaß Tegel wird ja geschlossen. So bald wie möglich ziehe aus der Einflugschneise weg das für mich der Einzigste Weg später nicht Dauer Patient beim Kardiologen zu sein und nicht dann noch an Schlaganfall und anderen Erkrankungen zu leiden. Ich empfinde als eine Zumutung in der Einflugschneise zu wohnen. Nichts gegen einen Flughafen es hat alles seine Dasein Berechtigung aber was grade hier an Flug aufkommen in Tegel täglich statt findet geht gar nicht für die Anwohner.

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