Volksbegehren “Berlin braucht Tegel”

Es wird behauptet:

1. Der BER ist zu klein

Der Flughafen BER soll max­i­mal 27 Mil­lio­nen Pas­sagiere im Jahr bewälti­gen kön­nen. Bere­its im Jahr 2014 sind an den Berlin­er Flughäfen 28 Mil­lio­nen Pas­sagiere abge­fer­tigt wor­den und jedes Jahr kom­men etwa 2 Mil­lio­nen Pas­sagiere hinzu.

Wahr ist:

Die Aus­sage stimmt, aber: Wenn der BER an Netz geht, wird mit einem Pas­sagier­aufkom­men von 23 Mil­lio­nen gerech­net. Also so viele Pas­sagiere, wie in 2015 in Tegel abge­fer­tigt wer­den. Zur Erin­nerung: Tegel wurde in den 70er Jahren für rund 6 Mil­lio­nen Flug­gäste geplant. Um das wom­öglich weit­er steigende Flug­gas­taufkom­men am BER bewälti­gen zu kön­nen, ist in den näch­sten Jahren geplant, den alten Flughafen in Schöne­feld par­al­lel zu betreiben. Zudem soll ein neues Ter­mi­nal neben dem BER-Nord­pi­er erre­ichtet wer­den.

Tegel ist seit Jahren zu klein. 1974 ursprünglich für 6 Mil­lio­nen Pas­sagiere geplant, wur­den 2014 rund 23 Mil­lio­nen abge­fer­tigt. Das bedeutet eine Über­be­las­tung von fast 400%. Inwieweit Der BER wirk­lich zukün­ftig „zu klein“ sein wird, wird sich erst in der Zukun­ft zeigen. Die Prog­nosen über die Steigerun­gen der Passierzahlen sind auf­grund von zahlre­ichen Fehlein­schätzun­gen in den ver­gan­genen Jahren beson­ders ein­er Fir­ma in Expertenkreisen stark umstrit­ten.

2. Am BER droht Verkehrskollaps

Zwei Flughäfen verteilen die Last des Zubringerverkehrs In den let­zten Jahrzehn­ten kon­nte sich der Flu­gan­rei­sev­erkehr auf den Ost- und West­teil der Stadt verteilen. Die ein­seit­ige Belas­tung des Ostens durch den BER kön­nte den Verkehrskol­laps der Stadt bedeuten.

Wahr ist:

  1. Der BER ist durch eine mod­erne S-, bzw. Regi­non­al­bahn-Anbindung mit der Innen­stadt ver­bun­den. Aus umwelt­poli­tis­chen Über­legun­gen ein sin­nvolles und notwendi­ges Ange­bot, den Anrei­sev­erkehr mit Autos zu reduzieren. Der Air­port-Express wird alle 15 Minuten zwis­chen dem Zen­trum und dem BER pen­deln. Die S-Bahn wird im Zehn-Minuten-Takt zum BER fahren Zudem will die BVG vom U-Bahn­hof Rudow, der derzeit umge­baut wird, alle fünf Minuten Busse in Rich­tung BER anbi­eten. Wer hinge­gen in öffentlichen Verkehrsmit­teln nach Tegel fährt, kann dies nur mit Bussen tun.
  2. Zudem stellt die Zufahrt zum Flughafen neben erhe­blichen sicher­heit­stech­nis­chen Prob­le­men ein “Nadelöhr” bei der Anreise dar.

3. TXL bietet Sicherheit

Wahr ist:

  1. Die Flughafen­dichte ist in Deutsch­land so groß wie, in kaum einem anderen Land. Im Umfeld von Berlin ste­hen Leipzig, Han­nover und Ros­tock im Not­fall als Auswe­ich­flughäfen zur Ver­fü­gung. Leipzig ist in weni­gen Flug­minuten vom BER zu erre­ichen. Auch das Flugkreuz München verzichtet im Hin­blick auf die Air­port-Dichte auf einen Auswe­ich­stan­dort.
  2. Die Sicher­heits­stan­dards in Tegel wer­den aktuell nur noch toleriert, da der als Pro­vi­so­ri­um zuge­lassene Flughafen kurz vor der Schließung ste­ht. Das Rollfeld in Rich­tung Osten ist im Falle ein­er Not­landung zu kurz. Bei ein­er unkon­trol­lierten Lan­dung gilt der Kurt-Schu­mach­er-Platz als „Puffer­bere­ich“. Das Flugzeug würde man­gels aus­re­ichend vorhan­den­er Roll­bahn durch die Häuser und Baut­en rund um den Kurt-Schu­mach­er-Platz „gebremst“ wer­den müssen.
  3. Die Forderun­gen der Ini­tia­tive bedeuten außer­dem eine anhal­tende Gesund­heits- und Umwelt­be­las­tung (Lärm und Abgase) für das gesamte Stadt­ge­bi­et von Berlin, siehe Umwelt­bericht für das Jahr 2014 der Flughafen Berlin Bran­den­burg GmbH, Seit­en 42 – 48, Flugspuren Region Berlin-Bran­den­burg.

4. TXL macht Berliner Taxifahrer glücklich

TXL ermöglicht die Konkur­ren­zfähigkeit unser­er Tax­en. Die rund 8000 Berlin­er Tax­en müssen am Flughafen BER mit Bran­den­burg­er Betrieben mithal­ten, die weniger Gewerbesteuer und niedrigere Ver­sicherungs­beiträge zahlen. Die Erhal­tung von Tegel würde für einen fairen Wet­tbe­werb sor­gen.

Wahr ist:

  1. Die Taxi-Innun­gen in Berlin und Bran­den­burg soll­ten Regelun­gen tre­f­fen, die sowohl die Berlin­er, als auch die Bran­den­burg­er Tax­i­un­ternehmen gle­ich­berechtigt behan­deln. Leer­fahrten von und zum BER sind umwelt­tech­nisch nicht zu ver­ant­worten.
  2. Zum Schutz der Umwelt wurde zur Anbindung des BER ein umfan­gre­ich­es Verkehrsnetz geplant und teil­weise bere­its real­isiert.
  3. Wir empfind­en zudem das anmaßende Gerede über die Bürg­er und die Lan­desregierung in Bran­den­burg als anmaßend und beschä­mend für eine Berlin­er Ini­tia­tive.

5. TXL macht Gewinn

Im Gegen­satz zum Mil­liar­den­grab BER erwirtschaftet der Flughafen Tegel Jahr für Jahr einen oper­a­tiv­en Gewinn – zulet­zt 88 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2014, die dem Land Berlin zum Beispiel für Schulen, Straßen­bau und Sicher­heit zur Ver­fü­gung ste­hen und weg­fall­en wür­den.

Wahr ist:

  1.  Seit Jahren wer­den am Stan­dort Tegel keine rel­e­van­ten Investi­tio­nen mehr getätigt. Mit rund 20 Mil­lio­nen jährlich wur­den not­dürftig Bauschä­den etc. im Ter­mi­nal­bere­ich aus­gebessert. Im Tech­nikbere­ich wur­den trotz ver­mehrter Sicher­heit­sprob­leme im Hin­blick auf die Schließung kein Geld mehr investiert. Bei einem Weit­er­be­trieb wür­den laut Experten erhe­bliche Investi­tion­ssum­men  im dreis­tel­li­gen Mil­lio­nen­bere­ich anfall­en. Also wahrschein­lich weit mehr als die genan­nten 88 Mil­lio­nen.
  2. Seit Jahrzehn­ten wurde mit Bil­li­gung des Abge­ord­neten­haus­es, der Sen­atsver­wal­tung für Finanzen und des Bezirks Reinick­endorf akzep­tiert, dass die Flughafenge­sellschaft nur einen extrem niedri­gen Erb­bauzins für das TXL-Grund­stück mit ein­er Fläche von 1,59 Mil­lio­nen Quadrat­metern zahlen muss. Bis Mitte 2012 lag die „Pacht­ge­bühr bei 900.000 € im Jahr. Der Grund­stück­swert des TXL-Gelän­des liegt bei ca. um 50 Mil­lio­nen €.
  3. Bei einem Weit­er­be­trieb von Tegel wür­den bei ca. 400 000 Tegel-Anwohn­ern Schallschutz­maß­nah­men notwendig, die Kosten verur­sachen wür­den, die weit über denen rund um den BER liegen(ca. 100.000 Haushalte). Konkret heißt das: Für elf­tausend Haushalte am BER kostet der Schallschutz 660 Mil­lio­nen Euro. Für Tegel wwürde das Dop­pelte bis Dreifache der Kosten anfall­en.
Hintergrund: 
Die Forderung der Initiative, den „unbefristeten Fortbetrieb des Flugplatzes Tegel als Verkehrsflughafen zu sichern“, kalkuliert einen jährlichen Gewinn von 88 Mio €, die benötigt werden, um daraus entstehende Kosten bestreiten zu können. Das bedeutet nichts anderes, als dem künftigen Flugplatz BER 360.000 Flugbewegungen jährlich, also mehr als 50 %, zu entziehen. Diese wurden jedoch im gerichtlich bestätigten Planfeststellungsverfahren festgelegt. Unter Umständen könnten es sogar mehr als 50 % sein. Mit seinem festgelegten und - nach Auskünften auf Informationsveranstaltungen der Obersten Luftfahrtbehörde Berlins– nicht reduzierbarem Koordinationseckwert von 52 Flugbewegungen pro Stunde, kann der Flughafen TXL im Jahr maximal 322.660 Flugbewegungen erzielen (erlaubt sind 52 Flugbewegungen pro Stunde x 17 Betriebsstunden x 365 Tage). Wenn Tegel dem BER 322.660 Flugbewegungen jährlich „abnehmen“ kann, bleiben für den BER 37.340 Flugbewegungen. Beide Konstellationen wären wirtschaftlich das Aus für den BER. 
Die 88 Mio Euro Gewinn im Jahr 2014 basieren u. a. auf 182.197 Flugbewegungen (Starts und Landungen) im Jahr 2014. Das sind 72% der gesamten Starts und Landungen. Insgesamt waren das in Tegel (TXL) und Schönefeld (SXF) 252.522 Flugbewegungen (Quelle: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH; Umweltbericht 2014, S.11).

Werden die Unterzeichner der Unterschriften-Aktion denn überhaupt von der Offenhaltung von Tegel profitieren?

Wir behaupten: NEIN!

Da die Forderung der Ini­tia­tive „unbe­fris­teter Fort­be­trieb des Flughafens Tegel als Verkehrs­flughafens“, juris­tisch aus­sicht­los ist, hof­fen die Ini­tia­toren wom­öglich, das Tegel als Mil­itär­flughafen weit­erex­istiert. Dazu gehören auch die Flüge der Bun­desregierung. Ein „Neben­ef­fekt“: dem zivilen Verkehr kön­nten „Gas­trechte“ eingeräumt wer­den. Z.B. für pri­vate Geschäfts­flieger. TXL würde damit zu einem „Pre­mi­um-Flughafen“ für elitäre Bedürfnisse. Die von der Ini­tia­tive vor­ge­tra­ge­nen „volk­sna­hen“ Argu­mente wür­den zur Farce.

Wir befürcht­en: die Ein­leitung eines Volks­begehrens ist pop­ulis­tis­ch­er Stim­men­fang. Die Unterze­ich­n­er wer­den nicht in Tegel starten und lan­den kön­nen. Außer sie reisen in einem Pri­vat­jet an.

45 Gedanken zu „Volksbegehren “Berlin braucht Tegel”

  1. Die Argu­men­ta­tion der Befür­worter des Weit­er­be­triebes von Tegel ist eine einzige Aneinan­der­rei­hung von unsach­lichen und sen­ti­men­tal­en “Aus­sagen”. Es fängt schon damit an, dass er ange­blich schnell zu erre­ichen ist. Wenn ich zu bes­timmten Zeit­en 2 Stun­den vor Abflug los­fahren muss, damit ich wegen Stau rechtzeit­ig da bin. Bei der Ankun­ft dann das­selbe Spiel, wenn ich glück­licher­weise nach 40 Minuten meine Kof­fer endlich habe. Anbindung­stech­nisch ist Tegel eine einzige Katas­tro­phe. Aber ich will ja nicht auch noch jam­mern. Wenn ich nach Paris fliege brauche ich von Orly oder Charles-de Gaulle ca. 2 — 3 Stun­den in mein Hotel. Das gilt für die meis­ten anderen Städte genau­so. Darüber regt sich nie­mand auf, auch nicht die Tegel-Befür­worter. Wer meint, das Berlin als Haupt­stadt unbe­d­ingt zwei Flughäfen braucht, um das prog­nos­tizierte Pas­sagier­aufkom­men zu bewälti­gen und Berlin mit anderen Städten mit mehreren Flughäfen ver­gle­icht (Lon­don, Paris etc.) der sollte sich mal die Umge­bung dieser Städte etwas genauer anse­hen. Lon­don hat einen Einzugs­bere­ich von 25 Mio und Paris von 17 Mio Men­schen, woraus entsprechende Pas­sagierzahlen resul­tieren. Tegel war für die West­ber­lin­er zwangsläu­fig alter­na­tiv­los und hat auss­chliesslich dieser Sit­u­a­tion seine Exis­tenz und das Wach­s­tum zu ver­danken. Aber das ver­gisst man natür­lich gerne, weil es ja nicht in die Argu­men­ta­tion passt. Tegel als Miet­preis­bremse her­anzuziehen ist ziem­lich­er Unsinn und das wis­sen die Cza­ja-Anhänger natür­lich. Zur Abwech­slung hierzu mal ein paar Fak­ten: Der durch­schnit­tliche Anstieg der Mieten im Umfeld des geschlosse­nen Tem­pel­hof lag bei ca. 3%, also weniger als in anderen Berlin­er Bezirken. Wenn Tegel reduziert für Busi­ness-Flieger weit­er betrieben wird, entste­ht in der Umge­bung ein für die Yup­pies und Miet­preistreiber und Edel­sanier­er äusserst attrak­tives Umfeld. Wie attrak­tiv ein Flughafen für die Yup­pies ist, lässt sich in beein­druck­ender Weise in Schöne­feld und Umge­bung beobacht­en, ähn­lich wie beim City-Flughafen in Lon­don. Das der BER ange­blich zu klein sein soll, hat mit halt­losen Prog­nosen und dem Ver­sagen der Verkehrspoli­tik zu tun, weil über­haupt nicht über Alter­na­tiv­en nachgedacht wird. Wenn man das Pas­sagier­aufkom­men bezüglich der regionalen Herkun­ft genauer betra­chtet, kön­nten mit entsprechen­den Verkehrkonzepten die Pas­sagiere gut auf andere Verkehrsmit­tel oder andere Flughäfen verteilt wer­den. Wenn man alle echt­en Argu­mente ern­sthaft in Betra­cht zieht, dann bleibt von den “Argu­menten” der Tegel-Befür­worter nicht mehr viel übrig. Die Motive müssen daher ganz anders gelagert sein. Bei Her­rn Cza­ja (FDP) und der AfD ist das klar. Alle anderen soll­ten mal darüber nach­denken, ob sie sich vor eine solche Karre span­nen lassen wollen.

  2. Der Flughafen in Tegel muss bleiben. Eine Haupt­stadt brauch doch zwei Flughäfen, zumal ja schon lange klar ist, das Schöne­feld viel zu klein ist. Pein­lich, pein­lich!

    1. Deshalb bin ich dafür, dass allen Haupt­städten, die nur einen Flughafen haben dieser Titel mit sofor­tiger Wirkung aberkan­nt wird (z. B. Rom, Madrid, Liss­abon u.s.w)

  3. Ich wohne seit 20 Jahren in Wed­ding nahe Reinick­endorf und füh­le mich durch den ständig steigen­den Flugverkehr in Tegel extrem gestört. Die Abflüge find­en z.T. im 1-Minu­ten­takt statt, offene Fen­ster sind da unmöglich. Aber auch bei geschlosse­nen Fen­stern sind die Flugzeuge noch laut und deut­lich zu hören. Je schneller Tegel dicht macht, desto bess­er und ich glaube kaum dass irgend­je­mand der auch nur nahe der Ein­flugschneise wohnt etwas dage­gen hat.

    P.S.: ein inner­städtis­ch­er Flughafen in Zeit­en wo IS Europa mit Ter­ror bedro­ht, erhöht nicht ger­ade mein Sicher­heits­ge­fühl

  4. Schön zu hören, dass es zur Offen­hal­tung von Tegel so alberne Argu­mente von wegen Welt­stadt und so gibt. Warum gibt kein­er zu, dass es um Bequem­lichkeit geht? Aber was stört da schön der Lärm und der Dreck für betrof­fene Berlin­er. Wirk­liche Welt­städte haben große Flughäfen mit Umsteigemöglichkeit­en vor den Toren. Und wer sich hier schämt Deutsch­er zu sein ist wahrschein­lich Kleingeist genug um sich vor Bran­den­burg zu ver­steck­en. Wer im Aus­land ken­nt eigentlich den Unter­schied zwis­chen Berlin und Bran­den­burg? Selb­st­be­wußte Welt­stat­tbürg­er! Ohje — ich schäme mich für manche Berlin­er!

  5. Ein Flughafen gehört nicht in die Stadt! Die Lärm­be­las­tung ist enorm, durch BER wird nur ein Bruchteil der Bürg­er belästigt als durch TXL.
    Es ist schon ein Hohn, wenn im Stadt­ge­bi­et wegen Lärm­schutz Temp30 einge­führt wird und gle­ichzeit­ig bis in die Nacht die Flugzeuge drüber don­nern! Trotz­dem ist der BER sehr nah an Berlin und aus­geze­ich­net zu erre­ichen!

  6. Ich hoffe das der BER möglichst bald fer­tig wird damit TXL zeit­nah geschlossen wer­den kann damit der Fluglärm in der Stadt endlich auf hört.
    Ich füh­le mich durch diesen sehr stark beein­trächtigt.
    Grüße aus Pankow

  7. Für mich sind die Argu­mente fü eine Schließung von TXL über­haubt nicht nachvol­lziehbar. Wie blind muss man eigentlich noch sein um zu erken­nen dass TXL wichtig für eine Welt­stadt, wie Berlin es ja nun mal sein, soll ist. Als noch nie­mand an die Schließung von irgen­deinem unser­er Flughäfen dachte da waren die Zahlen der Flugaufkommen/Jahr ein­deutig.
    Tegel: 21000; Tem­pel­hof: 6000; Schöne­feld 2000. Das sind zusam­men schon 29000/Jahr Flu­gaufkom­men. Dann gab es eine Volksab­stim­mung gegen eine Schließung von Tem­pel­hof bei der ein gewiss­er Herr Wow­ere­it sagte: EGAL WAS BEI DIESER VOLKSABSTIMMUNG RAUSKOMMT WENN ICH SAGE DER FLUGHAFEN WIRD GESCHLOSSEN DANN WIRD ER GESCHLOSSEN.
    Wenn sich ein­er oben hin­stellt und dem Volk dik­tiert was getan wird das hat­ten wir schon ein­mal. Willkom­men in unser­er soge­nan­nten DEMOKRATIE die für jede Sit­u­a­tion so zurecht­gerückt wird wie es mal eben gebraucht wird.
    Und was den BER bet­rifft da überse­hen viele etwas. Dieser Flughafen liegt nicht in Berlin son­dern in Bran­den­burg. Wenn TXL geschlossen wird dann wäre Berlin die erste Haupt­stadt weltweit ohne Fughafen. Wie viel Prov­inz brauch Ihr eigentlich noch um zu ver­ste­hen, TXL muss offen bleiben und Tem­pel­hof hätte es auch gemusst. Im Aus­land da klopfen sich die Men­schen lachend auf die Schenkel und fra­gen sich: WAS IST EIGENTLICH MIT DEN DEUTSCHEN LOS? KÖNNEN DIE ÜBERHAUPT NOCH 1+1 ZUSAMMEN ZÄHLEN?? Trau­rig aber wahr und man muss sich so langsam wirk­lich schon schä­men ein Deutsch­er zu sein. Unsere Soge­nan­nten Poli­tik­er soll­ten sich das auch mal vor Augen hal­ten u.zw. bei allen Entschei­dun­gen die sie tre­f­fen.

    1. Tegel: 21000; Tem­pel­hof: 6000; Schöne­feld 2000. Das sind zusam­men schon 29000/Jahr Flu­gaufkom­men. Dann gab es eine Volksab­stim­mung gegen eine Schließung von Tem­pel­hof bei der ein gewiss­er Herr Wow­ere­it sagte: EGAL WAS BEI DIESER VOLKSABSTIMMUNG RAUSKOMMT WENN ICH SAGE DER FLUGHAFEN WIRD GESCHLOSSEN DANN WIRD ER GESCHLOSSEN.”

      Was Herr Wow­ere­it auch gesagt haben möchte, soweit ich mich erin­nere ist der Volk­sentscheid damals nicht an ihm, son­dern an den Berlin­ern gescheit­ert, von denen offen­sichtlich nicht genug der Mei­n­ung waren, Tem­pel­hof müsse offen bleiben.

      Und was den BER bet­rifft da überse­hen viele etwas. Dieser Flughafen liegt nicht in Berlin son­dern in Bran­den­burg. Wenn TXL geschlossen wird dann wäre Berlin die erste Haupt­stadt weltweit ohne Fughafen.”

      Dieses Argu­ment ist ja nun sehr absurd. Es gibt sich­er viele Metropolen der Welt, deren Flughäfen weit­er vom Zen­trum ent­fer­nt liegen als BER das tut. BER wird mit der S-Bahn und Region­alzü­gen schneller erre­ich­bar sein als viele andere inter­na­tionale Flughäfen von denen aus ich geflo­gen bin. Und wohl auch beque­mer als mit dem unsäglichen TXL-Bus. Ob nun die etwas willkür­liche Gren­ze Berlin-Bran­den­burg dazwis­chen liegt ist doch vol­lkom­men Wumpe, oder wird man dort etwa zur Passkon­trolle ange­hal­ten?

      Man kann ja gerne über die (zumin­d­est zeitweise) Offen­hal­tung Tegels disku­tieren, wenn dies drin­gend nötig sein sollte, aber ganz so offen­sichtlich wie sie sie hier darstellen ist die Lage nun sich­er nicht. Sie scheinen ja jeden­falls nicht viel Wert auf die Mei­n­ung der knap­pen Viertelmil­lion Ein­wohn­er in der Ein­flugschneise von TXL zu leg­en, von denen sich­er die Mehrheit die ver­sproch­ene Schließung nun schon seit Jahren her­beisehnen.

    2. @Peter aus Berlin, her­zlichen Glück­wun­sch zu den bemerkenswerten Geo­gra­phieken­nt­nis­sen. Die meis­ten Flughäfen der Welt liegen außer­halb der jew­eili­gen Stadt­ge­bi­ete, also im Umland. Nach solchen Argu­menten wären also alle bekan­nten Haupt­städte Prov­inznester, wie bedauer­lich für Paris, Rom, Moskau, Wash­ing­ton .…Da passt Berlin doch gut rein, oder? Ich bin mir ziem­lich sich­er, dass sich die Men­schen im Aus­land aus ganz anderen Grün­den über uns wun­dern oder lustig machen. Sie wun­dern sich näm­lich viel mehr darüber, mit welchen plat­ten und unsin­ni­gen Argu­menten sich viele Deutsche an die Öffentlichkeit trauen, um sich wichtig zu machen. Vielle­icht hängt das ja mit den Fest­stel­lun­gen der OECD über unseren sink­enden Bil­dungs­stand zusam­men.

  8. tegel muß als flughafen ehal­ten bleiben! es muß ja nicht für den BER gestrichen wer­den. das flugkontin­gent kann etwas reduziert wer­den für den deutsch­land und deutsch­land­ha­hen verkehr z.b. ich als pankow­er brauche diesen gut struk­tu­ierten fughafen, mit dem bus auch gut erre­ich­bar. außer­dem kommt schließung TXL nur den immo­bilien­haien zu passe, die in pankow, wed­ding und reinick­endorf die mieten dra­sisch erheben wollen und wer­den. rings um den FH TXL ist auch ein einzi­gar­tiges biosphären­reser­vat ent­standen, das dann zer­stört wer­den würde und wird. wi nord­ber­lin­er fordern den erhalt TXL!!!

    1. Ihr Kom­men­tar ist sehr wirr:

      -die Flugge­sellschaften selb­st, wollen nicht zwei Flughäfen so nah beieinan­der, in den let­zten Jahren schon oft­mals von den Unternehmen selb­st erwäh­nt
      -ich glaube Ihnen nicht, dass Sie aus­gerech­net aus Pankow kom­mend, es toll find­en, mit den Bussen des ÖPNV, nach TXL zu fahren
      -wenn es für Sie ein Argu­ment wirk­lich wäre, “gün­stige Mieten” durch den Fluglärm zu geniessen, dann ziehen Sie doch rechtzeit­ig in die Bere­iche des dann neu eröffneten BER, denn da haben dann die Immo­bilien­haie es schw­er­er ihre Objek­te zu ver­mi­eten oder zu verkaufen
      -sollte in Ihnen ein Umweltschützer schlum­mern, dann weck­en Sie ihn doch und engagieren Sie sich, damit das
      “einzi­gar­tige Biosphären­reser­vat” über die Zeit nach dem Flugverkehr geschützt wird

    2. Ihre Argu­mente sind für mich nicht mal ansatzweise nachvol­lziehbar. Erk­lären Sie doch mal bitte, warum die Mieten in diesem Bere­ich steigen soll­ten, wenn mehr Woh­nun­gen entste­hen! Mehr Woh­nun­gen heißt mehr Ange­bote, heißt gerin­gere Kosten! Mal Ökonomisch betra­chtet. Und was den anderen Punkt bet­rifft: Das Vogelschutzge­bi­et und Biosphären­reser­vat kann sich nach ein­er Schließung von TXL von der Größe ver­dop­peln oder gar ver­dreifachen! Übri­gens fordern auch die Vögel in Tegel eine Schließung des Flughafens!

      1. Das haben die Krähen vom TXl gele­sen. (und sich tot gelacht ) Ach nein , sie sind ja noch da. An einem der größten mir bekan­nten Krähen­horst. TXL .

  9. Es gibt doch nur noch eine Hand­voll Bürg­er (Rent­ner) die sich aufre­gen, so wie hier diese BI! Eigentlich wird doch hier nur das Begehren “Tegel muss offen bleiben” unter­stützt und bewor­ben!

    Die Recht­slage ist ein­deutig: Ein halbes Jahr nach Eröff­nung des neuen Flughafens BER in Schöne­feld muss der Flughafen Tegel still­gelegt wer­den.

    Wet­ten? Wenn Tegel dicht gemacht wird, dann kommt wieder ein Volks­begehren, ähn­lich wie in Tem­pel­hof!

    1. ja sicher­lich und das Gemaule

      nur 1 München hat auch nur 1 Flughafen und hat ca 41 Mio Flug­gäste

      Der Flughafen München „Franz Josef Strauß“ ist der Verkehrs­flughafen der bay­erischen Lan­deshaupt­stadt München und zählt mit 41 Mil­lio­nen Pas­sagieren zu den größten Luft­fahrt-Drehkreuzen in Europa

  10. Warum startet man nicht ein eigenes Begehren, ich habe gele­sen, dass man dafür nur 20.000 Stim­men braucht. Das sollte doch nicht so schw­er sein. Ziel ein klares Gesetz gegen einen Flughafen im Stadt­bere­ich.

    Oder wenig­stens auss­chließliche Abstim­mung durch die betrof­fe­nen Gebi­ete (Pankow, Reinick­endorf, Wed­ding (nicht Mitte) und Span­dau

  11. Als Haupt­stadt fällt Berlin kein Zack­en aus der Kro­ne, wenn der Flughafen nicht mit­ten in der Stadt liegt! Als Pankow­erin habe ich die Nase voll vom Fluglärm bis tief in die Nacht. Schallschutz haben wir näm­lich auch keinen!
    Es ist ein wahres Glück, dass es noch keinen Absturz gab! Von der grossen Luftver­schmutzung direkt über unseren Köpfen redet nie­mand; die kommt nicht nur vom Aut­o­fahren. Macht Tegel endlich dicht !!

    1. Man ist selb­st schuld wenn man dahin zieht und damit nicht klar kommt ich finde das die meis­ten die bish­er meck­ern soweieso nur die zuge­zo­ge­nen sind.

      ja ja ich wohne schon 40 jahre in der HOKA und selb­st mit schalschutzfen­stern ist das unerträglich beson­ders im Som­mer im garten

      Die die länger dort leben und auch in der Ein­flugschneise die wollen Tegel behal­ten

      ja ja von wegen

    2. Ich stimme dir voll zu und warte schon sehn­süchtig auf die Schließung von Tegel und der dann endlich einkehren­den Ruhe.
      Gruß

  12. alle die heute Tegel abschaf­fen wollen sind sel­ber von in abge­flo­gen und haben es geliebt das er genau da war wo er ist, die Anwohn­er soll­ten sich eigentlich dran gewöh­nt haben, ich lebe sel­ber in ein­er Ein­flugschneise und mich stört es nicht, ich bin dafür das er bleit.

  13. Für die Anwohn­er Tegels, derzeit eine unerträgliche Belas­tung, die sehr auf die Gesund­heit geht.
    Flugzeuge die knapp über Wohn­häuser und ein belebtes Einkauf­szen­trum Tag und Nacht don­nern. Denkt darüber über­haupt irgend­je­mand mal nach?

  14. Wir sind im Jahr 2013 in die Siemens Sied­lung am Hohen­zollernkanal gezo­gen. Als unsere Bau­pla­nun­gen im ersten Hal­b­jahr 2012 began­nen, wurde von allen Seit­en ver­sichert, der Flughafen schließe ja am 30.6.2012 auf jeden Fall. Diese Gewis­sheit war der einzige Grund Pla­nun­gen und Bau unseres Haus­es an diesem Ort voranzutreiben und durchzuführen. Natür­lich haben wir ohne Schallschutzfen­ster geplant. Der Flughafen schließt ja…! Das Wohnen in der Ein­flugschneise empfinde ich als unzu­mut­bar. Was mich bis heute am meis­ten ärg­ert ist die Tat­sache, dass die Ruhezeit zwis­chen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr früh niemals einge­hal­ten wird. Bis 23:30 Uhr darf die Flughafen­be­hörde über Starts und Lan­dun­gen entschei­den. Und da erfol­gen offen­sichtlich immer die Genehmi­gun­gen! Man ist ja noch nicht mal bere­it, die Post­flieger in Schöne­feld starten und lan­den zu lassen. Schlimm ist auch der Zus­tand in dieser per­ma­nen­ten Ungewis­sheit des Schließens oder nicht Schließens zu leben. Sollte Tegel offen bleiben, wer­den wir uns auf jeden Fall entsprechende Lärm­schutz­maß­nah­men erstre­it­en! Ich bin auch der Mei­n­ung, dass in Bezug auf das neuer­liche Volks­begehren die Stimme eines Bürg­ers aus Köpenick, Steglitz oder Char­lot­ten­burg nicht die gle­iche Gewich­tung haben kann, wie die eines betrof­fe­nen Anwohn­ers aus Pankow, Span­dau oder Reinick­endorf! Darüber hin­aus ist es äußerst bedauer­lich, dass es kein­er­lei Ver­lässlichkeit mehr gibt! Keine Pla­nungssicher­heit!

    1. Also ohne unhöflich zu sein. Aber warum jet­zt dem TXL den schwarzen Peter zuschieben?

      Man ist selb­st schuld wenn man dahin zieht und damit nicht klar kommt ich finde das die meis­ten die bish­er meck­ern soweieso nur die zuge­zo­ge­nen sind.

      Die die länger dort leben und auch in der Ein­flugschneise die wollen Tegel behal­ten und über dies wäre es auch rechtlich möglich Tegel weit­er zu betreiben. Man muss nur wollen…

      Man sollte den TXL den BER und auch den SFX zusam­men betreiben dann waere jedem geholfen.

      Unter­schiedliche Flugzeit­en zB.

      Denn für Pendler die täglich pen­deln wird der BER nicht schön.

      Man muss 1–2 Stun­den pro Tag zusät­zlich zum bish­eri­gen tage­s­plan ein­pla­nen und kann nicht inner­halb von 15 Minuten in der City sein( mit dem kleinen rol­lkof­fer).

      Und es gibt noch viel mehr pro agu­mente. Gut man muss auch etwas investieren aber im Vorteil zum BER weiss man beim TXL das es läuft.

      Denn dass Team (alle Mitar­beit­er) hal­ten zusam­men.
      Euch ein schönes neues Jahr

      Achso die Web­seite für das Volks­begehren liegt hier http:\\www.berlin-braucht-tegel.de

      MFG
      Sam

      1. Man muss 1–2 Stun­den pro Tag zusät­zlich zum bish­eri­gen tage­s­plan ein­pla­nen und kann nicht inner­halb von 15 Minuten in der City sein

        wenn sie in münchen usw leben wür­den wür­den sie auch nicht maulen weil Der Flughafen München „Franz Josef Strauß

        ist auch weit weit draußen

        oder der von halle Leipzig

        weil andere leute die in berlin arbeit­en haben ihre Arbeit auch nicht um die ecke son­der müßen auch 1 bis 2 stunde fahren

        also dan ziehen sie doch zum ber dan ist das nicht so weit weg für sie

      2. Also ich wohne seit etwa 50 Jahren hier. Und mich nervt der Fluglärm unge­mein. Daher warte ich auch schon sehn­süchtig darauf das Tegel endlich geschlossen wird.

      3. was ist das denn für ein schwachsinn??
        nur die hinzuge­zo­ge­nen meck­ern? vielle­icht noch aus dem grund, weil sie vor­ab gün­stige baupreise erre­icht­en? welch ein totaler blödsinn. ich wohne seit 1975 in der nähe vom flughafen tegel. mich ärg­ert am meis­ten, dass die zahl der flüge sich drastisch erhöht hat nach den diversen ver­schiebun­gen der fer­tig­stel­lung des ber. damit hat sich auch drastisch der wohn­wert ver­schoben. und die, die den flughafen tegel offen hal­ten wollen, haben in der mehrzahl nichts mit der beein­träch­ti­gung der lebensweise durch die vielzahl der starts und lan­dun­gen zu tun.

  15. Ich finde ein Volks­begehren sehr gut, Tegel muss ein­fach offen bleiben.
    Wir sind kein Dorf, wir sind die Haupt­stadt von Deutsch­land.
    Selb­st zu West­ber­lin­er Zeit­en hat­ten wir zwei Flughäfen Tem­pel­hof und Tegel. Zusät­zlich noch Gatow usw. Die Poli­tik muss die gemacht­en Fehler kor­rigieren!!!! Wo kann man Unter­schreiben das Tegel offen bleiben soll???
    Das muss unbe­d­ingt für jeden Berlin­er möglich sein, es muss mehr Wer­bung dafür gemacht wer­den.

    1. Hal­lo Karo­la,
      Ich sehe das genau so wie Du, Berlin braucht selb­stver­ständlich Berlin-Tegel, auch wenn der BER eröffnet ist. Es gibt einen Vere­in der sich für die Offen­hal­tung stark macht, dort find­et man alles rund um die Unter­schriften­samm­lung zum Volks­begehren. Hier der Link: http://www.facebook.com/tegelbleibtoffenev/

    2. Hal­lo Frau Zienicke,
      “west­ber­lin­er Zeit­en”?
      Kom­men Sie doch bitte endlich nach 26 Jahren (!!) in ein mauer­be­fre­ites Berlin an. Zeit wird’s!
      Oder, fehlt Ihnen dafür ein­fach ein standes­gemäßer Flughafen zum Lan­den und Sie warten noch darauf? Irgend­wo im nir­gend­wo?

      1. Hal­lo Frank aus Berlin … wer immer Du auch bist,

        ich glaube Du woll­test mich absichtlich nicht ver­ste­hen.
        Es geht hier nicht um West­ber­lin­er Zeit­en, ich bin längst in Gesamt­ber­lin angekom­men.
        Das Beispiel sollte nur zeigen, dass wir zu dieser Zeit schon zwei Flughäfen hat­ten, trotz­dem wir nicht die Haupt­stadt von Deutsch­land waren.
        Lon­don, Paris u.a. zeigen uns wie es geht Welt­stadt zu sein.

        Her­zlich Willkom­men in der Prov­inz!!!

        1. Nur ein Beispiel:
          Das Com­mon­wealth (Haupt­stadt London/Oberhaupt Köni­gin Eliz­a­beth II.) hat eine addierte Gesamtein­wohn­erzahl von
          rund 2 Mrd. Men­schen (knapp 30% der Erd­bevölkerung!).

          Wir brauchen wohl nicht weit­er darüber zu disku­tieren, welch wichtige Infra­struk­tur das Fliegen für Großbri­tan­nien darstellt, in der Geschichte sowie in der Zukun­ft.

          Ähn­lich ver­hält es sich bei Paris oder Madrid.
          Moskau ist die Haupt­stadt des größten Staates der Welt (11 Zeit­zo­nen!!!).

          Glauben Sie mir, auch nur mit dem einen Flughafen BER ist Berlin nicht Prov­inz.
          Äscht jet­zt!

    3. Also ich finds bess­er wenn Tegel endlich geschlossen wird. Dann wird es endlich etwas ruhiger in Berlin und es beste­ht nicht ständig die Gefahr das da mal eine Mas­chine mit­ten in der Stadt in die Häuser kracht.

      Und Lärm ist zudem ja auch nicht ger­ade förder­lich für die Gesund­heit. Das geht aufz Herz und erhöht die Kreb­srate.

      1. Da kann ich Dir echt nur Zus­tim­men. Schließlich fliegen ja über Berlin (absturtzge­färdet) nur Flugzeuge die in Tegel lan­den. Wo leb­st Du den. ????????

    4. Ich finde das Volks­begehren ist das Werk von rück­sicht­slosen Oppor­tunis­ten und bedauern­swerten Nos­tal­gik­ern. Die Voraus­set­zun­gen und Bedin­gun­gen für den Betrieb von Tegel und Tem­pel­hof waren ganz anders (z. B. Sicherung der Erre­ich­barkeit West-Berlins im Block­ade­fall). Außer­dem gab es zu Zeit­en der Tren­nung Berlins gar keine Alter­na­tive zu Tegel. Hier sollen Men­schen als Stim­mvieh für die ego­is­tis­chen Inter­essen weniger Leute mobil­isiert wer­den. Nur die wenig­sten von denen, die unter­schreiben, wür­den wirk­lich davon prof­i­tieren. Die große Zahl an Lin­ien- und Urlaub­s­flü­gen (die sowieso) wer­den über BER abgewick­elt. Was das The­ma “Welt­stadt” ange­ht: Ich kenne keine europäis­che Stadt, die sich den Schwachsinn eines inner­städtis­chen Flughafens erlaubt. Wer nach Paris fliegt, der braucht anschließend min­destens ein bis zwei Stun­den, von Orly oder Charle-de-Gaulle, um in die Stadt zu kom­men. In Lon­don, Madrid, Mai­land etc sieht es nicht bess­er aus. Außer­dem ist Berlin bei den Par­ty-Touris­ten so beliebt, dass die auch über BER ein­fliegen. Auch die Geschäft­sleute wer­den weit­er kom­men, da sie ja müssen, wenn sie Geschäfte machen wollen. Vielle­icht machen die dann ein­fach mehr Druck, damit die Verkehrsan­bindung dann entsprechend schneller wird.
      Ich kann also nur hof­fen, dass die meis­ten Men­schen vernün­ftig sind und den Ego­is­t­en und Rück­sicht­slosen eine Abfuhr erteilen.

    5. Ich finde das Volks­begehren ist das Werk von rück­sicht­slosen Oppor­tunis­ten und bedauern­swerten Nos­tal­gik­ern. Die Voraus­set­zun­gen und Bedin­gun­gen für den Betrieb von Tegel und Tem­pel­hof waren ganz anders (z. B. Sicherung der Erre­ich­barkeit West-Berlins im Block­ade­fall). Außer­dem gab es zu Zeit­en der Tren­nung Berlins gar keine Alter­na­tive zu Tegel. Hier sollen Men­schen als Stim­mvieh für die ego­is­tis­chen Inter­essen weniger Leute mobil­isiert wer­den. Nur die wenig­sten von denen, die unter­schreiben, wür­den wirk­lich davon prof­i­tieren. Die große Zahl an Lin­ien- und Urlaub­s­flü­gen (die sowieso) wer­den über BER abgewick­elt. Was das The­ma „Welt­stadt“ ange­ht: Ich kenne keine europäis­che Stadt, die sich den Schwachsinn eines inner­städtis­chen Flughafens erlaubt. Wer nach Paris fliegt, der braucht anschließend min­destens ein bis zwei Stun­den, von Orly oder Charle-de-Gaulle, um in die Stadt zu kom­men. In Lon­don, Madrid, Mai­land etc sieht es nicht bess­er aus. Außer­dem ist Berlin bei den Par­ty-Touris­ten so beliebt, dass die auch über BER ein­fliegen. Auch die Geschäft­sleute wer­den weit­er kom­men, da sie ja müssen, wenn sie Geschäfte machen wollen. Vielle­icht machen die dann ein­fach mehr Druck, damit die Verkehrsan­bindung dann entsprechend schneller wird.
      Ich kann also nur hof­fen, dass die meis­ten Men­schen vernün­ftig sind und den Ego­is­t­en und Rück­sicht­slosen eine Abfuhr erteilen.

  16. Wahkampfgetöse mit prim­i­tiv­en Mit­teln!
    Weil die Offen­hal­tung von Tegel den Plan­fest­stel­lungs­beschluss für Schöne­feld aushe­beln würde — sie entzieht ihm die Plan­recht­fer­ti­gung — und weil der neg­a­tive Plan­fest­stel­lungs­beschluss für Tegel seit dem 08.08.2008 bestand­skräftig ist und gegebe­nen­falls durch ein neues Plan­fest­stel­lungsver­fahren erset­zt wer­den müsste — ist die ganze Idee an Absur­dität nicht zu über­bi­eten. Eine neue Plan­fest­stel­lung für Tegel ist mit hoher Wahrschein­lichkeit nicht genehmi­gungs­fähig und würde — im unwahrschein­lichen Falle ein­er Genehmi­gung — Mil­liar­denkosten für Lärm­schutz­maß­nah­men nach den neuesten Bes­tim­mungen nach sich ziehen.
    Damit zielt dieses lächer­liche Volks­begehren nicht nur auf die Zufall­bringung des Plan­fest­stel­lungs­beschlusses für Schöne­feld, son­dern auch auf einen mas­siv­en finanziellen Ein­griff in den Berlin­er Lan­deshaushalt über mögliche Lärm­schutzkosten in Mil­liar­den­höhe.”

  17. Hier wer­den ein­deutig die Wirtschaftlichen Inter­essen in den Vorder­grund gestellt. Egal ob Nachtruhe in der Ein­flugschneise Tegel oder nicht ich bekomme immer den Ein­druck das dass den Ver­ant­wortlichen so ziem­lich egal ist. Haupt­sache der Euro rollt. Und was ist mit der gerecht­en Verteilung des Flug aufkom­men Tegel 75% und Schöne­feld 25 %.Wo sind denn bitte meine Schallschutz Fen­ster wenn fast in spitzen Zeit­en alle 30 Sekun­den -1 Minuten ein Flugzeug von Tegel über das Haus fliegt wann kommt mal jemand in die Wasser­stadt Spandau.Achso ich ver­gaß Tegel wird ja geschlossen. So bald wie möglich ziehe aus der Ein­flugschneise weg das für mich der Einzig­ste Weg später nicht Dauer Patient beim Kar­di­olo­gen zu sein und nicht dann noch an Schla­gan­fall und anderen Erkrankun­gen zu lei­den. Ich empfinde als eine Zumu­tung in der Ein­flugschneise zu wohnen. Nichts gegen einen Flughafen es hat alles seine Dasein Berech­ti­gung aber was grade hier an Flug aufkom­men in Tegel täglich statt find­et geht gar nicht für die Anwohn­er.

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