Volksbegehren “Berlin braucht Tegel”

Es wird behauptet:

1. Der BER ist zu klein

Der Flug­ha­fen BER soll maxi­mal 27 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re im Jahr bewäl­ti­gen kön­nen. Bereits im Jahr 2014 sind an den Ber­li­ner Flug­hä­fen 28 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re abge­fer­tigt wor­den und jedes Jahr kom­men etwa 2 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re hin­zu.

Wahr ist:

Die Aus­sa­ge stimmt, aber: Wenn der BER an Netz geht, wird mit einem Pas­sa­gier­auf­kom­men von 23 Mil­lio­nen gerech­net. Also so vie­le Pas­sa­gie­re, wie in 2015 in Tegel abge­fer­tigt wer­den. Zur Erin­ne­rung: Tegel wur­de in den 70er Jah­ren für rund 6 Mil­lio­nen Flug­gäs­te geplant. Um das womög­lich wei­ter stei­gen­de Flug­gast­auf­kom­men am BER bewäl­ti­gen zu kön­nen, ist in den nächs­ten Jah­ren geplant, den alten Flug­ha­fen in Schö­ne­feld par­al­lel zu betrei­ben. Zudem soll ein neu­es Ter­mi­nal neben dem BER-Nord­pier erreich­tet wer­den.

Tegel ist seit Jah­ren zu klein. 1974 ursprüng­lich für 6 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­re geplant, wur­den 2014 rund 23 Mil­lio­nen abge­fer­tigt. Das bedeu­tet eine Über­be­las­tung von fast 400%. Inwie­weit Der BER wirk­lich zukünf­tig „zu klein“ sein wird, wird sich erst in der Zukunft zei­gen. Die Pro­gno­sen über die Stei­ge­run­gen der Pas­sier­zah­len sind auf­grund von zahl­rei­chen Fehl­ein­schät­zun­gen in den ver­gan­ge­nen Jah­ren beson­ders einer Fir­ma in Exper­ten­krei­sen stark umstrit­ten.

2. Am BER droht Verkehrskollaps

Zwei Flug­hä­fen ver­tei­len die Last des Zubrin­ger­ver­kehrs In den letz­ten Jahr­zehn­ten konn­te sich der Flug­an­rei­se­ver­kehr auf den Ost- und West­teil der Stadt ver­tei­len. Die ein­sei­ti­ge Belas­tung des Ostens durch den BER könn­te den Ver­kehrs­kol­laps der Stadt bedeu­ten.

Wahr ist:

  1. Der BER ist durch eine moder­ne S-, bzw. Regi­no­nal­bahn-Anbin­dung mit der Innen­stadt ver­bun­den. Aus umwelt­po­li­ti­schen Über­le­gun­gen ein sinn­vol­les und not­wen­di­ges Ange­bot, den Anrei­se­ver­kehr mit Autos zu redu­zie­ren. Der Air­port-Express wird alle 15 Minu­ten zwi­schen dem Zen­trum und dem BER pen­deln. Die S-Bahn wird im Zehn-Minu­ten-Takt zum BER fah­ren Zudem will die BVG vom U-Bahn­hof Rudow, der der­zeit umge­baut wird, alle fünf Minu­ten Bus­se in Rich­tung BER anbie­ten. Wer hin­ge­gen in öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln nach Tegel fährt, kann dies nur mit Bus­sen tun.
  2. Zudem stellt die Zufahrt zum Flug­ha­fen neben erheb­li­chen sicher­heits­tech­ni­schen Pro­ble­men ein “Nadel­öhr” bei der Anrei­se dar.

3. TXL bietet Sicherheit

Wahr ist:

  1. Die Flug­ha­fen­dich­te ist in Deutsch­land so groß wie, in kaum einem ande­ren Land. Im Umfeld von Ber­lin ste­hen Leip­zig, Han­no­ver und Ros­tock im Not­fall als Aus­weich­flug­hä­fen zur Ver­fü­gung. Leip­zig ist in weni­gen Flug­mi­nu­ten vom BER zu errei­chen. Auch das Flug­kreuz Mün­chen ver­zich­tet im Hin­blick auf die Air­port-Dich­te auf einen Aus­weich­stand­ort.
  2. Die Sicher­heits­stan­dards in Tegel wer­den aktu­ell nur noch tole­riert, da der als Pro­vi­so­ri­um zuge­las­se­ne Flug­ha­fen kurz vor der Schlie­ßung steht. Das Roll­feld in Rich­tung Osten ist im Fal­le einer Not­lan­dung zu kurz. Bei einer unkon­trol­lier­ten Lan­dung gilt der Kurt-Schu­ma­cher-Platz als „Puf­fer­be­reich“. Das Flug­zeug wür­de man­gels aus­rei­chend vor­han­de­ner Roll­bahn durch die Häu­ser und Bau­ten rund um den Kurt-Schu­ma­cher-Platz „gebremst“ wer­den müs­sen.
  3. Die For­de­run­gen der Initia­ti­ve bedeu­ten außer­dem eine anhal­ten­de Gesund­heits- und Umwelt­be­las­tung (Lärm und Abga­se) für das gesam­te Stadt­ge­biet von Ber­lin, sie­he Umwelt­be­richt für das Jahr 2014 der Flug­ha­fen Ber­lin Bran­den­burg GmbH, Sei­ten 42 – 48, Flugspu­ren Regi­on Ber­lin-Bran­den­burg.

4. TXL macht Berliner Taxifahrer glücklich

TXL ermög­licht die Kon­kur­renz­fä­hig­keit unse­rer Taxen. Die rund 8000 Ber­li­ner Taxen müs­sen am Flug­ha­fen BER mit Bran­den­bur­ger Betrie­ben mit­hal­ten, die weni­ger Gewer­be­steu­er und nied­ri­ge­re Ver­si­che­rungs­bei­trä­ge zah­len. Die Erhal­tung von Tegel wür­de für einen fai­ren Wett­be­werb sor­gen.

Wahr ist:

  1. Die Taxi-Innun­gen in Ber­lin und Bran­den­burg soll­ten Rege­lun­gen tref­fen, die sowohl die Ber­li­ner, als auch die Bran­den­bur­ger Taxi­un­ter­neh­men gleich­be­rech­tigt behan­deln. Leer­fahr­ten von und zum BER sind umwelt­tech­nisch nicht zu ver­ant­wor­ten.
  2. Zum Schutz der Umwelt wur­de zur Anbin­dung des BER ein umfang­rei­ches Ver­kehrs­netz geplant und teil­wei­se bereits rea­li­siert.
  3. Wir emp­fin­den zudem das anma­ßen­de Gere­de über die Bür­ger und die Lan­des­re­gie­rung in Bran­den­burg als anma­ßend und beschä­mend für eine Ber­li­ner Initia­ti­ve.

5. TXL macht Gewinn

Im Gegen­satz zum Mil­li­ar­den­grab BER erwirt­schaf­tet der Flug­ha­fen Tegel Jahr für Jahr einen ope­ra­ti­ven Gewinn – zuletzt 88 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2014, die dem Land Ber­lin zum Bei­spiel für Schu­len, Stra­ßen­bau und Sicher­heit zur Ver­fü­gung ste­hen und weg­fal­len wür­den.

Wahr ist:

  1.  Seit Jah­ren wer­den am Stand­ort Tegel kei­ne rele­van­ten Inves­ti­tio­nen mehr getä­tigt. Mit rund 20 Mil­lio­nen jähr­lich wur­den not­dürf­tig Bau­schä­den etc. im Ter­mi­nal­be­reich aus­ge­bes­sert. Im Tech­nik­be­reich wur­den trotz ver­mehr­ter Sicher­heits­pro­ble­me im Hin­blick auf die Schlie­ßung kein Geld mehr inves­tiert. Bei einem Wei­ter­be­trieb wür­den laut Exper­ten erheb­li­che Inves­ti­ti­ons­sum­men  im drei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich anfal­len. Also wahr­schein­lich weit mehr als die genann­ten 88 Mil­lio­nen.
  2. Seit Jahr­zehn­ten wur­de mit Bil­li­gung des Abge­ord­ne­ten­hau­ses, der Senats­ver­wal­tung für Finan­zen und des Bezirks Rei­ni­cken­dorf akzep­tiert, dass die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft nur einen extrem nied­ri­gen Erb­bau­zins für das TXL-Grund­stück mit einer Flä­che von 1,59 Mil­lio­nen Qua­drat­me­tern zah­len muss. Bis Mit­te 2012 lag die „Pacht­ge­bühr bei 900.000 € im Jahr. Der Grund­stücks­wert des TXL-Gelän­des liegt bei ca. um 50 Mil­lio­nen €.
  3. Bei einem Wei­ter­be­trieb von Tegel wür­den bei ca. 400 000 Tegel-Anwoh­nern Schall­schutz­maß­nah­men not­wen­dig, die Kos­ten ver­ur­sa­chen wür­den, die weit über denen rund um den BER liegen(ca. 100.000 Haus­hal­te). Kon­kret heißt das: Für elf­tau­send Haus­hal­te am BER kos­tet der Schall­schutz 660 Mil­lio­nen Euro. Für Tegel wwür­de das Dop­pel­te bis Drei­fa­che der Kos­ten anfal­len.
Hintergrund: 
Die Forderung der Initiative, den „unbefristeten Fortbetrieb des Flugplatzes Tegel als Verkehrsflughafen zu sichern“, kalkuliert einen jährlichen Gewinn von 88 Mio €, die benötigt werden, um daraus entstehende Kosten bestreiten zu können. Das bedeutet nichts anderes, als dem künftigen Flugplatz BER 360.000 Flugbewegungen jährlich, also mehr als 50 %, zu entziehen. Diese wurden jedoch im gerichtlich bestätigten Planfeststellungsverfahren festgelegt. Unter Umständen könnten es sogar mehr als 50 % sein. Mit seinem festgelegten und - nach Auskünften auf Informationsveranstaltungen der Obersten Luftfahrtbehörde Berlins– nicht reduzierbarem Koordinationseckwert von 52 Flugbewegungen pro Stunde, kann der Flughafen TXL im Jahr maximal 322.660 Flugbewegungen erzielen (erlaubt sind 52 Flugbewegungen pro Stunde x 17 Betriebsstunden x 365 Tage). Wenn Tegel dem BER 322.660 Flugbewegungen jährlich „abnehmen“ kann, bleiben für den BER 37.340 Flugbewegungen. Beide Konstellationen wären wirtschaftlich das Aus für den BER. 
Die 88 Mio Euro Gewinn im Jahr 2014 basieren u. a. auf 182.197 Flugbewegungen (Starts und Landungen) im Jahr 2014. Das sind 72% der gesamten Starts und Landungen. Insgesamt waren das in Tegel (TXL) und Schönefeld (SXF) 252.522 Flugbewegungen (Quelle: Flughafen Berlin Brandenburg GmbH; Umweltbericht 2014, S.11).

Werden die Unterzeichner der Unterschriften-Aktion denn überhaupt von der Offenhaltung von Tegel profitieren?

Wir behaupten: NEIN!

Da die For­de­rung der Initia­ti­ve „unbe­fris­te­ter Fort­be­trieb des Flug­ha­fens Tegel als Ver­kehrs­flug­ha­fens“, juris­tisch aus­sicht­los ist, hof­fen die Initia­to­ren womög­lich, das Tegel als Mili­tär­flug­ha­fen wei­ter­exis­tiert. Dazu gehö­ren auch die Flü­ge der Bun­des­re­gie­rung. Ein „Neben­ef­fekt“: dem zivi­len Ver­kehr könn­ten „Gast­rech­te“ ein­ge­räumt wer­den. Z.B. für pri­va­te Geschäfts­flie­ger. TXL wür­de damit zu einem „Pre­mi­um-Flug­ha­fen“ für eli­tä­re Bedürf­nis­se. Die von der Initia­ti­ve vor­ge­tra­ge­nen „volks­na­hen“ Argu­men­te wür­den zur Far­ce.

Wir befürch­ten: die Ein­lei­tung eines Volks­be­geh­rens ist popu­lis­ti­scher Stim­men­fang. Die Unter­zeich­ner wer­den nicht in Tegel star­ten und lan­den kön­nen. Außer sie rei­sen in einem Pri­vat­jet an.

45 Gedanken zu „Volksbegehren “Berlin braucht Tegel”

  1. Die Argu­men­ta­ti­on der Befür­wor­ter des Wei­ter­be­trie­bes von Tegel ist eine ein­zi­ge Anein­an­der­rei­hung von unsach­li­chen und sen­ti­men­ta­len “Aus­sa­gen”. Es fängt schon damit an, dass er angeb­lich schnell zu errei­chen ist. Wenn ich zu bestimm­ten Zei­ten 2 Stun­den vor Abflug los­fah­ren muss, damit ich wegen Stau recht­zei­tig da bin. Bei der Ankunft dann das­sel­be Spiel, wenn ich glück­li­cher­wei­se nach 40 Minu­ten mei­ne Kof­fer end­lich habe. Anbin­dungs­tech­nisch ist Tegel eine ein­zi­ge Kata­stro­phe. Aber ich will ja nicht auch noch jam­mern. Wenn ich nach Paris flie­ge brau­che ich von Orly oder Charles-de Gaul­le ca. 2 — 3 Stun­den in mein Hotel. Das gilt für die meis­ten ande­ren Städ­te genau­so. Dar­über regt sich nie­mand auf, auch nicht die Tegel-Befür­wor­ter. Wer meint, das Ber­lin als Haupt­stadt unbe­dingt zwei Flug­hä­fen braucht, um das pro­gnos­ti­zier­te Pas­sa­gier­auf­kom­men zu bewäl­ti­gen und Ber­lin mit ande­ren Städ­ten mit meh­re­ren Flug­hä­fen ver­gleicht (Lon­don, Paris etc.) der soll­te sich mal die Umge­bung die­ser Städ­te etwas genau­er anse­hen. Lon­don hat einen Ein­zugs­be­reich von 25 Mio und Paris von 17 Mio Men­schen, wor­aus ent­spre­chen­de Pas­sa­gier­zah­len resul­tie­ren. Tegel war für die West­ber­li­ner zwangs­läu­fig alter­na­tiv­los und hat aus­schliess­lich die­ser Situa­ti­on sei­ne Exis­tenz und das Wachs­tum zu ver­dan­ken. Aber das ver­gisst man natür­lich ger­ne, weil es ja nicht in die Argu­men­ta­ti­on passt. Tegel als Miet­preis­brem­se her­an­zu­zie­hen ist ziem­li­cher Unsinn und das wis­sen die Cza­ja-Anhän­ger natür­lich. Zur Abwechs­lung hier­zu mal ein paar Fak­ten: Der durch­schnitt­li­che Anstieg der Mie­ten im Umfeld des geschlos­se­nen Tem­pel­hof lag bei ca. 3%, also weni­ger als in ande­ren Ber­li­ner Bezir­ken. Wenn Tegel redu­ziert für Busi­ness-Flie­ger wei­ter betrie­ben wird, ent­steht in der Umge­bung ein für die Yup­pies und Miet­preis­trei­ber und Edel­sa­nie­rer äus­serst attrak­ti­ves Umfeld. Wie attrak­tiv ein Flug­ha­fen für die Yup­pies ist, lässt sich in beein­dru­cken­der Wei­se in Schö­ne­feld und Umge­bung beob­ach­ten, ähn­lich wie beim City-Flug­ha­fen in Lon­don. Das der BER angeb­lich zu klein sein soll, hat mit halt­lo­sen Pro­gno­sen und dem Ver­sa­gen der Ver­kehrs­po­li­tik zu tun, weil über­haupt nicht über Alter­na­ti­ven nach­ge­dacht wird. Wenn man das Pas­sa­gier­auf­kom­men bezüg­lich der regio­na­len Her­kunft genau­er betrach­tet, könn­ten mit ent­spre­chen­den Ver­kehr­kon­zep­ten die Pas­sa­gie­re gut auf ande­re Ver­kehrs­mit­tel oder ande­re Flug­hä­fen ver­teilt wer­den. Wenn man alle ech­ten Argu­men­te ernst­haft in Betracht zieht, dann bleibt von den “Argu­men­ten” der Tegel-Befür­wor­ter nicht mehr viel übrig. Die Moti­ve müs­sen daher ganz anders gela­gert sein. Bei Herrn Cza­ja (FDP) und der AfD ist das klar. Alle ande­ren soll­ten mal dar­über nach­den­ken, ob sie sich vor eine sol­che Kar­re span­nen las­sen wol­len.

  2. Der Flug­ha­fen in Tegel muss blei­ben. Eine Haupt­stadt brauch doch zwei Flug­hä­fen, zumal ja schon lan­ge klar ist, das Schö­ne­feld viel zu klein ist. Pein­lich, pein­lich!

    1. Des­halb bin ich dafür, dass allen Haupt­städ­ten, die nur einen Flug­ha­fen haben die­ser Titel mit sofor­ti­ger Wir­kung aberkannt wird (z. B. Rom, Madrid, Lis­sa­bon u.s.w)

  3. Ich woh­ne seit 20 Jah­ren in Wed­ding nahe Rei­ni­cken­dorf und füh­le mich durch den stän­dig stei­gen­den Flug­ver­kehr in Tegel extrem gestört. Die Abflü­ge fin­den z.T. im 1-Minu­ten­takt statt, offe­ne Fens­ter sind da unmög­lich. Aber auch bei geschlos­se­nen Fens­tern sind die Flug­zeu­ge noch laut und deut­lich zu hören. Je schnel­ler Tegel dicht macht, des­to bes­ser und ich glau­be kaum dass irgend­je­mand der auch nur nahe der Ein­flug­schnei­se wohnt etwas dage­gen hat.

    P.S.: ein inner­städ­ti­scher Flug­ha­fen in Zei­ten wo IS Euro­pa mit Ter­ror bedroht, erhöht nicht gera­de mein Sicher­heits­ge­fühl

  4. Schön zu hören, dass es zur Offen­hal­tung von Tegel so alber­ne Argu­men­te von wegen Welt­stadt und so gibt. War­um gibt kei­ner zu, dass es um Bequem­lich­keit geht? Aber was stört da schön der Lärm und der Dreck für betrof­fe­ne Ber­li­ner. Wirk­li­che Welt­städ­te haben gro­ße Flug­hä­fen mit Umstei­ge­mög­lich­kei­ten vor den Toren. Und wer sich hier schämt Deut­scher zu sein ist wahr­schein­lich Klein­geist genug um sich vor Bran­den­burg zu ver­ste­cken. Wer im Aus­land kennt eigent­lich den Unter­schied zwi­schen Ber­lin und Bran­den­burg? Selbst­be­wuß­te Welt­statt­bür­ger! Ohje — ich schä­me mich für man­che Ber­li­ner!

  5. Ein Flug­ha­fen gehört nicht in die Stadt! Die Lärm­be­las­tung ist enorm, durch BER wird nur ein Bruch­teil der Bür­ger beläs­tigt als durch TXL.
    Es ist schon ein Hohn, wenn im Stadt­ge­biet wegen Lärm­schutz Temp30 ein­ge­führt wird und gleich­zei­tig bis in die Nacht die Flug­zeu­ge drü­ber don­nern! Trotz­dem ist der BER sehr nah an Ber­lin und aus­ge­zeich­net zu errei­chen!

  6. Ich hof­fe das der BER mög­lichst bald fer­tig wird damit TXL zeit­nah geschlos­sen wer­den kann damit der Flug­lärm in der Stadt end­lich auf hört.
    Ich füh­le mich durch die­sen sehr stark beein­träch­tigt.
    Grü­ße aus Pan­kow

  7. Für mich sind die Argu­men­te fü eine Schlie­ßung von TXL über­haubt nicht nach­voll­zieh­bar. Wie blind muss man eigent­lich noch sein um zu erken­nen dass TXL wich­tig für eine Welt­stadt, wie Ber­lin es ja nun mal sein, soll ist. Als noch nie­mand an die Schlie­ßung von irgend­ei­nem unse­rer Flug­hä­fen dach­te da waren die Zah­len der Flugaufkommen/Jahr ein­deu­tig.
    Tegel: 21000; Tem­pel­hof: 6000; Schö­ne­feld 2000. Das sind zusam­men schon 29000/Jahr Flug­auf­kom­men. Dann gab es eine Volks­ab­stim­mung gegen eine Schlie­ßung von Tem­pel­hof bei der ein gewis­ser Herr Wowe­reit sag­te: EGAL WAS BEI DIESER VOLKSABSTIMMUNG RAUSKOMMT WENN ICH SAGE DER FLUGHAFEN WIRD GESCHLOSSEN DANN WIRD ER GESCHLOSSEN.
    Wenn sich einer oben hin­stellt und dem Volk dik­tiert was getan wird das hat­ten wir schon ein­mal. Will­kom­men in unse­rer soge­nann­ten DEMOKRATIE die für jede Situa­ti­on so zurecht­ge­rückt wird wie es mal eben gebraucht wird.
    Und was den BER betrifft da über­se­hen vie­le etwas. Die­ser Flug­ha­fen liegt nicht in Ber­lin son­dern in Bran­den­burg. Wenn TXL geschlos­sen wird dann wäre Ber­lin die ers­te Haupt­stadt welt­weit ohne Fug­ha­fen. Wie viel Pro­vinz brauch Ihr eigent­lich noch um zu ver­ste­hen, TXL muss offen blei­ben und Tem­pel­hof hät­te es auch gemusst. Im Aus­land da klop­fen sich die Men­schen lachend auf die Schen­kel und fra­gen sich: WAS IST EIGENTLICH MIT DEN DEUTSCHEN LOS? KÖNNEN DIE ÜBERHAUPT NOCH 1+1 ZUSAMMEN ZÄHLEN?? Trau­rig aber wahr und man muss sich so lang­sam wirk­lich schon schä­men ein Deut­scher zu sein. Unse­re Soge­nann­ten Poli­ti­ker soll­ten sich das auch mal vor Augen hal­ten u.zw. bei allen Ent­schei­dun­gen die sie tref­fen.

    1. Tegel: 21000; Tem­pel­hof: 6000; Schö­ne­feld 2000. Das sind zusam­men schon 29000/Jahr Flug­auf­kom­men. Dann gab es eine Volks­ab­stim­mung gegen eine Schlie­ßung von Tem­pel­hof bei der ein gewis­ser Herr Wowe­reit sag­te: EGAL WAS BEI DIESER VOLKSABSTIMMUNG RAUSKOMMT WENN ICH SAGE DER FLUGHAFEN WIRD GESCHLOSSEN DANN WIRD ER GESCHLOSSEN.”

      Was Herr Wowe­reit auch gesagt haben möch­te, soweit ich mich erin­ne­re ist der Volks­ent­scheid damals nicht an ihm, son­dern an den Ber­li­nern geschei­tert, von denen offen­sicht­lich nicht genug der Mei­nung waren, Tem­pel­hof müs­se offen blei­ben.

      Und was den BER betrifft da über­se­hen vie­le etwas. Die­ser Flug­ha­fen liegt nicht in Ber­lin son­dern in Bran­den­burg. Wenn TXL geschlos­sen wird dann wäre Ber­lin die ers­te Haupt­stadt welt­weit ohne Fug­ha­fen.”

      Die­ses Argu­ment ist ja nun sehr absurd. Es gibt sicher vie­le Metro­po­len der Welt, deren Flug­hä­fen wei­ter vom Zen­trum ent­fernt lie­gen als BER das tut. BER wird mit der S-Bahn und Regio­nal­zü­gen schnel­ler erreich­bar sein als vie­le ande­re inter­na­tio­na­le Flug­hä­fen von denen aus ich geflo­gen bin. Und wohl auch beque­mer als mit dem unsäg­li­chen TXL-Bus. Ob nun die etwas will­kür­li­che Gren­ze Ber­lin-Bran­den­burg dazwi­schen liegt ist doch voll­kom­men Wum­pe, oder wird man dort etwa zur Pass­kon­trol­le ange­hal­ten?

      Man kann ja ger­ne über die (zumin­dest zeit­wei­se) Offen­hal­tung Tegels dis­ku­tie­ren, wenn dies drin­gend nötig sein soll­te, aber ganz so offen­sicht­lich wie sie sie hier dar­stel­len ist die Lage nun sicher nicht. Sie schei­nen ja jeden­falls nicht viel Wert auf die Mei­nung der knap­pen Vier­tel­mil­li­on Ein­woh­ner in der Ein­flug­schnei­se von TXL zu legen, von denen sicher die Mehr­heit die ver­spro­che­ne Schlie­ßung nun schon seit Jah­ren her­bei­seh­nen.

    2. @Peter aus Ber­lin, herz­li­chen Glück­wunsch zu den bemer­kens­wer­ten Geo­gra­phie­kennt­nis­sen. Die meis­ten Flug­hä­fen der Welt lie­gen außer­halb der jewei­li­gen Stadt­ge­bie­te, also im Umland. Nach sol­chen Argu­men­ten wären also alle bekann­ten Haupt­städ­te Pro­vinz­nes­ter, wie bedau­er­lich für Paris, Rom, Mos­kau, Washing­ton .…Da passt Ber­lin doch gut rein, oder? Ich bin mir ziem­lich sicher, dass sich die Men­schen im Aus­land aus ganz ande­ren Grün­den über uns wun­dern oder lus­tig machen. Sie wun­dern sich näm­lich viel mehr dar­über, mit wel­chen plat­ten und unsin­ni­gen Argu­men­ten sich vie­le Deut­sche an die Öffent­lich­keit trau­en, um sich wich­tig zu machen. Viel­leicht hängt das ja mit den Fest­stel­lun­gen der OECD über unse­ren sin­ken­den Bil­dungs­stand zusam­men.

  8. tegel muß als flug­ha­fen ehal­ten blei­ben! es muß ja nicht für den BER gestri­chen wer­den. das flug­kon­tin­gent kann etwas redu­ziert wer­den für den deutsch­land und deutsch­land­ha­hen ver­kehr z.b. ich als pan­kower brau­che die­sen gut struk­tu­ier­ten fug­ha­fen, mit dem bus auch gut erreich­bar. außer­dem kommt schlie­ßung TXL nur den immo­bi­li­en­hai­en zu pas­se, die in pan­kow, wed­ding und rei­ni­cken­dorf die mie­ten dra­sisch erhe­ben wol­len und wer­den. rings um den FH TXL ist auch ein ein­zig­ar­ti­ges bio­sphä­ren­re­ser­vat ent­stan­den, das dann zer­stört wer­den wür­de und wird. wi nord­ber­li­ner for­dern den erhalt TXL!!!

    1. Ihr Kom­men­tar ist sehr wirr:

      -die Flug­ge­sell­schaf­ten selbst, wol­len nicht zwei Flug­hä­fen so nah bei­ein­an­der, in den letz­ten Jah­ren schon oft­mals von den Unter­neh­men selbst erwähnt
      -ich glau­be Ihnen nicht, dass Sie aus­ge­rech­net aus Pan­kow kom­mend, es toll fin­den, mit den Bus­sen des ÖPNV, nach TXL zu fah­ren
      -wenn es für Sie ein Argu­ment wirk­lich wäre, “güns­ti­ge Mie­ten” durch den Flug­lärm zu genies­sen, dann zie­hen Sie doch recht­zei­tig in die Berei­che des dann neu eröff­ne­ten BER, denn da haben dann die Immo­bi­li­en­haie es schwe­rer ihre Objek­te zu ver­mie­ten oder zu ver­kau­fen
      -soll­te in Ihnen ein Umwelt­schüt­zer schlum­mern, dann wecken Sie ihn doch und enga­gie­ren Sie sich, damit das
      “ein­zig­ar­ti­ge Bio­sphä­ren­re­ser­vat” über die Zeit nach dem Flug­ver­kehr geschützt wird

    2. Ihre Argu­men­te sind für mich nicht mal ansatz­wei­se nach­voll­zieh­bar. Erklä­ren Sie doch mal bit­te, war­um die Mie­ten in die­sem Bereich stei­gen soll­ten, wenn mehr Woh­nun­gen ent­ste­hen! Mehr Woh­nun­gen heißt mehr Ange­bo­te, heißt gerin­ge­re Kos­ten! Mal Öko­no­misch betrach­tet. Und was den ande­ren Punkt betrifft: Das Vogel­schutz­ge­biet und Bio­sphä­ren­re­ser­vat kann sich nach einer Schlie­ßung von TXL von der Grö­ße ver­dop­peln oder gar ver­drei­fa­chen! Übri­gens for­dern auch die Vögel in Tegel eine Schlie­ßung des Flug­ha­fens!

      1. Das haben die Krä­hen vom TXl gele­sen. (und sich tot gelacht ) Ach nein , sie sind ja noch da. An einem der größ­ten mir bekann­ten Krä­hen­horst. TXL .

  9. Es gibt doch nur noch eine Hand­voll Bür­ger (Rent­ner) die sich auf­re­gen, so wie hier die­se BI! Eigent­lich wird doch hier nur das Begeh­ren “Tegel muss offen blei­ben” unter­stützt und bewor­ben!

    Die Rechts­la­ge ist ein­deu­tig: Ein hal­bes Jahr nach Eröff­nung des neu­en Flug­ha­fens BER in Schö­ne­feld muss der Flug­ha­fen Tegel still­ge­legt wer­den.

    Wet­ten? Wenn Tegel dicht gemacht wird, dann kommt wie­der ein Volks­be­geh­ren, ähn­lich wie in Tem­pel­hof!

    1. ja sicher­lich und das Gemau­le

      nur 1 Mün­chen hat auch nur 1 Flug­ha­fen und hat ca 41 Mio Flug­gäs­te

      Der Flug­ha­fen Mün­chen „Franz Josef Strauß“ ist der Ver­kehrs­flug­ha­fen der baye­ri­schen Lan­des­haupt­stadt Mün­chen und zählt mit 41 Mil­lio­nen Pas­sa­gie­ren zu den größ­ten Luft­fahrt-Dreh­kreu­zen in Euro­pa

  10. War­um star­tet man nicht ein eige­nes Begeh­ren, ich habe gele­sen, dass man dafür nur 20.000 Stim­men braucht. Das soll­te doch nicht so schwer sein. Ziel ein kla­res Gesetz gegen einen Flug­ha­fen im Stadt­be­reich.

    Oder wenigs­tens aus­schließ­li­che Abstim­mung durch die betrof­fe­nen Gebie­te (Pan­kow, Rei­ni­cken­dorf, Wed­ding (nicht Mit­te) und Span­dau

  11. Als Haupt­stadt fällt Ber­lin kein Zacken aus der Kro­ne, wenn der Flug­ha­fen nicht mit­ten in der Stadt liegt! Als Pan­kowe­rin habe ich die Nase voll vom Flug­lärm bis tief in die Nacht. Schall­schutz haben wir näm­lich auch kei­nen!
    Es ist ein wah­res Glück, dass es noch kei­nen Absturz gab! Von der gros­sen Luft­ver­schmut­zung direkt über unse­ren Köp­fen redet nie­mand; die kommt nicht nur vom Auto­fah­ren. Macht Tegel end­lich dicht !!

    1. Man ist selbst schuld wenn man dahin zieht und damit nicht klar kommt ich fin­de das die meis­ten die bis­her meckern sowei­e­so nur die zuge­zo­ge­nen sind.

      ja ja ich woh­ne schon 40 jah­re in der HOKA und selbst mit schal­schutz­fens­tern ist das uner­träg­lich beson­ders im Som­mer im gar­ten

      Die die län­ger dort leben und auch in der Ein­flug­schnei­se die wol­len Tegel behal­ten

      ja ja von wegen

    2. Ich stim­me dir voll zu und war­te schon sehn­süch­tig auf die Schlie­ßung von Tegel und der dann end­lich ein­keh­ren­den Ruhe.
      Gruß

  12. alle die heu­te Tegel abschaf­fen wol­len sind sel­ber von in abge­flo­gen und haben es geliebt das er genau da war wo er ist, die Anwoh­ner soll­ten sich eigent­lich dran gewöhnt haben, ich lebe sel­ber in einer Ein­flug­schnei­se und mich stört es nicht, ich bin dafür das er bleit.

  13. Für die Anwoh­ner Tegels, der­zeit eine uner­träg­li­che Belas­tung, die sehr auf die Gesund­heit geht.
    Flug­zeu­ge die knapp über Wohn­häu­ser und ein beleb­tes Ein­kaufs­zen­trum Tag und Nacht don­nern. Denkt dar­über über­haupt irgend­je­mand mal nach?

  14. Wir sind im Jahr 2013 in die Sie­mens Sied­lung am Hohen­zol­lern­ka­nal gezo­gen. Als unse­re Bau­pla­nun­gen im ers­ten Halb­jahr 2012 began­nen, wur­de von allen Sei­ten ver­si­chert, der Flug­ha­fen schlie­ße ja am 30.6.2012 auf jeden Fall. Die­se Gewiss­heit war der ein­zi­ge Grund Pla­nun­gen und Bau unse­res Hau­ses an die­sem Ort vor­an­zu­trei­ben und durch­zu­füh­ren. Natür­lich haben wir ohne Schall­schutz­fens­ter geplant. Der Flug­ha­fen schließt ja…! Das Woh­nen in der Ein­flug­schnei­se emp­fin­de ich als unzu­mut­bar. Was mich bis heu­te am meis­ten ärgert ist die Tat­sa­che, dass die Ruhe­zeit zwi­schen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr früh nie­mals ein­ge­hal­ten wird. Bis 23:30 Uhr darf die Flug­ha­fen­be­hör­de über Starts und Lan­dun­gen ent­schei­den. Und da erfol­gen offen­sicht­lich immer die Geneh­mi­gun­gen! Man ist ja noch nicht mal bereit, die Post­flie­ger in Schö­ne­feld star­ten und lan­den zu las­sen. Schlimm ist auch der Zustand in die­ser per­ma­nen­ten Unge­wiss­heit des Schlie­ßens oder nicht Schlie­ßens zu leben. Soll­te Tegel offen blei­ben, wer­den wir uns auf jeden Fall ent­spre­chen­de Lärm­schutz­maß­nah­men erstrei­ten! Ich bin auch der Mei­nung, dass in Bezug auf das neu­er­li­che Volks­be­geh­ren die Stim­me eines Bür­gers aus Köpe­nick, Ste­glitz oder Char­lot­ten­burg nicht die glei­che Gewich­tung haben kann, wie die eines betrof­fe­nen Anwoh­ners aus Pan­kow, Span­dau oder Rei­ni­cken­dorf! Dar­über hin­aus ist es äußerst bedau­er­lich, dass es kei­ner­lei Ver­läss­lich­keit mehr gibt! Kei­ne Pla­nungs­si­cher­heit!

    1. Also ohne unhöf­lich zu sein. Aber war­um jetzt dem TXL den schwar­zen Peter zuschie­ben?

      Man ist selbst schuld wenn man dahin zieht und damit nicht klar kommt ich fin­de das die meis­ten die bis­her meckern sowei­e­so nur die zuge­zo­ge­nen sind.

      Die die län­ger dort leben und auch in der Ein­flug­schnei­se die wol­len Tegel behal­ten und über dies wäre es auch recht­lich mög­lich Tegel wei­ter zu betrei­ben. Man muss nur wol­len…

      Man soll­te den TXL den BER und auch den SFX zusam­men betrei­ben dann wae­re jedem gehol­fen.

      Unter­schied­li­che Flug­zei­ten zB.

      Denn für Pend­ler die täg­lich pen­deln wird der BER nicht schön.

      Man muss 1–2 Stun­den pro Tag zusätz­lich zum bis­he­ri­gen tages­plan ein­pla­nen und kann nicht inner­halb von 15 Minu­ten in der City sein( mit dem klei­nen roll­kof­fer).

      Und es gibt noch viel mehr pro agu­men­te. Gut man muss auch etwas inves­tie­ren aber im Vor­teil zum BER weiss man beim TXL das es läuft.

      Denn dass Team (alle Mit­ar­bei­ter) hal­ten zusam­men.
      Euch ein schö­nes neu­es Jahr

      Ach­so die Web­sei­te für das Volks­be­geh­ren liegt hier http:\\www.berlin-braucht-tegel.de

      MFG
      Sam

      1. Man muss 1–2 Stun­den pro Tag zusätz­lich zum bis­he­ri­gen tages­plan ein­pla­nen und kann nicht inner­halb von 15 Minu­ten in der City sein

        wenn sie in mün­chen usw leben wür­den wür­den sie auch nicht mau­len weil Der Flug­ha­fen Mün­chen „Franz Josef Strauß

        ist auch weit weit drau­ßen

        oder der von hal­le Leip­zig

        weil ande­re leu­te die in ber­lin arbei­ten haben ihre Arbeit auch nicht um die ecke son­der müßen auch 1 bis 2 stun­de fah­ren

        also dan zie­hen sie doch zum ber dan ist das nicht so weit weg für sie

      2. Also ich woh­ne seit etwa 50 Jah­ren hier. Und mich nervt der Flug­lärm unge­mein. Daher war­te ich auch schon sehn­süch­tig dar­auf das Tegel end­lich geschlos­sen wird.

      3. was ist das denn für ein schwach­sinn??
        nur die hin­zu­ge­zo­ge­nen meckern? viel­leicht noch aus dem grund, weil sie vor­ab güns­ti­ge bau­prei­se erreich­ten? welch ein tota­ler blöd­sinn. ich woh­ne seit 1975 in der nähe vom flug­ha­fen tegel. mich ärgert am meis­ten, dass die zahl der flü­ge sich dras­tisch erhöht hat nach den diver­sen ver­schie­bun­gen der fer­tig­stel­lung des ber. damit hat sich auch dras­tisch der wohn­wert ver­scho­ben. und die, die den flug­ha­fen tegel offen hal­ten wol­len, haben in der mehr­zahl nichts mit der beein­träch­ti­gung der lebens­wei­se durch die viel­zahl der starts und lan­dun­gen zu tun.

  15. Ich fin­de ein Volks­be­geh­ren sehr gut, Tegel muss ein­fach offen blei­ben.
    Wir sind kein Dorf, wir sind die Haupt­stadt von Deutsch­land.
    Selbst zu West­ber­li­ner Zei­ten hat­ten wir zwei Flug­hä­fen Tem­pel­hof und Tegel. Zusätz­lich noch Gatow usw. Die Poli­tik muss die gemach­ten Feh­ler kor­ri­gie­ren!!!! Wo kann man Unter­schrei­ben das Tegel offen blei­ben soll???
    Das muss unbe­dingt für jeden Ber­li­ner mög­lich sein, es muss mehr Wer­bung dafür gemacht wer­den.

    1. Hal­lo Karo­la,
      Ich sehe das genau so wie Du, Ber­lin braucht selbst­ver­ständ­lich Ber­lin-Tegel, auch wenn der BER eröff­net ist. Es gibt einen Ver­ein der sich für die Offen­hal­tung stark macht, dort fin­det man alles rund um die Unter­schrif­ten­samm­lung zum Volks­be­geh­ren. Hier der Link: http://www.facebook.com/tegelbleibtoffenev/

    2. Hal­lo Frau Zie­ni­cke,
      “west­ber­li­ner Zei­ten”?
      Kom­men Sie doch bit­te end­lich nach 26 Jah­ren (!!) in ein mau­er­be­frei­tes Ber­lin an. Zeit wird’s!
      Oder, fehlt Ihnen dafür ein­fach ein stan­des­ge­mä­ßer Flug­ha­fen zum Lan­den und Sie war­ten noch dar­auf? Irgend­wo im nir­gend­wo?

      1. Hal­lo Frank aus Ber­lin … wer immer Du auch bist,

        ich glau­be Du woll­test mich absicht­lich nicht ver­ste­hen.
        Es geht hier nicht um West­ber­li­ner Zei­ten, ich bin längst in Gesamt­ber­lin ange­kom­men.
        Das Bei­spiel soll­te nur zei­gen, dass wir zu die­ser Zeit schon zwei Flug­hä­fen hat­ten, trotz­dem wir nicht die Haupt­stadt von Deutsch­land waren.
        Lon­don, Paris u.a. zei­gen uns wie es geht Welt­stadt zu sein.

        Herz­lich Will­kom­men in der Pro­vinz!!!

        1. Nur ein Bei­spiel:
          Das Com­mon­wealth (Haupt­stadt London/Oberhaupt Köni­gin Eliza­beth II.) hat eine addier­te Gesamt­ein­woh­ner­zahl von
          rund 2 Mrd. Men­schen (knapp 30% der Erd­be­völ­ke­rung!).

          Wir brau­chen wohl nicht wei­ter dar­über zu dis­ku­tie­ren, welch wich­ti­ge Infra­struk­tur das Flie­gen für Groß­bri­tan­ni­en dar­stellt, in der Geschich­te sowie in der Zukunft.

          Ähn­lich ver­hält es sich bei Paris oder Madrid.
          Mos­kau ist die Haupt­stadt des größ­ten Staa­tes der Welt (11 Zeit­zo­nen!!!).

          Glau­ben Sie mir, auch nur mit dem einen Flug­ha­fen BER ist Ber­lin nicht Pro­vinz.
          Äscht jetzt!

    3. Also ich finds bes­ser wenn Tegel end­lich geschlos­sen wird. Dann wird es end­lich etwas ruhi­ger in Ber­lin und es besteht nicht stän­dig die Gefahr das da mal eine Maschi­ne mit­ten in der Stadt in die Häu­ser kracht.

      Und Lärm ist zudem ja auch nicht gera­de för­der­lich für die Gesund­heit. Das geht aufz Herz und erhöht die Krebs­ra­te.

      1. Da kann ich Dir echt nur Zustim­men. Schließ­lich flie­gen ja über Ber­lin (abst­urt­z­ge­fär­det) nur Flug­zeu­ge die in Tegel lan­den. Wo lebst Du den. ????????

    4. Ich fin­de das Volks­be­geh­ren ist das Werk von rück­sichts­lo­sen Oppor­tu­nis­ten und bedau­erns­wer­ten Nost­al­gi­kern. Die Vor­aus­set­zun­gen und Bedin­gun­gen für den Betrieb von Tegel und Tem­pel­hof waren ganz anders (z. B. Siche­rung der Erreich­bar­keit West-Ber­lins im Blo­cka­de­fall). Außer­dem gab es zu Zei­ten der Tren­nung Ber­lins gar kei­ne Alter­na­ti­ve zu Tegel. Hier sol­len Men­schen als Stimm­vieh für die ego­is­ti­schen Inter­es­sen weni­ger Leu­te mobi­li­siert wer­den. Nur die wenigs­ten von denen, die unter­schrei­ben, wür­den wirk­lich davon pro­fi­tie­ren. Die gro­ße Zahl an Lini­en- und Urlaubs­flü­gen (die sowie­so) wer­den über BER abge­wi­ckelt. Was das The­ma “Welt­stadt” angeht: Ich ken­ne kei­ne euro­päi­sche Stadt, die sich den Schwach­sinn eines inner­städ­ti­schen Flug­ha­fens erlaubt. Wer nach Paris fliegt, der braucht anschlie­ßend min­des­tens ein bis zwei Stun­den, von Orly oder Char­le-de-Gaul­le, um in die Stadt zu kom­men. In Lon­don, Madrid, Mai­land etc sieht es nicht bes­ser aus. Außer­dem ist Ber­lin bei den Par­ty-Tou­ris­ten so beliebt, dass die auch über BER ein­flie­gen. Auch die Geschäfts­leu­te wer­den wei­ter kom­men, da sie ja müs­sen, wenn sie Geschäf­te machen wol­len. Viel­leicht machen die dann ein­fach mehr Druck, damit die Ver­kehrs­an­bin­dung dann ent­spre­chend schnel­ler wird.
      Ich kann also nur hof­fen, dass die meis­ten Men­schen ver­nünf­tig sind und den Ego­is­ten und Rück­sichts­lo­sen eine Abfuhr ertei­len.

    5. Ich fin­de das Volks­be­geh­ren ist das Werk von rück­sichts­lo­sen Oppor­tu­nis­ten und bedau­erns­wer­ten Nost­al­gi­kern. Die Vor­aus­set­zun­gen und Bedin­gun­gen für den Betrieb von Tegel und Tem­pel­hof waren ganz anders (z. B. Siche­rung der Erreich­bar­keit West-Ber­lins im Blo­cka­de­fall). Außer­dem gab es zu Zei­ten der Tren­nung Ber­lins gar kei­ne Alter­na­ti­ve zu Tegel. Hier sol­len Men­schen als Stimm­vieh für die ego­is­ti­schen Inter­es­sen weni­ger Leu­te mobi­li­siert wer­den. Nur die wenigs­ten von denen, die unter­schrei­ben, wür­den wirk­lich davon pro­fi­tie­ren. Die gro­ße Zahl an Lini­en- und Urlaubs­flü­gen (die sowie­so) wer­den über BER abge­wi­ckelt. Was das The­ma „Welt­stadt“ angeht: Ich ken­ne kei­ne euro­päi­sche Stadt, die sich den Schwach­sinn eines inner­städ­ti­schen Flug­ha­fens erlaubt. Wer nach Paris fliegt, der braucht anschlie­ßend min­des­tens ein bis zwei Stun­den, von Orly oder Char­le-de-Gaul­le, um in die Stadt zu kom­men. In Lon­don, Madrid, Mai­land etc sieht es nicht bes­ser aus. Außer­dem ist Ber­lin bei den Par­ty-Tou­ris­ten so beliebt, dass die auch über BER ein­flie­gen. Auch die Geschäfts­leu­te wer­den wei­ter kom­men, da sie ja müs­sen, wenn sie Geschäf­te machen wol­len. Viel­leicht machen die dann ein­fach mehr Druck, damit die Ver­kehrs­an­bin­dung dann ent­spre­chend schnel­ler wird.
      Ich kann also nur hof­fen, dass die meis­ten Men­schen ver­nünf­tig sind und den Ego­is­ten und Rück­sichts­lo­sen eine Abfuhr ertei­len.

  16. Wah­kampf­ge­tö­se mit pri­mi­ti­ven Mit­teln!
    Weil die Offen­hal­tung von Tegel den Plan­fest­stel­lungs­be­schluss für Schö­ne­feld aus­he­beln wür­de — sie ent­zieht ihm die Plan­recht­fer­ti­gung — und weil der nega­ti­ve Plan­fest­stel­lungs­be­schluss für Tegel seit dem 08.08.2008 bestands­kräf­tig ist und gege­be­nen­falls durch ein neu­es Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­ren ersetzt wer­den müss­te — ist die gan­ze Idee an Absur­di­tät nicht zu über­bie­ten. Eine neue Plan­fest­stel­lung für Tegel ist mit hoher Wahr­schein­lich­keit nicht geneh­mi­gungs­fä­hig und wür­de — im unwahr­schein­li­chen Fal­le einer Geneh­mi­gung — Mil­li­ar­den­kos­ten für Lärm­schutz­maß­nah­men nach den neu­es­ten Bestim­mun­gen nach sich zie­hen.
    Damit zielt die­ses lächer­li­che Volks­be­geh­ren nicht nur auf die Zufallbrin­gung des Plan­fest­stel­lungs­be­schlus­ses für Schö­ne­feld, son­dern auch auf einen mas­si­ven finan­zi­el­len Ein­griff in den Ber­li­ner Lan­des­haus­halt über mög­li­che Lärm­schutz­kos­ten in Mil­li­ar­den­hö­he.”

  17. Hier wer­den ein­deu­tig die Wirt­schaft­li­chen Inter­es­sen in den Vor­der­grund gestellt. Egal ob Nacht­ru­he in der Ein­flug­schnei­se Tegel oder nicht ich bekom­me immer den Ein­druck das dass den Ver­ant­wort­li­chen so ziem­lich egal ist. Haupt­sa­che der Euro rollt. Und was ist mit der gerech­ten Ver­tei­lung des Flug auf­kom­men Tegel 75% und Schö­ne­feld 25 %.Wo sind denn bit­te mei­ne Schall­schutz Fens­ter wenn fast in spit­zen Zei­ten alle 30 Sekun­den -1 Minu­ten ein Flug­zeug von Tegel über das Haus fliegt wann kommt mal jemand in die Was­ser­stadt Spandau.Achso ich ver­gaß Tegel wird ja geschlos­sen. So bald wie mög­lich zie­he aus der Ein­flug­schnei­se weg das für mich der Ein­zigs­te Weg spä­ter nicht Dau­er Pati­ent beim Kar­dio­lo­gen zu sein und nicht dann noch an Schlag­an­fall und ande­ren Erkran­kun­gen zu lei­den. Ich emp­fin­de als eine Zumu­tung in der Ein­flug­schnei­se zu woh­nen. Nichts gegen einen Flug­ha­fen es hat alles sei­ne Dasein Berech­ti­gung aber was gra­de hier an Flug auf­kom­men in Tegel täg­lich statt fin­det geht gar nicht für die Anwoh­ner.

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