TEGEL SCHLIESSEN. ZUKUNFT ÖFFNEN.


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Viele Berliner­in­nen und Berlin­er fühlen sich eng mit dem Flughafen Tegel ver­bun­den.
Jedoch: Stadt­flughäfen haben keine Zukun­ft. Auch TXL ist Geschichte, sobald der BER eröffnet. Für Berlin ist das ein Geschenk. Der alte Flughafen macht Platz für eine Zukun­ft, in der Berlin lebenswert­er wird: für Wohnen, Bil­dung, Forschung und Arbeit. Über 300.000 Men­schen wer­den vom Fluglärm befre­it. Und mehr als ein Viertel­jahrhun­dert nach dem Mauer­fall bekommt Berlin endlich einen Flughafen für die ganze Stadt – Ost und West.

ZUKUNFT ÖFFNENFÜR ALLE

  • Hier wird ein Gebi­et von fünf Quadratk­ilo­me­tern für die Zukun­ft Berlins nutzbar. Das entspricht der hal­ben Fläche von Wed­ding.
  • 9000 neue Woh­nun­gen wer­den gebaut, davon die Hälfte mit Miet­preis­bindung.
  • Es wächst ein neuer Wis­senschafts- und Indus­tri­e­s­tandort her­an, mit Platz für die Beuth Hochschule und die Berlin­er Feuer­wehrakademie, mit Star­tups und Flächen für kreative Unternehmen – mit bis zu 20 000 neuen Arbeit­splätzen.
  • Zudem entste­ht ein natur­na­h­es Erhol­ungs­ge­bi­et, so groß wie das Tem­pel­hofer Feld.

TXL SCHLIESSENFÜR MEHR SICHERHEIT UND LEBENSQUALITÄT

  • Keine 185 000 Starts und Lan­dun­gen mehr über Span­dau, Reinick­endorf, Wed­ding und Pankow – mit jew­eils bis zu 150 000 Liter Kerosin im Tank.
  • Die Schließung von Tegel ist ein Ver­sprechen seit Jahrzehn­ten. Darauf muss Ver­lass sein.

STEUERZAHLERINNEN UND STEUERZAHLER VOR DEM NÄCHSTEN MILLIARDENGRAB SCHÜTZEN

Investi­tio­nen in die Sanierung des alten Flughafens Tegel, den Schallschutz und die Kosten durch einen Par­al­lel­be­trieb von zwei Flughäfen wer­den ver­mieden.

Der BER ist – ent­ge­gen allen anderen Behaup­tun­gen – groß genug.

Deshalb:
Beim Volksentscheid „Nein“ ankreuzen!

TEGEL SCHLIESSEN. ZUKUNFT ÖFFNEN. ist eine gemein­same Ini­tia­tive von:

Bürg­erini­tia­tive „Gegen das Luftkreuz auf Stadt­flughäfen“, Bürg­erini­tia­tive „Tegel endlich schließen“, Face­book-Gruppe „Danke Tegel. Es reicht!“, Gruppe „GOOD BYE TEGEL“, Bürg­erini­tia­tive “Pankow sagt Nein zum Flughafen TXL“, Bürg­erini­tia­tive
“Him­mel über Berlin”, Berlin­er Mieter­vere­in e.V, , Zukun­ftswerk­statt Hein­ers­dorf, Fluglärm­schutzkom­mis­sion Berlin­Tegel, BUND Berlin e.V., Grüne Liga Berlin, Car­i­tas-Klinik Pankow, Evan­ge­lis­che Kirchenge­meinde Alt-Pankow, DGB Bezirk Berlin-Bran­den­burg, IG Met­all Berlin, IG BCE Berlin-Mark Bran­den­burg, Dr. Hen­ning Thole (Bun­desweit­er Arbeit­skreis „Ärzte gegen Fluglärm“), Har­ald Moritz (MdA, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Jörg Stroedter (MdA, SPD), Har­ald Wolf (MdA, DIE LINKE), Klaus-Peter von Lüdeke (ehe­ma­liger stel­lv. Vor­sitzen­der der FDP Berlin), Patrick Gläs­er (ehem. stel­lv. Vor­sitzen­der FDPReinick­endorf), Dr. Roman Trips-Hebert (Berlin-Reinick­endorf), Nina Stahr (Lan­desvor­sitzende Bünd­nis 90/Die Grü­nen Berlin), Wern­er Graf (Lan­desvor­sitzen­der Bünd­nis 90/Die Grü­nen Berlin), Jas­min Tabatabai (Schaus­pielerin, Berlin-Pankow),
Prof. Dr. Moni­ka Gross (Präsi­dentin Beuth Hochschule für Tech­nik Berlin), Prof. Dr. Klaus Brake (TU Berlin), Car­i­tas-Hos­piz Pankow, Jür­gen Trit­tin (MdB, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Verkehrsclub Deutsch­land e.V. (VCD) Lan­desver­band Nor­dost, Bun­desvere­ini­gung gegen Fluglärm e.V., Dr. Jochen Glaß (Kar­di­ologe, Berlin-Span­dau), Silke Gebel (MdA, Frak­tionsvor­sitzende Bünd­nis 90/Die Grü­nen Berlin), Antje Kapek (MdA, Frak­tionsvor­sitzende Bünd­nis 90/Die Grü­nen Berlin), Kati­na Schu­bert (MdA, Lan­desvor­sitzende Die LINKE), Iris Spranger (MdA, stel­lv. Vor­sitzende SPD Berlin), Renate Künast (MdB, Berlin), Özcan Mut­lu (MdB, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Michael Cramer (MdEP, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Ste­fanie Rem­linger (MdA, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Ste­fan Gelb­haar (MdA, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Prof. Dr. Stef­fen Prowe (Beuth Hochschule
für Tech­nik Berlin), Alek­sander Dzem­britz­ki (Vor­sitzen-der Wan­der-Pad­dler Hav­el e.V.), Ste­fan Liebich (MdB DIE LINKE Berlin), PANKOWER FRÜCHTCHEN gGmbH, Lisa Paus (MdB, Bünd­nis 90/Die Grü­nen), Car­o­la Bluhm (MdA, Frak­tionsvor­sitzende DIE LINKE Berlin), Udo Wolf (MdA, Frak­tionsvor­sitzen­der DIE LINKE Berlin), Gio­van­ni Ammirabile (Betrieb­sratsvor­sitzen­der Vivantes), Sören Benn (Bezirks­bürg­er­meis­ter Berlin-Pankow), Voll­rad Kuhn (Stel­lv. Bezirks­bürg­er­meis­ter Berlin­Pankow), Sybille Uken (Vor­sitzende Fachauss­chuss Mobil­ität SPD Berlin), Swen Schulz (MdB SPD), Daniel Buch­holz (MdA,
SPD), florakiez.de, Dr. Her­mann Borghorst (ehem. Stel­lv. Lan­des- u. Frak­tionsvor-sitzen­der SPD Berlin), Matthias Zarbock (Frak­tionsvor­sitzen­der BVV Pankow, DIE LINKE), Ralf Trep­tow (Schulleit­er Rosa-Lux­em­burg-Gym­na­si­um Berlin-Pankow), GEW Lan­desver­band Berlin, ver-di Berlin-Bran­den­burg, Uwe Brock­hausen (Stel­lv. Bezirks­bürg­er­meis­ter Berlin-Reinick­endorf), Gew­erkschaft NGG, Region Berlin-Bran­den­burg, Evan­ge­lis­che Schule Pankow und viele mehr…

Stand: 31.7.2017

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43 Gedanken zu „TEGEL SCHLIESSEN. ZUKUNFT ÖFFNEN.

  1. Nicht länger erträglich­er Fluglärm durch den Flughafen Tegel

    (Dr. Ralf Zep­per­nick)

    Nach­dem die soge­nan­nte Lärmkartierung 2017 durchge­führt wurde, ste­ht offiziell fest­gestellt: Rd. 300.000 Men­schen in Berlin und Bran­den­burg wur­den im Jahre 2016 durch den Fluglärm des Flughafens Tegels stark belastet. Konkret heißt dies z.B.: Mehr als 100.000 (!) Men­schen wur­den allein in der Nachtzeit ein­er mas­siv­en Lärm­be­las­tung von über 50 und mehr Dez­i­bel aus­ge­set­zt, mit allen damit ver­bun­de­nen Störun­gen der Nachtruhe und erhe­blichen gesund­heitlichen Beein­träch­ti­gun­gen. Beson­ders kri­tisch ist dabei, dass die Zahl der jährlichen Nacht­flug-Bewe­gun­gen auf dem Flughafen Tegel in der Nachtzeit, also zwis­chen 22:00 abends bis 5:59 mor­gens, in den let­zten Jahren ger­adezu explodiert ist: Von 5101 im Jahr 2002 auf sage und schreibe 9633 (!) im Jahr 2016.

    Die offiziell ver­sproch­enen Ziele der Sen­atsver­wal­tung für Umwelt, Verkehr und Kli­maschutz für den Lärm­schutz in Tegel, „dass grund­sät­zlich in der Nacht gar nicht geflo­gen wer­den darf“ und nur „in beson­deren Aus­nah­me­fällen einzelne Starts und Lan­dun­gen zuge­lassen wer­den“ kön­nen, sind seit Jahren gravierend ver­let­zt. Wie will der Sen­at den mas­siv­en Anstieg der Nacht­flug­be­we­gun­gen auf 9.633 im Jahr 2016 — davon 1.484 in der beson­ders sen­si­blen Schlafen­szeit von 23.00 h bis 5.59 h – wirk­lich noch als „beson­dere Aus­nah­me­fälle“ gegenüber der Bevölkerung recht­fer­ti­gen? Mit über 28 Lärm­störun­gen pro Woche kann man beim besten Willen nicht mehr von „einzel­nen Starts und Lan­dun­gen“ sprechen.

    Ist etwa eine laxe Lais­sez-Faire-Genehmi­gung­sprax­is der Sen­atsver­wal­tung für Nacht­flüge in Tegel die Haup­tur­sache für die 9633 genehmigten Nacht­flüge? Wur­den die Prob­leme des nicht rechtzeit­ig fer­tiggestell­ten Flughafens BER ein­fach auf den Flughafen Tegel und die davon betrof­fe­nen Men­schen abge­laden? Ein Blick auf die vom Sen­at beschlossene Genehmi­gung­sprax­is für Nacht­flüge ist mehr als auf­schlussre­ich: Abflüge in Tegel in der Zeit ab 23:00 h bis 23:29 h wer­den von den soge­nan­nten örtlich Beauf­tragten für Luftaus­sicht selb­ständig entsch­ieden — ein Gremi­um, das in der Öffentlichkeit kaum bekan­nt sein dürfte. Erst ab 23:30 h müssen sie die Zus­tim­mung der Gemein­samen Oberen Luft­fahrt­be­hörde ein­holen. Für Lan­dun­gen von Flugzeit­en bis 24:00 h gibt es sog­ar – man kann es gar nicht fassen — eine Pauschal­genehmi­gung der Sen­atsver­wal­tung.

    Belegt die Zahl von fast 10000 genehmigten Flü­gen im Jahr 2016 in der Nachtzeit nicht, dass die meis­ten (fast alle?) zu erteilen­den Aus­nah­megenehmi­gun­gen für Flüge nur noch „durchgewunken“ wer­den und Ablehnun­gen in spür­bar­er Größenord­nung gar nicht stat­tfind­en – auch aus falsch ver­standen­er Rück­sicht gegenüber den Flugge­sellschaften? Die Antwort auf diese Frage ist der Sen­at bis heute schuldig geblieben. Die gravierende Diskrepanz zwis­chen den großen Ver­sprechun­gen des Sen­ats („grund­sät­zlich darf in der Nacht gar nicht geflo­gen wer­den“) und der tat­säch­lich durchge­führten Poli­tik von 9.633 genehmigten Nacht­flü­gen kann von den Lär­mgeschädigten nicht länger hin­genom­men wer­den.

    Es ist eine emi­nent poli­tis­che Entschei­dung, ob mehr als 100.000 Men­schen nachts mas­siv durch Lärm gestört und oft sog­ar gesund­heitlich geschädigt wer­den dür­fen oder ob das Einzelin­ter­esse einiger weniger Flugge­sellschaften und einiger hun­dert Pas­sagiere höher zu bew­erten ist. Diese Entschei­dung muss der Berlin­er Sen­at in eigen­er Ver­ant­wor­tung tre­f­fen. Sie darf nicht auf ein „tech­nis­ches Gremi­um“, wie die örtlich Beauf­tragten für Luftaus­sicht, abgeschoben und durch eine Pauschal­genehmi­gung geregelt wer­den. Der Berlin­er Sen­at ste­ht im Wort, der Öffentlichkeit zu erk­lären, wie er — seit mehreren Jahren über­fäl­lig — die Voraus­set­zun­gen für einen echt­en Lärm­schutz für den Flughafen Tegel schnell­st­möglich schaf­fen will und wie er sich­er­stellen will, dass Flüge ab und nach Tegel in der Nachtzeit ab sofort die absolute Aus­nahme sein wer­den. Mit dieser Antwort ste­ht und fällt die poli­tis­che Glaub­würdigkeit des Sen­ats.

  2. ich bin für ” Tegel schließen” Der BBR ist aus der Stadt im Durch­schnitt auch inner­halb ein­er hal­ben Stund erre­ich­bar ( RE vom Haupt­bahn­hof und S-Bahn)

  3. Ich kann mich allen Tegel-schließen-Befür­wortern nur anschließen! Vor knapp 5 Jahren sind wir in die Ein­flugschneise über Pankow einge­zo­gen, kurz vorm ver­meintlichen Eröff­nung­ster­min des BER
    Immer weit­er hof­fend, dass der unsägliche Lärm, die tw. Angst und der Dreck endlich aufhören, geben wir langsam auf. Dum­mer­weise ist die anges­pan­nte Lage auf dem Berlin­er Woh­nungs­markt dazwis­chen gekom­men und wer glaubt, man könne so ein­fach umziehen, hat keine Ahnung.

  4. Der BER wird in Zukun­ft mit 2 Buslin­ien , 2 S-Bahn­lin­ien und min­destens ein­er
    RE Lin­ie der DB erre­ich­bar sein. Die drei Buslin­ien nach Tegel ste­hen dafür im-
    öfter im Stau auf der A 100 . Warum sollte dann noch Tegel offen gehal­ten
    wer­den ? Im Durch­schnitt erre­icht man den BER in ca 40 min. Je nach Stau
    über die A 1OO nach Tegel ist jew­eils mehr als eine Stunde einzu­pla­nen.

    1. Von Span­dau bis Schöne­feld mit dem Flughafen­ex­press 48 Minuten. Und der Zug hat sog­ar Toi­let­ten!

  5. Das wird wirk­lich zeit das die Welt­stadt Berlin einen großen Flughafen bekommt. Alle anderen Städte bekom­men das ja auch hin.

  6. Tegel offen hal­ten – zu welchem Preis?
    (Dr. Ralf Zep­per­nick)

    Wer ern­sthaft für die Fort­führung Tegels ein­tritt, muss gle­ichzeit­ig auf die mit sehr großer Wahrschein­lichkeit zu erwartenden erhe­blichen Kosten und Risiken ein­er solchen Entschei­dung hin­weisen.
    Zur Option „Tegel fort­führen“ gehört (1.), dass dann der seit mehreren Jahren völ­lig mar­o­de Flughafen Tegel (Stich­worte: abris­s­reife Hallen, ren­ovierungs­bedürftige Start­bah­nen, nicht mehr zumut­bare Toi­let­ten, völ­lig ver­al­tete Förder­bän­der etc.) voll­ständig saniert wer­den müsste. Ins­beson­dere müsste der Flughafen dann an die heute (!) gülti­gen Anforderun­gen für Feuer­schutz und Sicher­heit angepasst wer­den. Weit­ere erhe­bliche Kosten und zeitliche Risiken wären die Folge. Die jahre­lan­gen Verzögerun­gen des Flughafens BER hän­gen maßge­blich auch mit sehr schwieri­gen, bis heute nicht gelösten tech­nis­chen Prob­le­men des Feuer­schutzes und der Sicher­heit zusam­men. Es ist schlech­ter­d­ings mehr als naiv zu glauben, ähn­liche Prob­leme wür­den in Tegel nicht auftreten.
    Der Flughafenchef Tegels hat die Kosten der Sanierung soeben über­schlägig auf rd. 1 Mrd. € geschätzt. Nach vielfälti­gen Erfahrun­gen mit Kosten­steigerun­gen bei öffentlichen Großpro­jek­ten dürften die tat­säch­lichen Kosten allerd­ings um ein Vielfach­es höher liegen. Nur zur Erin­nerung: Der neue Flughafen in Berlin sollte ursprünglich 2 Mrd. € kosten. Bis heute sind vom Steuerzahler bere­its Kosten in Höhe von 5,4 Mrd. € bezahlt wor­den — mit weit­er steigen­der Ten­denz.
    Auch der Ver­such, die Fort­führung Tegels (2.) mit nach­weis­lichen Gewin­nen des Flughafens Tegel der let­zten Jahre schmack­haft zu machen, ist irreführend. Die Gewinne sind ganz maßge­blich dadurch zus­tande gekom­men, dass zwin­gend nötige Repara­turen und Erneuerungsar­beit­en seit mehreren Jahren unterblieben sind. Tegel wurde auf Ver­schleiß gefahren. Spätestens bei ein­er Fort­führung Tegels wür­den diese Kosten en bloc anfall­en und die Gewinne sofort erhe­blich ein­brechen. Einen weit­eren beträchtlichen Beitrag zu den Gewin­nen liefern die (nicht zuläs­si­gen) Nacht­flüge auf Tegel, inzwis­chen auf fast 10.000 im Jahr angestiegen. Sofern das vom Berlin­er Sen­at seit Jahren zuge­sagte Nacht­flugver­bot strikt einge­hal­ten würde, evtl. sog­ar durch Gerichte erzwun­gen, wür­den die Gewinne Tegels weit­er­hin spür­bar zurück­ge­hen. Nicht zu unter­schätzen sind schließlich die per­ma­nen­ten Kosten bei der Bedi­enung von zwei statt nur eines Flughafens. Nach Ein­schätzung der Betreiber entstün­den dadurch weit­ere Kosten in ein­er Größenord­nung von 100 bis 200 Mio. € pro Jahr. Kurzum, das Risiko, dass Tegel statt erfreulich­er Gewinne länger­fristig zu ein­er per­ma­nen­ten Ver­lustquelle und damit spür­baren Belas­tung des Steuerzahlers würde, ist nicht von der Hand zu weisen.
    Weit­ere erhe­bliche Kosten entstün­den (3.), sofern Tegel fort­ge­führt würde, durch die dann zwin­gend zu finanzieren­den Maß­nah­men für Schallschutz. Nach den Erfahrun­gen von Schöne­feld ‚wo die ursprünglich geschätzten Kosten für Schallschutz auf­grund der Urteile der Gerichte inzwis­chen um ein Vielfach­es höher sind als die ursprünglich ein­mal ange­set­zten Kosten (ange­blich 700), beste­ht ein ähn­lich­es Risiko für Tegel. Nach ein­er Schätzung der Flugge­sellschaft dürften die Kosten für Schallschutz in Tegel min­destens in ein­er Größenord­nung von 400 Mio. €, liegen, ver­mut­lich aber noch wesentlich höher.
    Weit­ere heute über­haupt noch nicht bez­if­fer­bare Kosten kön­nten (4.) durch Schadenser­satzansprüche entste­hen. Alle Regierun­gen von Berlin haben in den let­zten 20 Jahren den Men­schen die verbindliche Zusage gegeben, auch schriftlich, dass Tegel geschlossen wird. Sofern diese Zusage gebrochen würde, stellt sich sofort die Frage: Welche Schadenser­satzansprüche kön­nten betrof­fene Bürg­er und Unternehmen vor Gericht­en gegen die Berlin­er Regierung gel­tend machen? Nicht auszu­denken ist schließlich (5.), welche Kosten entstün­den, wenn das Bun­desver­wal­tungs­gericht bei sein­er bish­er vertrete­nen Auf­fas­sung bliebe, Tegel müsse sechs Monate nach Inbe­trieb­nahme des neuen Flughafens zwin­gend geschlossen wer­den.
    Auch das schein­bar wichtig­ste Argu­ment der Befür­worter, Berlin brauche Tegel, da heute bere­its über 32 Mil­lio­nen Pas­sagiere pro Jahr abge­fer­tigt wer­den mit weit­er­hin steigen­der Ten­denz, ist nicht stich­haltig . Ein Blick z.B. nach Lon­don Heathrow zeigt, dass dort – mit nur zwei Start- und Lan­de­bah­nen — sog­ar rd. 70 Mil­lio­nen Pas­sagiere abge­fer­tigt wer­den kön­nen.
    Bei aller ver­ständlichen Begeis­terung für Tegel: Es reicht nicht, die Weit­er­führung Tegels der Berlin­er Bevölkerung in den schön­sten Far­ben zu schildern, die ganz erhe­blichen Kosten und Risiken aber zu bagatel­lisieren oder gar zu ignori­eren. Die Men­schen in Berlin müssen sich entschei­den: Die Steuerzahler, also wir, haben ins­ge­samt bere­its 5,4 Mrd. €, für das Mil­liar­den­grab des neuen Flughafens BER bezahlt. Die meis­ten haben es nur noch nicht gemerkt. Wollen die Steuerzahler – trotz dieser schreck­lichen Erfahrun­gen — sich wirk­lich auf das neue, zusät­zliche Risiko eines min­destens zwei Mil­liar­den kos­ten­den Flughafens Tegel (wahrschein­lich sog­ar wesentlich mehr) ein­lassen oder nicht? Wer dies ver­hin­dern will, muss bei dem Volk­sentscheid am 24. Sep­tem­ber mit NEIN stim­men.

  7. Kann man das Flu­gangst-Argu­ment bitte stre­ichen? Absturztech­nisch sind die Routen ver­gle­ich­sweise unin­ter­es­sant. Ein­er der let­zten Tegel-Abstürze hat Dall­gow-Döberitz erwis­cht. Zudem fliegt ein erhe­blich­er Teil der Flüge unter­halb von 10.000 Fuß über Schöneberg und Wilmers­dorf mit vollen Tanks, und zwar _nach_ der geflo­ge­nen Kurve. Das wird mit BER sog­ar mehr. Trotz­dem muss man keine Panik ver­bre­it­en. Schöneberg­er wie auch Wilmers­dor­fer wer­den wed­er von Flugzeu­gen von BER noch von TXL mit hoher Wahrschein­lichkeit getrof­fen und in Flam­men­meere ver­wan­delt. Genau­so wie die anderen “betrof­fe­nen” Bezirke. Die Anzahl der Verkehrstoten auf dem Boden ist erhe­blich höher einzustufen, als poten­zielle Flu­gunglück­szahlen. Und das kann auch ein Flieger sein, der aus Frank­furt nach Asien Berlin fliegt. Das sind dann sog­ar deut­lich mehr als 200.000 Liter Kerosin. Auch von BER fliegen Flugzeuge mit solchen Werten über Berlin. Und zwar regelmäßig. Die Zahl ist aber auch nur Panikmache. Ein Flugzeug, dass von BER über Berlin mit 250.000 Litern Kerosin abstürzt ist äußerst unwahrschein­lich. Und ein Flugzeug, dass mit 185.000 Litern von Tegel in Berlin abstürzt ist auch äußerst unwahrschein­lich. Typ­is­che Werte von Tegel und BER, die Berlin in Flam­men leg­en kön­nten liegen eher im Bere­ich von 10.000 bis 15.000 Litern. Das ist deut­lich weniger, als das, was in Berlin in Tankwa­gen und Güter­wa­gen unter­wegs ist. Und um das klarzustellen: Auch da passiert nichts. Selb­st wenn man mit einem Auto in einen Tankwa­gen rein­fährt, muss schon ver­dammt viel schiefge­hen, damit die Stadt explodiert.

    1. Na dann erkundi­ge dich mal bei der berlin­er Feuer­wehr danach,wie oft es in den let­zten zehn Jahren Großalarm gegeben hat weil in Tegel etwas beina­he schiefge­gan­gen wäre.
      Und ob ein Flieger volle oder leere Tanks hat spielt keine große Rolle wenn er
      dir direkt aufs Dach knallt.

      Fre­undliche Grüße aus der Schneise.
      K.

  8. Da ste­ht, dass durch die Schließung Tegels etwa 300 000 Men­schen vom Fluglärm befre­it wer­den. Das sind doch wohl noch wesentlich mehr! Ich schätze, es han­delt sich eher um 1 300 000 Men­schen!

    Wer jet­zt den Betrof­fe­nen rät, doch ein­fach umzuziehen, ver­gisst, dass eben diesen Betrof­fe­nen seit über 20 Jahren ver­sprochen wird, dass der Flughafen schließt.

    Wenn es in Tegel wenig­stens eine Nachtruhe geben würde! In der Real­ität ist das Nacht­flugver­bot längst aus­ge­he­belt. Jede Nacht starten und lan­den dort Maschi­nen! Und ganz beson­ders schön wird es immer, wenn in der Nacht am Boden an den Tur­binen gear­beit­et wird. Ein Rasen­mäher vorm Fen­ster ist Musik dage­gen!

    Das Gebi­et, das vom Fluglärm betrof­fen ist, ist riesig und zieht sich von Marzahn/Hellersdorf über Weißensee, Pankow, Wed­ding, Reinick­endorf-Süd, Char­lot­ten­burg-Nord, Span­dau bis hin­ter die Stadt­gren­ze bei Staak­en. In diesem riesi­gen Gebi­et wohnen zum größten Teil Men­schen, die sich mit eher beschei­de­nen Mit­teln halb­wegs hüb­sch wohn­lich ein­gerichtet haben und eben nicht so ein­fach über die finanziellen Möglichkeit­en ver­fü­gen, woan­der­shin zu ziehen! Die froh sind, dass sie sich um das The­ma “Woh­nung ein­richt­en” nicht mehr sor­gen müssen und dass sie mit ihrem Einkom­men einiger­maßen gut leben kön­nen ohne in Hartz IV zu rutschen und ohne im Alter auf die Grund­sicherung angewiesen zu sein. Und die sich seit über 20 Jahren darauf ver­lassen, dass Tegel schließt. Weil sie son­st von Anfang an woan­ders hinge­zo­gen wären.

    Lei­der sind dies eben auch die Men­schen, um die sich die Poli­tik wenig schert.

    In dem Gebi­et, das vom Fluglärm des BER betrof­fen ist, wohnen natür­lich ganz andere Leute! Und diese Leute ver­fü­gen über ganz andere Mit­tel, um sich gegen die Errich­tung eines Flughafens zu wehren!

    Ist denn noch nie jeman­dem aufge­fall­en, dass es wirk­lich ein sehr, sehr großer Zufall ist, dass die vie­len, vie­len Baumän­gel ent­deckt wur­den, kurz nach­dem bekan­nt wurde, dass die Flu­grouten des BER über das südliche Berlin führen wür­den?

    Wie viele bauliche Män­gel gibt es denn inzwis­chen in Tegel! Die ganze Anlage ist völ­lig ver­al­tet!

    Ich bin mir ganz sich­er: Wenn ein­mal eine Mas­chine über dem Kurt-Schu­mach­er-Platz abschmiert und es auf der Stelle 500 Tote gibt und davon 300 am Boden, weil das Gebi­et eben dicht besiedelt ist, dann geht es mit der Eröff­nung des BER plöt­zlich ganz, ganz schnell!

    1. Genau, und wenn eine Mas­chine aus Schöne­feld bzw BER über Wilmers­dorf “abschmiert” wird das nicht min­der drama­tisch. Die Men­schen im Süden von Berlin müssen dann genau­so lei­den, schon mal daran gedacht?

  9. Im Zeital­ter der Diese­laf­färe ist es ja wohl mal an der Zeit, auf das Abgasprob­lem der Flu­gap­pa­rate beson­ders hinzuweisen. Während bei den Die­selfahrzeu­gen um jedes tausend­s­tel Nanogramm gestrit­ten wird, dür­fen die Flu­gap­pa­rate jede Meneg schädliche Stoffe über uns abladen. Hat sich darum schon jemand geküm­mert ? Wo sind denn die Sauber­män­ni­nen von dem Grü­nen ? Ver­mut­lich ger­ade im näch­sten Flieger nach irgend­wo. Und dann, nicht zu vergessen, das Ablassen von Treib­stoff vor der Lan­dung, wenn davon mal zuviel an Bord war. Ger­ade bei der derzeit­i­gen Abgashys­terie mit dem Diesel sollte dieser Asapekt mal in den Vorder­grund der Kmap­gagne grückt wer­den.

    1. Genau! Da kom­men wir wieder dahin, was ich ja bere­its hier in dieser Diskus­sion­srunde schrieb: Ein Flughafen gehört nicht in die Stadt son­dern
      weit genug draußen. Ist die Nähe vom Wohnort zu meinem Flughafen wichtiger
      als meine Gesund­heit? In welch­er Zeit leben wir denn? Doch wohl nicht im
      Mit­te­lal­ter — die Leute hat­ten damals wenig­stens kein Flughafen­prob­lem!

    2. Gutes Argu­ment.
      Bloß das es beim Diesel nicht um Nanogramm geht son­dern darum,das selb­st die neuesten Mod­elle die Ausstoß-Gren­zw­erte um das 6–8 fache über­steigen.
      Wie das wohl bei Flugzeu­gen aussieht?
      Alles was ich gehört habe läuft darauf hinaus,das Kerosin­ab­gase wohl 10% des glob­alen Klima­gasausstoßes bedin­gen.
      Natür­lich mit steigen­der Ten­denz…

  10. Berlin, die Haupt­stadt der Ver­sager ! Ver­sagen und Ver­sager ohne Ende. Immer wieder neue Beispiele in allen Bere­ichen des Stadtlebens, ob Verkehrs­pla­nung ohne Flughafen­trans­fer­lö­sung oder Woh­nungs­bau ohne Schallschutz. Das BER-Ver­sagen soll nun kaschiert wer­den mit der Ini­tia­tive für ein weit­eres Ver­sagen, denn genau das wird es wer­den, wenn die erste Mil­liarde ver­brat­en ist und die zweite benötigt wird.

  11. Für mich sind die Tegel- Befür­worter ein­fach Ego­is­t­en. Objek­tive Gründe gibt es kaum, jeden­falls keine die gegen 300.000 Lär­mgeschädigte und immense Kosten (zwei Flughäfen snd immer teur­er als ein­er, auch im betrieb) ankom­men. Eine nach­haltige Verkehrspoltikt geht auch nicht von immer anhal­tenden Flug­gastzahlen aus, son­dern ver­sucht ihn zumidnest in gren­zen zu hal­ten.
    Die Fehler beim BER sind trau­rig, aber mit Tegel- behal­ten haben sie nichts zu tun.

  12. Alle bekan­nten Bürg­erini­tia­tiv­en und son­sti­gen Ini­tia­tiv­en, die Tegel schließen wollen haben zu keinem Zeit­punkt gefordert, dass der Flughafen Tegel vor der Inbe­trieb­nahme der bei­den Lan­de­bah­nen am Flughafen BER geschlossen wer­den soll. Nie­mand fordert, die ver­fügte Frist von 6 Monat­en zu verkürzen oder gar zu stre­ichen. Unsere dies­bezüglichen Veröf­fentlichun­gen lassen keine anderen Schlüsse zu. Wenn etwas anderes behauptet wird, dann ist das eine Lüge. Die Schließung der inner­städtis­chen Flughäfen Tem­pel­hof und Tegel war sowohl eine Bedin­gung für den Aus­bau von Schöne­feld zum BER (vom Bun­desver­wal­tungs­gericht als let­zte Instanz aus­drück­lich bestätigt) als auch ein Beschluss des Berlin­er Sen­ats, dies umzuset­zen. Allen betrof­fe­nen Bürg­ern wurde das Ver­sprechen gegeben, dass an diesem Beschluss fest­ge­hal­ten wird. Auf nichts anderes haben sich diese Men­schen ver­lassen. Deshalb haben sie sich auch in Geduld geübt und die Beläs­ti­gun­gen weit­er­hin in Kauf genom­men. Dass sie nun so lange auf die Ein­lö­sung dieses Ver­sprechens warten müssen, kann man ihnen nicht anlas­ten. Warum sollen sie jet­zt ihre Woh­nun­gen oder Häuser ver­lassen oder sog­ar mit Ver­lust verkaufen (die Tegelschließung war schon viele Jahre vorher eingepreist!), wenn dann in abse­hbar­er Zeit der BER eröffnet und Tegel schließt. Darauf warten genau die Speku­lanten. Bei all diesen Betra­ch­tun­gen ist es völ­lig irrel­e­vant, wie sich die Sit­u­a­tion in anderen Städten dieser Welt darstellt. Berlin ist Berlin und nicht Lon­don, Madrid, Rom , Paris, New York oder Moskau.

  13. JA!!! Nein zur Offen­hal­tung von Tegel und das ganz groß. NEIN.

    Lei­der habe ich das Gefühl, dass die Öffentlichkeit in Berlin, diejeni­gen, die abstim­men, sich von den ‘gefühlten Wahrheit­en’ der Redels­führer um die Ini­tia­toren der Volksab­stim­mung dur­chaus deut­lich bee­in­flussen lassen, ger­ade dann, wenn sie in von der The­matik nicht betrof­fe­nen Bezirken leben.

    Daher hoffe ich, dass diese Ini­tia­tive und ihre Unterze­ich­ner­In­nen die ‘poli­tis­che Som­mer­pause’ und/oder die ‘großen Ferien’ nicht ver­stre­ichen lassen, son­dern aktiv wer­den. Sicht­bar wer­den. Denn: Nur weil die Mehrheit für NEIN stim­men würde, wenn sie eine oder mehrere Gele­gen­heit­en hät­ten, sich sach­lich, klar und leicht zugänglich mit dem The­ma auseinan­der zu set­zen, heißt das nicht, dass das sug­ges­tive Wer­bekonzept der FDP an seinem Aufge­hen gehin­dert wer­den kann, ohne, dass alle Geg­n­er sich formieren.

    Geschieht dies, bin ich sehr gerne auch dabei!

  14. Ein Flughafen gehört wirk­lich nicht in die Stadt. Wir wohnen in der Bad­straße am Gesund­brun­nen. Der Lärm ist unerträglich. Die Flugzeuge schwirren direkt an unserem Schlafz­im­mer vor­bei — ab 6 Uhr ist die Nacht um. Selb­st mit Ohropax. Bei Gewit­ter kriegt man Angst, dass die einen auf den Kopf fall­en. Dann die Umwelt­be­las­tung für die Men­schen in ganz Berlin. Längst über­fäl­lig also, dass Tegel endlich Geschlossen wer­den sollte. Ich denke außer­dem, dass es mehr als 300.000 Leute sind, die von dem Lärm betrof­fen sind. Selb­st in Pren­zlauer Berg bekommt man den Fluglärm noch deut­lich mit.

  15. endlich eine Ini­tia­tive, die Sinn macht und die Poli­tik­er an ihre Ver­sprechen erin­nert. Seit mit­tler­weile 20 Jahren warten wir auf einen angemesse­nen Lärm­schutz wegen des immer weit­er steigen­den Flugverkehrs in Tegel. Immer wieder wurde gesagt, dass wir ja keinen Lärm­schutz benöti­gen, da Tegel sowieso geschlosssen wird. Und jet­zt! Wahlkampf ein­er abgewählten Partei auf Kosten der Gesund­heit von tausenden Anwohn­ern , die unter dem immer dichteren Flugverkehr nicht nur in Berlin, son­dern auch im Bran­den­burg­er Umland lei­den. Wir wohnen in Dall­gow-Döberitz. Über unserem Haus befind­et sich die Ein­flugschneise von und nach Tegel. Wir haben die Nase bzw. die Ohren voll!Tegel kann und muss geschlossen wer­den. Es gibt wichtigere Nutzungsmöglichkeit­en für das Gelände des Flughafens:
    — angemessen­er Wohn­raum und Gewerbe für mehr Arbeit­splätze.
    Dafür lohnt sich Wahlkampf.

  16. Wir wohnen in der Nähe von Span­dau in Bran­den­burg. Die Flugzeuge fliegen bei uns mit Ohren betäuben­den Lärm genau über unser Haus. Dann kann man im Garten ein Gespräch nicht mehr fort­set­zen, weil es so laut ist. Ich habe von ein­er App gehört ,
    die Laut­stärke misst. Das werde ich mir wohl anschaf­fen um den Lärm zu messen.
    Tegel muss weg ! Alle Gründe für die Erhal­tung Tegels sind nur Sen­ti­men­tal­itäten!

    1. Wieso ziehen Sie dann nicht weg? Es gibt tausende prak­tis­che Gründe die nichts mit sen­ti­men­tal­itäten zu tun haben, warum Tegel bleiben muss! (Wenn es einen funk­tion­ieren­den großen Flughafen BER geben würde der gut genug ange­bun­den ist kön­nte Tegel wirk­lich weg) aber den gibt es nun­mal nicht!!! Und das ist keine Ausle­gungssache.

      1. Wegziehen trotz ein­deutiger Kon­di­tio­nen und Recht­slage??? Dieser Kom­men­tar ist eben­so zynisch wie idi­o­tisch! Sowas kann nur vo einem FDP-Wäh­ler kom­men! Vielle­icht ziehen Sie bess­er aus dieser Stadt oder zumin­d­est in die Nähe vom BER — da kön­nen Sie mal live erleben, was die Bürg­er hier seit Jahrzehn­ten aushal­ten!

      2. @ Kom­men­tar: “Warum ziehen Sie denn nicht weg?” Wenn Sie mir einen Vorschlag machen, wo man im woh­nungsknap­pen Berlin hinziehen kann, dann gerne.

  17. Weg mit tegel. von mor­gens um 6 uhr bis abends 23 uhr alle 2 minuten start/landung und das schon spuehrbar hoer­bar ubahn vine­tas­trasse. Und bitte die kosten fuer den soge­nan­nten volk­sentschei­dsini­tia­tive der fdp, den auch in rech­nung stellen …:)

    1. Man kann sog­ar bei geschlosse­nen Fen­stern mit Dop­pelver­glasung den Fluglärm noch deut­lich hören. Und auf dem Balkon sitzen geht schon gar nicht mehr.

      1. schon gar nicht mehr”.…..und das ist erst seit wann so? ist das etwas neues? Das war doch schon immer so.…und wenn der BER eröffnet und Tegel nur einen Teil der Mschi­nen hat, dann wird es so wie früher in tegel, sprich : viel weniger. Aber ohne geht nun­mal nicht da es keinen gut funk­tion­ieren­den und ange­bun­de­nen Flughafen BER gibt!!! Warum ziehen Sie nicht weg?

        1. @Komentator.

          Bist du 16 oder was?
          Leb­st du über­haupt in Berlin?
          Schon mal den berlin­er Miet-und Immo­bilien­markt angeschaut?
          Hältst du die Umsied­lung von halb Nord­ber­lin echt für die bessere Option
          als die Schließung des Mauer­stadtre­lik­tes Tegel?

          Solche Äusserun­gen lassen mich ern­sthaft am Sinn des all­ge­meinen Wahlrecht­es zweifeln.
          Flieg lieber weniger und bleib am 24.Sept. bitte daheim.

    1. Wie wahr! Da ver­sucht sich Herr Cza­ja man­gels sub­stanzieller eigen­er The­men in unver­froren pop­ulis­tis­ch­er Manier auf dem Rück­en Hun­dert­tausender seit zig Jahren lärm­belästigter Berlin­er Tegel-Anrain­er zu pro­fil­ieren! Daran kann man erken­nen, wohin die Reise gehen wird, sollte diese unsägliche Ex-Pünk­tchen-Partei unter dem smarten Herr Lind­ner ab Sep­tem­ber wieder Zün­glein an der Waage des Regierungskarus­sells spie­len dür­fen! Wo bleibt eigentlich endlich der mas­sive Auf­s­tand ALLER Bürg­er von Reinick­endorf, Pankow und Tegel gegen dieses blödsin­nige Unter­fan­gen “Pro Tegel” einiger poli­tis­ch­er Wichtigtuer? Schmerzt der Fluglärm noch nicht genug? Bewegt euch endlich in Massen “Gegen Tegel”!

    2. Herr Cza­ja scheint (pri­vat) wohl nicht vom Fluglärm betrof­fen zu sein. Typ­is­ch­er Wahlak­tion­is­mus!

  18. Das ist ein sehr guter Voschlag! Das wün­sche ich mir für den Stadt­flughafen auch. Raus aus der Stadt!!!

    1. Ein Flughafen gehört nicht in die Stadt! Lärm­beläs­ti­gung, Abgase und nicht zulet­zt
      die Sicher­heit aller Flugschneise­nan­wohn­er sind in erster Lin­ie zu berück­sichti­gen.
      Viele andere Städte auf der Welt machen uns dies vor. Eine lös­bare Auf­gabe.
      André

      1. welche Städte genau? Ich kann Ihnen genau erk­lären wo in Städten wie Lon­don selb­st die Ein­flugschneise für den riesen Flugfhafen heathrow über 25kilometer stadt­ge­bi­et ver­läuft. und in Rom ciampino? und in Mai­land Linate? und in Düs­sel­dorf (Mönchengladbach/krefeld…alles ein­flugschneise) und in frank­furt Mainz und alle Häuser dazwis­chen?
        nie­mand hat etwas dage­gen Tegel zu schließen, wenn es einen vernün­fti­gen Flughafen BER gäbe (beto­nung kon­juk­tiv) der gut ange­bun­den und genug groß wäre und (endlich eröffnet würde).…so einen gibt es aber nicht!! oder?

        1. Es wird ihn geben!!
          Der BER kann in der Zukun­ft genau­so erweit­ert wer­den, wie das in TXL und Schöne­feld schon jet­zt der Fall ist, näm­lich mit leicht­en Well­blech­hallen, die ganz offen­sichtlich ihren Zweck erfüllen.….zu mehr ist Berlin anscheinend sowieso nicht imstande ..das reicht doch!
          Tegel als net­ten kleinen Regierungs­flughafen und für pri­vate Zwecke offen zu hal­ten erscheint mir recht eigen­nützig von Her­rn Cza­ja. Dafür 10.000 drin­gend benötigte Woh­nun­gen, 20.000 Arbeit­splätze und die Gesund­heit von 300.000 Men­schen zu opfern ste­ht in über­haupt keinem Ver­hält­nis.

  19. Endlich! Auf diese Ini­tia­tive habe ich gewartet!
    Ich bin schon immer gegen Tegel. Er ist mit öffentlichen Verkehrsmit­tel für uns nur per Bus (TXL) erre­ich­bar, oder per Taxi. Da mußten wir bish­er für die Anfahrt viel Geduld haben wegen der ständi­gen Staus, auch bei Fahrt in die Stadt! Unerträglich auch das Gedränge mit Gepäck im Bus.
    Nach Schöne­feld komme ich ganz entspan­nt, mit viel Platz für mich und das Gepäck, mit Regio oder S-Bahn.

    1. und wo ist das Prob­lem bei­de zu behal­ten und man wählt dann eben BER(schönefeld) wenn man den bus nicht mag? wis­sen Sie dass Sie in ein­er Welt­stadt leben? (nicht ver­gle­ich­bar mit irgen­dein­er anderen deutschen Stadt.…nicht Düs­sel­dorf nicht München…) son­dern eher London/Moskau/Paris/Mailand…etc. gibt es da eine einzige davon, die so ein Flughafen­prob­lem hat wie Berlin?

      1. Keine der genan­nten Städte hat so ein Flughafen­prob­lem wie Berlin, weil die über mod­erne und sichere Flughäfen ver­fü­gen und ihre Flug­gäste nicht von einem völ­lig ver­al­teten und keinen neuen Ansprüchen genü­gen­den Flughafen wie TXL in die Welt fliegen lassen. Kein­er der genan­nten Flughäfen ist annäh­ernd so mar­o­de wie Tegel und kein­er liegt mit­ten in der Stadt

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