TEGEL SCHLIESSEN. ZUKUNFT ÖFFNEN.


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Viele Berlinerinnen und Berliner fühlen sich eng mit dem Flughafen Tegel verbunden.
Jedoch: Stadtflughäfen haben keine Zukunft. Auch TXL ist Geschichte, sobald der BER eröffnet. Für Berlin ist das ein Geschenk. Der alte Flughafen macht Platz für eine Zukunft, in der Berlin lebenswerter wird: für Wohnen, Bildung, Forschung und Arbeit. Über 300.000 Menschen werden vom Fluglärm befreit. Und mehr als ein Vierteljahrhundert nach dem Mauerfall bekommt Berlin endlich einen Flughafen für die ganze Stadt – Ost und West.

ZUKUNFT ÖFFNEN – FÜR ALLE

  • Hier wird ein Gebiet von fünf Quadratkilometern für die Zukunft Berlins nutzbar. Das entspricht der halben Fläche von Wedding.
  • 9000 neue Wohnungen werden gebaut, davon die Hälfte mit Mietpreisbindung.
  • Es wächst ein neuer Wissenschafts- und Industriestandort heran, mit Platz für die Beuth Hochschule und die Berliner Feuerwehrakademie, mit Startups und Flächen für kreative Unternehmen – mit bis zu 20 000 neuen Arbeitsplätzen.
  • Zudem entsteht ein naturnahes Erholungsgebiet, so groß wie das Tempelhofer Feld.

TXL SCHLIESSEN – FÜR MEHR SICHERHEIT UND LEBENSQUALITÄT

  • Keine 185 000 Starts und Landungen mehr über Spandau, Reinickendorf, Wedding und Pankow – mit jeweils bis zu 150 000 Liter Kerosin im Tank.
  • Die Schließung von Tegel ist ein Versprechen seit Jahrzehnten. Darauf muss Verlass sein.

STEUERZAHLERINNEN UND STEUERZAHLER VOR DEM NÄCHSTEN MILLIARDENGRAB SCHÜTZEN

Investitionen in die Sanierung des alten Flughafens Tegel, den Schallschutz und die Kosten durch einen Parallelbetrieb von zwei Flughäfen werden vermieden.

Der BER ist – entgegen allen anderen Behauptungen – groß genug.

Deshalb:
Beim Volksentscheid „Nein“ ankreuzen!

TEGEL SCHLIESSEN. ZUKUNFT ÖFFNEN. ist eine gemeinsame Initiative von:

Bürgerinitiative „Gegen das Luftkreuz auf Stadtflughäfen“, Bürgerinitiative „Tegel endlich schließen“, Facebook-Gruppe „Danke Tegel. Es reicht!“, Gruppe „GOOD BYE TEGEL“, Bürgerinitiative “Pankow sagt Nein zum Flughafen TXL“, Bürgerinitiative
“Himmel über Berlin”, Berliner Mieterverein e.V, , Zukunftswerkstatt Heinersdorf, Fluglärmschutzkommission BerlinTegel, BUND Berlin e.V., Grüne Liga Berlin, Caritas-Klinik Pankow, Evangelische Kirchengemeinde Alt-Pankow, DGB Bezirk Berlin-Brandenburg, IG Metall Berlin, IG BCE Berlin-Mark Brandenburg, Dr. Henning Thole (Bundesweiter Arbeitskreis „Ärzte gegen Fluglärm“), Harald Moritz (MdA, Bündnis 90/Die Grünen), Jörg Stroedter (MdA, SPD), Harald Wolf (MdA, DIE LINKE), Klaus-Peter von Lüdeke (ehemaliger stellv. Vorsitzender der FDP Berlin), Patrick Gläser (ehem. stellv. Vorsitzender FDPReinickendorf), Dr. Roman Trips-Hebert (Berlin-Reinickendorf), Nina Stahr (Landesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Berlin), Werner Graf (Landesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Berlin), Jasmin Tabatabai (Schauspielerin, Berlin-Pankow),
Prof. Dr. Monika Gross (Präsidentin Beuth Hochschule für Technik Berlin), Prof. Dr. Klaus Brake (TU Berlin), Caritas-Hospiz Pankow, Jürgen Trittin (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) Landesverband Nordost, Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V., Dr. Jochen Glaß (Kardiologe, Berlin-Spandau), Silke Gebel (MdA, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Berlin), Antje Kapek (MdA, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Berlin), Katina Schubert (MdA, Landesvorsitzende Die LINKE), Iris Spranger (MdA, stellv. Vorsitzende SPD Berlin), Renate Künast (MdB, Berlin), Özcan Mutlu (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Michael Cramer (MdEP, Bündnis 90/Die Grünen), Stefanie Remlinger (MdA, Bündnis 90/Die Grünen), Stefan Gelbhaar (MdA, Bündnis 90/Die Grünen), Prof. Dr. Steffen Prowe (Beuth Hochschule
für Technik Berlin), Aleksander Dzembritzki (Vorsitzen-der Wander-Paddler Havel e.V.), Stefan Liebich (MdB DIE LINKE Berlin), PANKOWER FRÜCHTCHEN gGmbH, Lisa Paus (MdB, Bündnis 90/Die Grünen), Carola Bluhm (MdA, Fraktionsvorsitzende DIE LINKE Berlin), Udo Wolf (MdA, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE Berlin), Giovanni Ammirabile (Betriebsratsvorsitzender Vivantes), Sören Benn (Bezirksbürgermeister Berlin-Pankow), Vollrad Kuhn (Stellv. Bezirksbürgermeister BerlinPankow), Sybille Uken (Vorsitzende Fachausschuss Mobilität SPD Berlin), Swen Schulz (MdB SPD), Daniel Buchholz (MdA,
SPD), florakiez.de, Dr. Hermann Borghorst (ehem. Stellv. Landes- u. Fraktionsvor-sitzender SPD Berlin), Matthias Zarbock (Fraktionsvorsitzender BVV Pankow, DIE LINKE), Ralf Treptow (Schulleiter Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin-Pankow), GEW Landesverband Berlin, ver-di Berlin-Brandenburg, Uwe Brockhausen (Stellv. Bezirksbürgermeister Berlin-Reinickendorf), Gewerkschaft NGG, Region Berlin-Brandenburg, Evangelische Schule Pankow und viele mehr…

Stand: 31.7.2017

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43 Gedanken zu „TEGEL SCHLIESSEN. ZUKUNFT ÖFFNEN.

  1. Nicht länger erträglicher Fluglärm durch den Flughafen Tegel

    (Dr. Ralf Zeppernick)

    Nachdem die sogenannte Lärmkartierung 2017 durchgeführt wurde, steht offiziell festgestellt: Rd. 300.000 Menschen in Berlin und Brandenburg wurden im Jahre 2016 durch den Fluglärm des Flughafens Tegels stark belastet. Konkret heißt dies z.B.: Mehr als 100.000 (!) Menschen wurden allein in der Nachtzeit einer massiven Lärmbelastung von über 50 und mehr Dezibel ausgesetzt, mit allen damit verbundenen Störungen der Nachtruhe und erheblichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Besonders kritisch ist dabei, dass die Zahl der jährlichen Nachtflug-Bewegungen auf dem Flughafen Tegel in der Nachtzeit, also zwischen 22:00 abends bis 5:59 morgens, in den letzten Jahren geradezu explodiert ist: Von 5101 im Jahr 2002 auf sage und schreibe 9633 (!) im Jahr 2016.

    Die offiziell versprochenen Ziele der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz für den Lärmschutz in Tegel, „dass grundsätzlich in der Nacht gar nicht geflogen werden darf“ und nur „in besonderen Ausnahmefällen einzelne Starts und Landungen zugelassen werden“ können, sind seit Jahren gravierend verletzt. Wie will der Senat den massiven Anstieg der Nachtflugbewegungen auf 9.633 im Jahr 2016 – davon 1.484 in der besonders sensiblen Schlafenszeit von 23.00 h bis 5.59 h – wirklich noch als „besondere Ausnahmefälle“ gegenüber der Bevölkerung rechtfertigen? Mit über 28 Lärmstörungen pro Woche kann man beim besten Willen nicht mehr von „einzelnen Starts und Landungen“ sprechen.

    Ist etwa eine laxe Laissez-Faire-Genehmigungspraxis der Senatsverwaltung für Nachtflüge in Tegel die Hauptursache für die 9633 genehmigten Nachtflüge? Wurden die Probleme des nicht rechtzeitig fertiggestellten Flughafens BER einfach auf den Flughafen Tegel und die davon betroffenen Menschen abgeladen? Ein Blick auf die vom Senat beschlossene Genehmigungspraxis für Nachtflüge ist mehr als aufschlussreich: Abflüge in Tegel in der Zeit ab 23:00 h bis 23:29 h werden von den sogenannten örtlich Beauftragten für Luftaussicht selbständig entschieden – ein Gremium, das in der Öffentlichkeit kaum bekannt sein dürfte. Erst ab 23:30 h müssen sie die Zustimmung der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde einholen. Für Landungen von Flugzeiten bis 24:00 h gibt es sogar – man kann es gar nicht fassen – eine Pauschalgenehmigung der Senatsverwaltung.

    Belegt die Zahl von fast 10000 genehmigten Flügen im Jahr 2016 in der Nachtzeit nicht, dass die meisten (fast alle?) zu erteilenden Ausnahmegenehmigungen für Flüge nur noch „durchgewunken“ werden und Ablehnungen in spürbarer Größenordnung gar nicht stattfinden – auch aus falsch verstandener Rücksicht gegenüber den Fluggesellschaften? Die Antwort auf diese Frage ist der Senat bis heute schuldig geblieben. Die gravierende Diskrepanz zwischen den großen Versprechungen des Senats („grundsätzlich darf in der Nacht gar nicht geflogen werden“) und der tatsächlich durchgeführten Politik von 9.633 genehmigten Nachtflügen kann von den Lärmgeschädigten nicht länger hingenommen werden.

    Es ist eine eminent politische Entscheidung, ob mehr als 100.000 Menschen nachts massiv durch Lärm gestört und oft sogar gesundheitlich geschädigt werden dürfen oder ob das Einzelinteresse einiger weniger Fluggesellschaften und einiger hundert Passagiere höher zu bewerten ist. Diese Entscheidung muss der Berliner Senat in eigener Verantwortung treffen. Sie darf nicht auf ein „technisches Gremium“, wie die örtlich Beauftragten für Luftaussicht, abgeschoben und durch eine Pauschalgenehmigung geregelt werden. Der Berliner Senat steht im Wort, der Öffentlichkeit zu erklären, wie er – seit mehreren Jahren überfällig – die Voraussetzungen für einen echten Lärmschutz für den Flughafen Tegel schnellstmöglich schaffen will und wie er sicherstellen will, dass Flüge ab und nach Tegel in der Nachtzeit ab sofort die absolute Ausnahme sein werden. Mit dieser Antwort steht und fällt die politische Glaubwürdigkeit des Senats.

  2. ich bin für ” Tegel schließen” Der BBR ist aus der Stadt im Durchschnitt auch innerhalb einer halben Stund erreichbar ( RE vom Hauptbahnhof und S-Bahn)

  3. Ich kann mich allen Tegel-schließen-Befürwortern nur anschließen! Vor knapp 5 Jahren sind wir in die Einflugschneise über Pankow eingezogen, kurz vorm vermeintlichen Eröffnungstermin des BER…
    Immer weiter hoffend, dass der unsägliche Lärm, die tw. Angst und der Dreck endlich aufhören, geben wir langsam auf. Dummerweise ist die angespannte Lage auf dem Berliner Wohnungsmarkt dazwischen gekommen und wer glaubt, man könne so einfach umziehen, hat keine Ahnung.

  4. Der BER wird in Zukunft mit 2 Buslinien , 2 S-Bahnlinien und mindestens einer
    RE Linie der DB erreichbar sein. Die drei Buslinien nach Tegel stehen dafür im-
    öfter im Stau auf der A 100 . Warum sollte dann noch Tegel offen gehalten
    werden ? Im Durchschnitt erreicht man den BER in ca 40 min. Je nach Stau
    über die A 1OO nach Tegel ist jeweils mehr als eine Stunde einzuplanen.

  5. Das wird wirklich zeit das die Weltstadt Berlin einen großen Flughafen bekommt. Alle anderen Städte bekommen das ja auch hin.

  6. Tegel offen halten – zu welchem Preis?
    (Dr. Ralf Zeppernick)

    Wer ernsthaft für die Fortführung Tegels eintritt, muss gleichzeitig auf die mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zu erwartenden erheblichen Kosten und Risiken einer solchen Entscheidung hinweisen.
    Zur Option „Tegel fortführen“ gehört (1.), dass dann der seit mehreren Jahren völlig marode Flughafen Tegel (Stichworte: abrissreife Hallen, renovierungsbedürftige Startbahnen, nicht mehr zumutbare Toiletten, völlig veraltete Förderbänder etc.) vollständig saniert werden müsste. Insbesondere müsste der Flughafen dann an die heute (!) gültigen Anforderungen für Feuerschutz und Sicherheit angepasst werden. Weitere erhebliche Kosten und zeitliche Risiken wären die Folge. Die jahrelangen Verzögerungen des Flughafens BER hängen maßgeblich auch mit sehr schwierigen, bis heute nicht gelösten technischen Problemen des Feuerschutzes und der Sicherheit zusammen. Es ist schlechterdings mehr als naiv zu glauben, ähnliche Probleme würden in Tegel nicht auftreten.
    Der Flughafenchef Tegels hat die Kosten der Sanierung soeben überschlägig auf rd. 1 Mrd. € geschätzt. Nach vielfältigen Erfahrungen mit Kostensteigerungen bei öffentlichen Großprojekten dürften die tatsächlichen Kosten allerdings um ein Vielfaches höher liegen. Nur zur Erinnerung: Der neue Flughafen in Berlin sollte ursprünglich 2 Mrd. € kosten. Bis heute sind vom Steuerzahler bereits Kosten in Höhe von 5,4 Mrd. € bezahlt worden – mit weiter steigender Tendenz.
    Auch der Versuch, die Fortführung Tegels (2.) mit nachweislichen Gewinnen des Flughafens Tegel der letzten Jahre schmackhaft zu machen, ist irreführend. Die Gewinne sind ganz maßgeblich dadurch zustande gekommen, dass zwingend nötige Reparaturen und Erneuerungsarbeiten seit mehreren Jahren unterblieben sind. Tegel wurde auf Verschleiß gefahren. Spätestens bei einer Fortführung Tegels würden diese Kosten en bloc anfallen und die Gewinne sofort erheblich einbrechen. Einen weiteren beträchtlichen Beitrag zu den Gewinnen liefern die (nicht zulässigen) Nachtflüge auf Tegel, inzwischen auf fast 10.000 im Jahr angestiegen. Sofern das vom Berliner Senat seit Jahren zugesagte Nachtflugverbot strikt eingehalten würde, evtl. sogar durch Gerichte erzwungen, würden die Gewinne Tegels weiterhin spürbar zurückgehen. Nicht zu unterschätzen sind schließlich die permanenten Kosten bei der Bedienung von zwei statt nur eines Flughafens. Nach Einschätzung der Betreiber entstünden dadurch weitere Kosten in einer Größenordnung von 100 bis 200 Mio. € pro Jahr. Kurzum, das Risiko, dass Tegel statt erfreulicher Gewinne längerfristig zu einer permanenten Verlustquelle und damit spürbaren Belastung des Steuerzahlers würde, ist nicht von der Hand zu weisen.
    Weitere erhebliche Kosten entstünden (3.), sofern Tegel fortgeführt würde, durch die dann zwingend zu finanzierenden Maßnahmen für Schallschutz. Nach den Erfahrungen von Schönefeld ,wo die ursprünglich geschätzten Kosten für Schallschutz aufgrund der Urteile der Gerichte inzwischen um ein Vielfaches höher sind als die ursprünglich einmal angesetzten Kosten (angeblich 700), besteht ein ähnliches Risiko für Tegel. Nach einer Schätzung der Fluggesellschaft dürften die Kosten für Schallschutz in Tegel mindestens in einer Größenordnung von 400 Mio. €, liegen, vermutlich aber noch wesentlich höher.
    Weitere heute überhaupt noch nicht bezifferbare Kosten könnten (4.) durch Schadensersatzansprüche entstehen. Alle Regierungen von Berlin haben in den letzten 20 Jahren den Menschen die verbindliche Zusage gegeben, auch schriftlich, dass Tegel geschlossen wird. Sofern diese Zusage gebrochen würde, stellt sich sofort die Frage: Welche Schadensersatzansprüche könnten betroffene Bürger und Unternehmen vor Gerichten gegen die Berliner Regierung geltend machen? Nicht auszudenken ist schließlich (5.), welche Kosten entstünden, wenn das Bundesverwaltungsgericht bei seiner bisher vertretenen Auffassung bliebe, Tegel müsse sechs Monate nach Inbetriebnahme des neuen Flughafens zwingend geschlossen werden.
    Auch das scheinbar wichtigste Argument der Befürworter, Berlin brauche Tegel, da heute bereits über 32 Millionen Passagiere pro Jahr abgefertigt werden mit weiterhin steigender Tendenz, ist nicht stichhaltig . Ein Blick z.B. nach London Heathrow zeigt, dass dort – mit nur zwei Start- und Landebahnen – sogar rd. 70 Millionen Passagiere abgefertigt werden können.
    Bei aller verständlichen Begeisterung für Tegel: Es reicht nicht, die Weiterführung Tegels der Berliner Bevölkerung in den schönsten Farben zu schildern, die ganz erheblichen Kosten und Risiken aber zu bagatellisieren oder gar zu ignorieren. Die Menschen in Berlin müssen sich entscheiden: Die Steuerzahler, also wir, haben insgesamt bereits 5,4 Mrd. €, für das Milliardengrab des neuen Flughafens BER bezahlt. Die meisten haben es nur noch nicht gemerkt. Wollen die Steuerzahler – trotz dieser schrecklichen Erfahrungen – sich wirklich auf das neue, zusätzliche Risiko eines mindestens zwei Milliarden kostenden Flughafens Tegel (wahrscheinlich sogar wesentlich mehr) einlassen oder nicht? Wer dies verhindern will, muss bei dem Volksentscheid am 24. September mit NEIN stimmen.

  7. Kann man das Flugangst-Argument bitte streichen? Absturztechnisch sind die Routen vergleichsweise uninteressant. Einer der letzten Tegel-Abstürze hat Dallgow-Döberitz erwischt. Zudem fliegt ein erheblicher Teil der Flüge unterhalb von 10.000 Fuß über Schöneberg und Wilmersdorf mit vollen Tanks, und zwar _nach_ der geflogenen Kurve. Das wird mit BER sogar mehr. Trotzdem muss man keine Panik verbreiten. Schöneberger wie auch Wilmersdorfer werden weder von Flugzeugen von BER noch von TXL mit hoher Wahrscheinlichkeit getroffen und in Flammenmeere verwandelt. Genauso wie die anderen “betroffenen” Bezirke. Die Anzahl der Verkehrstoten auf dem Boden ist erheblich höher einzustufen, als potenzielle Flugunglückszahlen. Und das kann auch ein Flieger sein, der aus Frankfurt nach Asien Berlin fliegt. Das sind dann sogar deutlich mehr als 200.000 Liter Kerosin. Auch von BER fliegen Flugzeuge mit solchen Werten über Berlin. Und zwar regelmäßig. Die Zahl ist aber auch nur Panikmache. Ein Flugzeug, dass von BER über Berlin mit 250.000 Litern Kerosin abstürzt ist äußerst unwahrscheinlich. Und ein Flugzeug, dass mit 185.000 Litern von Tegel in Berlin abstürzt ist auch äußerst unwahrscheinlich. Typische Werte von Tegel und BER, die Berlin in Flammen legen könnten liegen eher im Bereich von 10.000 bis 15.000 Litern. Das ist deutlich weniger, als das, was in Berlin in Tankwagen und Güterwagen unterwegs ist. Und um das klarzustellen: Auch da passiert nichts. Selbst wenn man mit einem Auto in einen Tankwagen reinfährt, muss schon verdammt viel schiefgehen, damit die Stadt explodiert.

    1. Na dann erkundige dich mal bei der berliner Feuerwehr danach,wie oft es in den letzten zehn Jahren Großalarm gegeben hat weil in Tegel etwas beinahe schiefgegangen wäre.
      Und ob ein Flieger volle oder leere Tanks hat spielt keine große Rolle wenn er
      dir direkt aufs Dach knallt.

      Freundliche Grüße aus der Schneise.
      K.

  8. Da steht, dass durch die Schließung Tegels etwa 300 000 Menschen vom Fluglärm befreit werden. Das sind doch wohl noch wesentlich mehr! Ich schätze, es handelt sich eher um 1 300 000 Menschen!

    Wer jetzt den Betroffenen rät, doch einfach umzuziehen, vergisst, dass eben diesen Betroffenen seit über 20 Jahren versprochen wird, dass der Flughafen schließt.

    Wenn es in Tegel wenigstens eine Nachtruhe geben würde! In der Realität ist das Nachtflugverbot längst ausgehebelt. Jede Nacht starten und landen dort Maschinen! Und ganz besonders schön wird es immer, wenn in der Nacht am Boden an den Turbinen gearbeitet wird. Ein Rasenmäher vorm Fenster ist Musik dagegen!

    Das Gebiet, das vom Fluglärm betroffen ist, ist riesig und zieht sich von Marzahn/Hellersdorf über Weißensee, Pankow, Wedding, Reinickendorf-Süd, Charlottenburg-Nord, Spandau bis hinter die Stadtgrenze bei Staaken. In diesem riesigen Gebiet wohnen zum größten Teil Menschen, die sich mit eher bescheidenen Mitteln halbwegs hübsch wohnlich eingerichtet haben und eben nicht so einfach über die finanziellen Möglichkeiten verfügen, woandershin zu ziehen! Die froh sind, dass sie sich um das Thema “Wohnung einrichten” nicht mehr sorgen müssen und dass sie mit ihrem Einkommen einigermaßen gut leben können ohne in Hartz IV zu rutschen und ohne im Alter auf die Grundsicherung angewiesen zu sein. Und die sich seit über 20 Jahren darauf verlassen, dass Tegel schließt. Weil sie sonst von Anfang an woanders hingezogen wären.

    Leider sind dies eben auch die Menschen, um die sich die Politik wenig schert.

    In dem Gebiet, das vom Fluglärm des BER betroffen ist, wohnen natürlich ganz andere Leute! Und diese Leute verfügen über ganz andere Mittel, um sich gegen die Errichtung eines Flughafens zu wehren!

    Ist denn noch nie jemandem aufgefallen, dass es wirklich ein sehr, sehr großer Zufall ist, dass die vielen, vielen Baumängel entdeckt wurden, kurz nachdem bekannt wurde, dass die Flugrouten des BER über das südliche Berlin führen würden?

    Wie viele bauliche Mängel gibt es denn inzwischen in Tegel! Die ganze Anlage ist völlig veraltet!

    Ich bin mir ganz sicher: Wenn einmal eine Maschine über dem Kurt-Schumacher-Platz abschmiert und es auf der Stelle 500 Tote gibt und davon 300 am Boden, weil das Gebiet eben dicht besiedelt ist, dann geht es mit der Eröffnung des BER plötzlich ganz, ganz schnell!

    1. Genau, und wenn eine Maschine aus Schönefeld bzw BER über Wilmersdorf “abschmiert” wird das nicht minder dramatisch. Die Menschen im Süden von Berlin müssen dann genauso leiden, schon mal daran gedacht?

  9. Im Zeitalter der Dieselaffäre ist es ja wohl mal an der Zeit, auf das Abgasproblem der Flugapparate besonders hinzuweisen. Während bei den Dieselfahrzeugen um jedes tausendstel Nanogramm gestritten wird, dürfen die Flugapparate jede Meneg schädliche Stoffe über uns abladen. Hat sich darum schon jemand gekümmert ? Wo sind denn die Saubermänninen von dem Grünen ? Vermutlich gerade im nächsten Flieger nach irgendwo. Und dann, nicht zu vergessen, das Ablassen von Treibstoff vor der Landung, wenn davon mal zuviel an Bord war. Gerade bei der derzeitigen Abgashysterie mit dem Diesel sollte dieser Asapekt mal in den Vordergrund der Kmapgagne grückt werden.

    1. Genau! Da kommen wir wieder dahin, was ich ja bereits hier in dieser Diskussionsrunde schrieb: Ein Flughafen gehört nicht in die Stadt sondern
      weit genug draußen. Ist die Nähe vom Wohnort zu meinem Flughafen wichtiger
      als meine Gesundheit? In welcher Zeit leben wir denn? Doch wohl nicht im
      Mittelalter – die Leute hatten damals wenigstens kein Flughafenproblem!

    2. Gutes Argument.
      Bloß das es beim Diesel nicht um Nanogramm geht sondern darum,das selbst die neuesten Modelle die Ausstoß-Grenzwerte um das 6-8 fache übersteigen.
      Wie das wohl bei Flugzeugen aussieht?
      Alles was ich gehört habe läuft darauf hinaus,das Kerosinabgase wohl 10% des globalen Klimagasausstoßes bedingen.
      Natürlich mit steigender Tendenz…

  10. Berlin, die Hauptstadt der Versager ! Versagen und Versager ohne Ende. Immer wieder neue Beispiele in allen Bereichen des Stadtlebens, ob Verkehrsplanung ohne Flughafentransferlösung oder Wohnungsbau ohne Schallschutz. Das BER-Versagen soll nun kaschiert werden mit der Initiative für ein weiteres Versagen, denn genau das wird es werden, wenn die erste Milliarde verbraten ist und die zweite benötigt wird.

  11. Für mich sind die Tegel- Befürworter einfach Egoisten. Objektive Gründe gibt es kaum, jedenfalls keine die gegen 300.000 Lärmgeschädigte und immense Kosten (zwei Flughäfen snd immer teurer als einer, auch im betrieb) ankommen. Eine nachhaltige Verkehrspoltikt geht auch nicht von immer anhaltenden Fluggastzahlen aus, sondern versucht ihn zumidnest in grenzen zu halten.
    Die Fehler beim BER sind traurig, aber mit Tegel- behalten haben sie nichts zu tun.

  12. Alle bekannten Bürgerinitiativen und sonstigen Initiativen, die Tegel schließen wollen haben zu keinem Zeitpunkt gefordert, dass der Flughafen Tegel vor der Inbetriebnahme der beiden Landebahnen am Flughafen BER geschlossen werden soll. Niemand fordert, die verfügte Frist von 6 Monaten zu verkürzen oder gar zu streichen. Unsere diesbezüglichen Veröffentlichungen lassen keine anderen Schlüsse zu. Wenn etwas anderes behauptet wird, dann ist das eine Lüge. Die Schließung der innerstädtischen Flughäfen Tempelhof und Tegel war sowohl eine Bedingung für den Ausbau von Schönefeld zum BER (vom Bundesverwaltungsgericht als letzte Instanz ausdrücklich bestätigt) als auch ein Beschluss des Berliner Senats, dies umzusetzen. Allen betroffenen Bürgern wurde das Versprechen gegeben, dass an diesem Beschluss festgehalten wird. Auf nichts anderes haben sich diese Menschen verlassen. Deshalb haben sie sich auch in Geduld geübt und die Belästigungen weiterhin in Kauf genommen. Dass sie nun so lange auf die Einlösung dieses Versprechens warten müssen, kann man ihnen nicht anlasten. Warum sollen sie jetzt ihre Wohnungen oder Häuser verlassen oder sogar mit Verlust verkaufen (die Tegelschließung war schon viele Jahre vorher eingepreist!), wenn dann in absehbarer Zeit der BER eröffnet und Tegel schließt. Darauf warten genau die Spekulanten. Bei all diesen Betrachtungen ist es völlig irrelevant, wie sich die Situation in anderen Städten dieser Welt darstellt. Berlin ist Berlin und nicht London, Madrid, Rom , Paris, New York oder Moskau.

  13. JA!!! Nein zur Offenhaltung von Tegel und das ganz groß. NEIN.

    Leider habe ich das Gefühl, dass die Öffentlichkeit in Berlin, diejenigen, die abstimmen, sich von den ‘gefühlten Wahrheiten’ der Redelsführer um die Initiatoren der Volksabstimmung durchaus deutlich beeinflussen lassen, gerade dann, wenn sie in von der Thematik nicht betroffenen Bezirken leben.

    Daher hoffe ich, dass diese Initiative und ihre UnterzeichnerInnen die ‘politische Sommerpause’ und/oder die ‘großen Ferien’ nicht verstreichen lassen, sondern aktiv werden. Sichtbar werden. Denn: Nur weil die Mehrheit für NEIN stimmen würde, wenn sie eine oder mehrere Gelegenheiten hätten, sich sachlich, klar und leicht zugänglich mit dem Thema auseinander zu setzen, heißt das nicht, dass das suggestive Werbekonzept der FDP an seinem Aufgehen gehindert werden kann, ohne, dass alle Gegner sich formieren.

    Geschieht dies, bin ich sehr gerne auch dabei!

  14. Ein Flughafen gehört wirklich nicht in die Stadt. Wir wohnen in der Badstraße am Gesundbrunnen. Der Lärm ist unerträglich. Die Flugzeuge schwirren direkt an unserem Schlafzimmer vorbei – ab 6 Uhr ist die Nacht um. Selbst mit Ohropax. Bei Gewitter kriegt man Angst, dass die einen auf den Kopf fallen. Dann die Umweltbelastung für die Menschen in ganz Berlin. Längst überfällig also, dass Tegel endlich Geschlossen werden sollte. Ich denke außerdem, dass es mehr als 300.000 Leute sind, die von dem Lärm betroffen sind. Selbst in Prenzlauer Berg bekommt man den Fluglärm noch deutlich mit.

  15. endlich eine Initiative, die Sinn macht und die Politiker an ihre Versprechen erinnert. Seit mittlerweile 20 Jahren warten wir auf einen angemessenen Lärmschutz wegen des immer weiter steigenden Flugverkehrs in Tegel. Immer wieder wurde gesagt, dass wir ja keinen Lärmschutz benötigen, da Tegel sowieso geschlosssen wird. Und jetzt! Wahlkampf einer abgewählten Partei auf Kosten der Gesundheit von tausenden Anwohnern , die unter dem immer dichteren Flugverkehr nicht nur in Berlin, sondern auch im Brandenburger Umland leiden. Wir wohnen in Dallgow-Döberitz. Über unserem Haus befindet sich die Einflugschneise von und nach Tegel. Wir haben die Nase bzw. die Ohren voll!Tegel kann und muss geschlossen werden. Es gibt wichtigere Nutzungsmöglichkeiten für das Gelände des Flughafens:
    – angemessener Wohnraum und Gewerbe für mehr Arbeitsplätze.
    Dafür lohnt sich Wahlkampf.

  16. Wir wohnen in der Nähe von Spandau in Brandenburg. Die Flugzeuge fliegen bei uns mit Ohren betäubenden Lärm genau über unser Haus. Dann kann man im Garten ein Gespräch nicht mehr fortsetzen, weil es so laut ist. Ich habe von einer App gehört ,
    die Lautstärke misst. Das werde ich mir wohl anschaffen um den Lärm zu messen.
    Tegel muss weg ! Alle Gründe für die Erhaltung Tegels sind nur Sentimentalitäten!

    1. Wieso ziehen Sie dann nicht weg? Es gibt tausende praktische Gründe die nichts mit sentimentalitäten zu tun haben, warum Tegel bleiben muss! (Wenn es einen funktionierenden großen Flughafen BER geben würde der gut genug angebunden ist könnte Tegel wirklich weg) aber den gibt es nunmal nicht!!! Und das ist keine Auslegungssache.

      1. Wegziehen trotz eindeutiger Konditionen und Rechtslage??? Dieser Kommentar ist ebenso zynisch wie idiotisch! Sowas kann nur vo einem FDP-Wähler kommen! Vielleicht ziehen Sie besser aus dieser Stadt oder zumindest in die Nähe vom BER – da können Sie mal live erleben, was die Bürger hier seit Jahrzehnten aushalten!

      2. @ Kommentar: “Warum ziehen Sie denn nicht weg?” Wenn Sie mir einen Vorschlag machen, wo man im wohnungsknappen Berlin hinziehen kann, dann gerne.

  17. Weg mit tegel. von morgens um 6 uhr bis abends 23 uhr alle 2 minuten start/landung und das schon spuehrbar hoerbar ubahn vinetastrasse. Und bitte die kosten fuer den sogenannten volksentscheidsinitiative der fdp, den auch in rechnung stellen …:)

    1. Man kann sogar bei geschlossenen Fenstern mit Doppelverglasung den Fluglärm noch deutlich hören. Und auf dem Balkon sitzen geht schon gar nicht mehr.

      1. “schon gar nicht mehr”……und das ist erst seit wann so? ist das etwas neues? Das war doch schon immer so….und wenn der BER eröffnet und Tegel nur einen Teil der Mschinen hat, dann wird es so wie früher in tegel, sprich : viel weniger. Aber ohne geht nunmal nicht da es keinen gut funktionierenden und angebundenen Flughafen BER gibt!!! Warum ziehen Sie nicht weg?

        1. @Komentator.

          Bist du 16 oder was?
          Lebst du überhaupt in Berlin?
          Schon mal den berliner Miet-und Immobilienmarkt angeschaut?
          Hältst du die Umsiedlung von halb Nordberlin echt für die bessere Option
          als die Schließung des Mauerstadtreliktes Tegel?

          Solche Äusserungen lassen mich ernsthaft am Sinn des allgemeinen Wahlrechtes zweifeln.
          Flieg lieber weniger und bleib am 24.Sept. bitte daheim.

    1. Wie wahr! Da versucht sich Herr Czaja mangels substanzieller eigener Themen in unverfroren populistischer Manier auf dem Rücken Hunderttausender seit zig Jahren lärmbelästigter Berliner Tegel-Anrainer zu profilieren! Daran kann man erkennen, wohin die Reise gehen wird, sollte diese unsägliche Ex-Pünktchen-Partei unter dem smarten Herr Lindner ab September wieder Zünglein an der Waage des Regierungskarussells spielen dürfen! Wo bleibt eigentlich endlich der massive Aufstand ALLER Bürger von Reinickendorf, Pankow und Tegel gegen dieses blödsinnige Unterfangen “Pro Tegel” einiger politischer Wichtigtuer? Schmerzt der Fluglärm noch nicht genug? Bewegt euch endlich in Massen “Gegen Tegel”!

    2. Herr Czaja scheint (privat) wohl nicht vom Fluglärm betroffen zu sein. Typischer Wahlaktionismus!

  18. Das ist ein sehr guter Voschlag! Das wünsche ich mir für den Stadtflughafen auch. Raus aus der Stadt!!!

    1. Ein Flughafen gehört nicht in die Stadt! Lärmbelästigung, Abgase und nicht zuletzt
      die Sicherheit aller Flugschneisenanwohner sind in erster Linie zu berücksichtigen.
      Viele andere Städte auf der Welt machen uns dies vor. Eine lösbare Aufgabe.
      André

      1. welche Städte genau? Ich kann Ihnen genau erklären wo in Städten wie London selbst die Einflugschneise für den riesen Flugfhafen heathrow über 25kilometer stadtgebiet verläuft. und in Rom ciampino? und in Mailand Linate? und in Düsseldorf (Mönchengladbach/krefeld…alles einflugschneise) und in frankfurt Mainz und alle Häuser dazwischen?
        niemand hat etwas dagegen Tegel zu schließen, wenn es einen vernünftigen Flughafen BER gäbe (betonung konjuktiv) der gut angebunden und genug groß wäre und (endlich eröffnet würde)….so einen gibt es aber nicht!! oder?

        1. Es wird ihn geben!!
          Der BER kann in der Zukunft genauso erweitert werden, wie das in TXL und Schönefeld schon jetzt der Fall ist, nämlich mit leichten Wellblechhallen, die ganz offensichtlich ihren Zweck erfüllen…..zu mehr ist Berlin anscheinend sowieso nicht imstande ..das reicht doch!
          Tegel als netten kleinen Regierungsflughafen und für private Zwecke offen zu halten erscheint mir recht eigennützig von Herrn Czaja. Dafür 10.000 dringend benötigte Wohnungen, 20.000 Arbeitsplätze und die Gesundheit von 300.000 Menschen zu opfern steht in überhaupt keinem Verhältnis.

  19. Endlich! Auf diese Initiative habe ich gewartet!
    Ich bin schon immer gegen Tegel. Er ist mit öffentlichen Verkehrsmittel für uns nur per Bus (TXL) erreichbar, oder per Taxi. Da mußten wir bisher für die Anfahrt viel Geduld haben wegen der ständigen Staus, auch bei Fahrt in die Stadt! Unerträglich auch das Gedränge mit Gepäck im Bus.
    Nach Schönefeld komme ich ganz entspannt, mit viel Platz für mich und das Gepäck, mit Regio oder S-Bahn.

    1. und wo ist das Problem beide zu behalten und man wählt dann eben BER(schönefeld) wenn man den bus nicht mag? wissen Sie dass Sie in einer Weltstadt leben? (nicht vergleichbar mit irgendeiner anderen deutschen Stadt….nicht Düsseldorf nicht München…) sondern eher London/Moskau/Paris/Mailand…etc. gibt es da eine einzige davon, die so ein Flughafenproblem hat wie Berlin?

      1. Keine der genannten Städte hat so ein Flughafenproblem wie Berlin, weil die über moderne und sichere Flughäfen verfügen und ihre Fluggäste nicht von einem völlig veralteten und keinen neuen Ansprüchen genügenden Flughafen wie TXL in die Welt fliegen lassen. Keiner der genannten Flughäfen ist annähernd so marode wie Tegel und keiner liegt mitten in der Stadt

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