Danke Tegel – es reicht!

Kampagnen-Treffen:                                   “Gegen den Fluglärm”

Ver­net­zungstr­e­f­fen von Fluglärm-Geg­n­ern

Der Kreisvor­sitzen­dene der Reinick­endor­fer SPD und Abge­ord­nete des zuständi­gen Wahlkreis­es Jörg Stroedter läd alle Flughafen-Geg­ner­in­nen und Geg­n­er ein,

am Donnerstag, den 11. Mai 2017,
um 18:30 Uhr ins Kreisbüro der SPD Reinickendorf,
Waidmannluster Damm 149, 13469 Berlin

um die kün­ftige Strate­gie zu besprechen.

Sen­at und Fluglärm-Geg­n­er haben die besseren Argu­mente. Unter­stützung gibt es von vie­len pri­vat­en, aber auch insti­tu­tionellen Akteuren, aus der Gesellschaften und von Unternehmen. Diese wollen sich bei dem Tre­f­fen ver­net­zten und gemein­same Pro­jekt pla­nen.

http://www.joerg-stroedter.de/meldungen/volksentscheid-tegel/

Neue Statistiken über die Zunahme der Flugbewegungen am Flughafen Tegel TXL

Abflugspuren Ost | Quelle: Deutsche Flugsicherung

5 Gedanken zu „Danke Tegel – es reicht!

  1. Jen­seits aller Fra­gen zur Lärm­be­las­ti­gung und Risiken für Leib und Leben muss auf der Ver­lässlichkeit poli­tis­ch­er Beschlüsse, die die Schließung von TXL vorse­hen, bestanden wer­den. Anders kann sich Poli­tik gegenüber den Wäh­lern schließlich auch nicht legit­imieren. Nicht wenige haben sich hier ange­siedelt oder haben die TXL-Belas­tun­gen tem­porär in Kauf genom­men, natür­lich in der Erwartung der Ein­lö­sung poli­tis­ch­er Beschlüsse.

  2. Wie lange müssen Bürg­er eigentlich für die Fehler der Poli­tik haften?
    Erst war es eine poli­tisch gewollte Fehlentschei­dung für die Lage des neuen Flughafens (CDU; die Experten hat­ten andere Orte vor den Toren Berlins favorisiert), dann erhal­ten wir ein katas­trophales Pro­jek­t­man­age­ment beim Bau des neuen Flughafens (SPD) mit ein­er nicht enden wol­len­den Kosten­ex­plo­sion und nun sollen weit­ere 300.000 Bürg­er mit ein­er beein­trächti­gen der Gesund­heit zahlen. An alle, die Fluglärm “nicht stört”: Es ist wis­senschaftlich erwiesen, dass Fluglärm die Gesund­heit nach­weis­lich beein­trächtigt. Dies ist sta­tis­tisch sig­nifikant — heißt, es mag auch Einzelne geben, die das nicht so wahrnehmen. Die Spanne reicht dabei von Herz-Kreis­lauf­beschw­er­den bei Erwach­sen, einem nach­weis­lichen notge­drung geän­dertem Schlafver­hal­ten (was nicht mit den Arbeit­san­forderun­gen übere­in­stim­men muss) und geht bis zu Lern­beein­träch­ti­gun­gen bei Kindern. Für mich per­sön­lich ist das Maß der Ver­ant­wor­tung hier deut­lich über­stra­paziert und eine Partei, die sich nicht klar von dieser Lin­ie dis­tanziert, ist auch auf Bun­de­sebene nicht mehr wählbar.

  3. Lei­der habe ich auch den Ter­min zum Stammtisch am 9.Mai 2017, wäre gerne dabei
    gewesen.….auch ich wohne in der Ein­flugschneise, meine Gesund­heit ist schon sehr ange­grif­f­en und vorallem kann man ja nicht mal die Fen­ster auflassen im Som­mer da dann kein auss­chlafen möglich ist. Einige Flugzeuge lassen auch noch kerosin ab was für die Pflanzen und für die Bewohn­er Gesund­heitss­chädlich ist.
    Tegel gehört geschlossen!!!
    Das der BER noch nicht fer­tig ist ist für ganz Deutsch­land schon zur Lach­num­mer gewor­den, darum sollte die FDP sich mal küm­mern, der Herr Caja kann ja noch nicht mal auf an Ihn gerichtete Emails antworten!!

  4. Danke für die Ini­tia­tive. Es ist m.E. unver­ant­wortlich, die Bevölkerung Berlins diesem Gesund­heit­srisiko Lärm auszuset­zen. Bedauer­lich solch wirre Ideen der FDP, den Flughafen Tegel nicht zu schließen. Tegel gehört geschlossen und dies bitte schnell.

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