Statement des Bündnisses „Tegel schliessen. Zukunft öffnen.“

Pres­se­mit­tei­lung
Ber­lin, 14. Juni 2018Logo von Tegel schllißen. Zukunft öffnen.

Zur Abstim­mung des Abge­ord­ne­ten­hau­ses über den Volks­ent­scheid Tegel:

Ein guter Tag für Berlin und eine klare Ansage an die FDP-Kampagne.

Klaus Diet­rich und Janik Feu­er­hahn, Spre­cher des Bünd­nis­ses “Tegel schlies­sen.
Zukunft öff­nen” erklä­ren dazu:

Wir begrü­ßen die kla­re Ent­schei­dung des Abge­ord­ne­ten­hau­ses sehr. Das ist ein guter Tag für Ber­lin. Das ist ein guter Tag für vie­le hun­dert­tau­send lärm­ge­plag­te Ber­li­ne­rin­nen und Ber­li­ner. Für die Anwoh­ner von Tegel endet eine lan­ge Pha­se der Unsi­cher­heit seit
dem Volks­ent­scheid. Es ist eine ver­nünf­ti­ge Ent­schei­dung der Regie­rungs­frak­tio­nen – gegen den Lärm und für die Sicher­heit der Anwoh­ner und für den Stand­ort Ber­lin.

Dem Irr­weg der FDP und ihrer aber­wit­zi­gen Kam­pa­gne hat das Abge­ord­ne­ten­haus eine
kla­re Absa­ge erteilt. Damit wird der Weg wie­der frei für die Ent­wick­lung und Nach­nut­zung von Tegel, für die Zukunft von Ber­lin.

Jetzt müs­sen alle Kräf­te dar­auf kon­zen­triert wer­den, das Ter­mi­nal am BER mög­lichst schnell zu Ende zu bau­en. Denn lei­der gilt wei­ter­hin: Erst mit der Inbe­trieb­nah­me des BER kann Tegel geschlos­sen wer­den. Und die Schlie­ßung von Tegel ist der ein­zig wah­re Lärm­schutz für den Ber­li­ner Nor­den.“

Für das Bünd­nis der Bür­ger­initia­ti­ven:

Für die Bür­ger­initia­ti­ven „Tegel end­lich schlies­sen“, Good­bye Tegel, Dan­ke Tegel. Es reichtBI gegen das Luft­kreuzPan­kow sagt Nein zu TXLHim­mel über Ber­linEiner für AlleZukunfts­werk­statt-Hein­ers­dorf und Flo­ra-Kiez sagt Nein zu Tegel

Ein Gedanke zu „Statement des Bündnisses „Tegel schliessen. Zukunft öffnen.“

  1. Tegel muß unbe­dingt geschlos­sen wer­den. Die FDP hat doch die­se Abstim­mung zum Volks­ent­scheid nur ver­an­lasst, um Wäh­ler zu gewin­nen. Und gegen die Schlie­ßung von Tegel haben sich nur Men­schen ent­schie­den, die vom Flug­lärm ent­we­der nicht betrof­fen sind, oder die zu bequem sind oder denen es zu teu­er ist, nach Schö­ne­feld zu fah­ren.
    Wir woh­nen in der Gott­hardt­stra­ße zur Aro­ser Allee hin, wir haben kei­ne Schall­schutz­fens­ter. Weil angeb­lich dort gera­de der Flug­lärm auf­hört. Vor über 40 Jah­ren flo­gen fast nur gro­ße Maschi­nen. Unse­re Schei­ben haben geklirrt. Die Vibra­ti­on hat man in der gan­zen Woh­nung gemerkt. Spä­ter waren fast nur klei­ne Maschi­nen im Flug­be­trieb. Aber die­se sind inzwi­schen kei­ne Erleich­te­rung mehr, weil sie oft im 1/2 — Minu­ten­takt star­ten und lan­den. Jedem der für den Ver­bleib des Flug­ha­fens Tegel gestimmt hat, emp­feh­le ich ein­mal 4 Wochen Urlaub in unse­rer Woh­nung zu machen, am Bes­ten bei Ost­wind wenn die Maschi­nen star­ten.

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