Newsletter September 2017

News­let­ter Sep­tem­ber 2017

Lie­be Mitstreiter/Innen,

Zu einer lebens­wer­ten Groß­stadt, die gera­de nicht finan­zi­ell auf Kos­ten ande­rer leben will, gehört eine funk­tio­nie­ren­de Ver­kehrs­in­fra­struk­tur, die Waren, Dienst­leis­tun­gen, Jobs, Tou­ris­ten und Geschäfts­leu­te in die Stadt bringt. Von Fried­hofs­ru­he wird nie­mand satt…
Das Leben in einer Groß­stadt bringt Vor­tei­le und Ein­schrän­kun­gen mit sich. Ich kann Ihre Wün­sche nach­voll­zie­hen. Sie las­sen sich aber nicht an jedem Stand­ort Ber­lins rea­li­sie­ren. Inso­fern sind Abstri­che bei den Ansprü­chen ans Leben not­wen­dig.
Nie­mand wird gezwun­gen, an einem Ver­kehrs­kno­ten­punkt zu leben. Man­chen zieht es aufs Land. Ihn stö­ren dann Hüh­ner , Kir­chen­glo­cken oder Hun­de­ge­bell…

Ich wün­sche Ihnen alles Gute. „

Zitat aus einer Ant­wort­mail der Lan­des­ge­schäfts­stel­le der FDP, Lan­des­ver­band Ber­lin, vom 15. August 2017 auf die Anfra­ge einer Ber­li­ne­rin

Die Dis­kus­si­on rund um die Schlie­ßung von Tegel , sie wird hit­zi­ger. Und sie ist teil­wei­se von unse­riö­sen und bös­ar­ti­gen Aus­sa­gen geprägt. Das erfah­ren wir jeden Tag durch Mail-Zuschrif­ten, in Gesprä­chen mit Men­schen auf der Stra­ße, mit Jour­na­lis­ten.  Die Umfra­ge­er­geb­nis­se zei­gen jedoch eine ste­ti­ge Zunah­me deren, die Tegel als his­to­ri­schem Stand­ort ade sagen wol­len, zuguns­ten einer neu­en moder­nen Idee, mit­ten in der Haupt­stadt.

Wir wol­len den Trend wei­ter­hin unter­stüt­zen und ver­stärkt in den ver­blei­ben­den Wochen Info­ma­te­ri­al gra­tis ver­tei­len, auf Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tun­gen prä­sent und eine Anlauf­stel­le für Jour­na­lis­ten­an­fra­gen sein.

Im letz­ten Monat erreich­ten uns bereits zahl­rei­che Pres­se­an­fra­gen, die sowohl über die Akti­vi­tä­ten der Initia­ti­ve, als auch über betrof­fe­ne Men­schen aus der Ein­flug­schnei­se, berich­te­ten woll­ten (u.a. RBB, ZDF, STERN, Ber­li­ner Zei­tung, Tages­spie­gel, Stutt­gar­ter Zei­tung). Wir konn­ten hier viel­fach Inter­view­part­ner ver­mit­teln, die aus ihrer ganz per­sön­li­chen Sicht die Situa­ti­on in der Ein­flug­schnei­se berich­te­ten.

Mit­te August fand auf Initia­ti­ve der Frak­ti­on DIE LINKE des Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­hau­ses u.a. mit der Sena­to­rin für Stadt­ent­wick­lung Kat­rin Lomp­scher eine the­men­be­zo­ge­ne Besich­ti­gung des Flug­ha­fens Tegel statt. Wir konn­ten uns gemein­sam mit ande­ren Initia­ti­ven und zahl­rei­chen  Jour­na­lis­ten gemein­sam auf dem Tegel-Gelän­de umse­hen.  Hier wur­den auch Fra­gen zum Nach­nut­zungs-Kon­zept URBAN TEC REPUBLIC dis­ku­tiert.

Bei regel­mä­ßi­gen Tref­fen mit eini­gen Bünd­nis­part­nern wur­de über­legt, wie die aktu­el­le Kam­pa­gne gestal­tet wer­den soll. Lei­der ver­fügt das Bünd­nis nicht über so groß­zü­gi­ge Spen­den, wie die der Flug­ge­sell­schaf­ten Ryan Air. Die iri­sche Flug­ge­sell­schaft spon­sert 100 groß­flä­chi­ge Wer­be­pla­ka­te des Bünd­nis­ses „Ber­lin braucht Tegel“ mit ca. 30.000 Euro . Die ver­schie­de­nen Bünd­nis­part­ner wol­len des­halb dezen­tral mit vie­len ver­schie­de­nen Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen über das The­ma infor­mie­ren. Zudem soll eine Anzei­ge geschal­tet wer­den, die kurz vor der Wahl geschal­tet wer­den soll (sie­he : Was kann ich tun)

Wir als Initia­ti­ve „Tegel schlie­ßen“ set­zen auf die Mit­ar­beit vie­ler ein­zel­ner vor Ort. Wir stel­len des­halb Vor­la­gen für Pro­test-Ban­ner auf unse­re Sei­te, wie auch Auto-Auf­kle­ber und Pla­ka­te, die man kos­ten­frei her­un­ter­la­den, online bestel­len oder an meh­re­ren Sta­tio­nen in Span­dau oder Pan­kow abho­len kann (sie­he Web-Sei­te: Aktiv wer­den). Das Mate­ri­al geben wir – auch in grö­ße­rer Stück­zahl — gra­tis an alle ab, die es ver­tei­len wol­len.

Wir möch­ten uns an die­ser Stel­le bei den zahl­rei­chen Spen­dern bedan­ken, die uns in den letz­ten Wochen unter­stützt haben. Es konn­ten davon u.a. 30.000 Fly­er,  ca. 9.000 Sti­cker und ca. 3.000 Pla­ka­te finan­ziert wer­den. Zudem  haben wir einen Web-Desi­gner beauf­tragt, unse­re Sei­te regel­mä­ßig zu betreu­en und wei­ter zu ent­wi­ckeln.

Das alles kos­tet Geld. Je mehr Spen­den wir dafür zur Ver­fü­gung haben, des­to mehr Mate­ri­al kön­nen wir in den Bezir­ken ver­tei­len. Eine Auf­ga­be, die nur durch die Mit­hil­fe von unzäh­li­gen unbe­zahl­ten Akti­ven, die über­all unter­wegs sind, mög­lich ist. Und die so man­che unkon­struk­ti­ve Kri­tik ertra­gen müs­sen. Lei­der gibt es eini­ge Akteu­re, die mehr Zeit dar­auf ver­schwen­den, „Sand in´s Getrie­be“ zu wer­fen, anstatt kon­struk­tiv mit­zu­ar­bei­ten. Denen, die mit viel Enga­ge­ment das gemein­sa­me Ziel im Auge behal­ten, eben­falls ein gro­ßer Dank!!

Was kann ich tun?

Sie sind viel online und wol­len zeit­nah infor­miert wer­den? Tegel-Geg­ner sind jetzt auf Twit­ter aktiv. Unter #tegel­schlies­sen kön­nen Sie Updates  bekom­men und lesen. Und: Ihre Mei­nung sagen — und Infos ver­brei­ten.

Sie möch­ten mit­ma­chen, haben aber nicht so viel Zeit? Auf unse­rer Sei­te kön­nen sie Mate­ri­al gra­tis bestel­len. Und damit in ihrem Haus, in ihrer Nach­bar­schaft, beim Bäcker, im Bio-Laden oder im Büro aus­le­gen oder ver­tei­len. Spre­chen Sie mit Ihren Kol­le­gen, Nach­barn, Freun­den über das The­ma. Sie wer­den häu­fig auf Zustim­mung tref­fen – sogar da, wo Sie es gar nicht erwar­tet haben.

Sie möch­ten mit­ma­chen, haben aber gar kei­ne Zeit? Dann unter­stüt­zen Sie mit einer Spen­de die Anzei­ge von dem Bünd­nis „Tegel schliessen.Zukunft öff­nen.“ Dabei han­delt es sich um ein Bünd­nis von Initia­ti­ven, Ver­ei­nen und Poli­ti­kern, die für ein „Nein“ bei der Abstim­mung im Sep­tem­ber wer­ben.  Die Anzei­ge soll kurz vor dem Volks­ent­scheid am 24.09.2017 in ver­schie­de­nen Ber­li­ner Tages­zei­tun­gen ver­öf­fent­licht wer­den.  Dabei wird davon aus­ge­gan­gen, dass Sie damit ein­ver­stan­den sind, dass Ihr Name oder der Name der von Ihnen ver­tre­te­nen Orga­ni­sa­ti­on in der bei der Ver­öf­fent­li­chung des Auf­rufs öffent­lich genannt wird. Falls Sie nicht ein­ver­stan­den sein soll­ten, reicht eine kur­ze Nach­richt per eMail an das Bünd­nis, damit Ihr Name im Inse­rat nicht erscheint.

Spen­den­kon­to:
BUND Ber­lin e.V.
Stich­wort: Tegel
Bank für Sozi­al­wirt­schaft
IBAN: DE08 1002 0500 0003 3233 30
BIC: BFSWDE33BER

(Die­se Spen­den flie­ßen nicht dem BUND e.V., son­dern aus­schließ­lich der Initia­ti­ve zu; falls Ihre Anschrift in der Über­wei­sung ange­ge­ben ist, erhal­ten Sie eine Spen­den­quit­tung).

Hier fin­den Sie alle wich­ti­gen Ter­mi­ne

Unse­re Mit­strei­ter und Unter­stüt­zer

ZU ALLEN AKTIVITÄTEN / TERMINEN ZÄHLEN WIR GERNE AUF IHRE / EURE UNTERSTÜTZUNG!

Blei­ben Sie uns gewo­gen!

BI Tegel end­lich schlie­ßen

Impres­sum

Die­sen News­let­ter erhal­ten Sie, weil Ihre Email­adres­se in unse­re Mai­ling­lis­te ein­ge­tra­gen wur­de. Die Redak­ti­on errei­chen Sie unter tegelschliessen@gmx.net


KEINE WERBUNG!

Wir finan­zie­ren unse­re Aktio­nen und Ange­bo­te aus­schließ­lich durch Eigen­in­itia­ti­ve und Spen­den­gel­der.

BI-Tegel end­lich schlie­ßen
DE 30 4401 0046 0113349467
BIC PBNKDEFF