1 thought on “Lufthansa-Chef Spohr will Tegel-Weiterbetrieb prüfen

  1. Ich den­ke, so lan­ge BER nicht eröff­net und TXL nicht geschlos­sen ist, wer­den wir immer wie­der solch Gebab­bel zu hören bekom­men. Im Übri­gen ken­ne ich fast kei­nen Flug­ha­fen, der nicht als Dau­er­bau­stel­le unter Vollast im “Nor­mal­be­trieb” dem Flug­gast­auf­kom­men hin­ter­her rennt. Dies wird so lan­ge der Fall sein, bis ent­we­der die nächs­te Kri­se die Pas­sa­gier­zah­len stoppt oder viel­leicht mal ein Poli­ti­ker auf die Idee kommt, eine ver­nünf­ti­ge, öko­lo­gi­sche und men­schen­freund­li­che Ver­kehrs­po­li­tik auf den Weg zu brin­gen. Das Herr Spohr kein Dreh­kreuz BER haben will, liegt ja auf der Hand. Um das zu ver­hin­dern ist jedes auch noch so rück­sichts­lo­se Mit­tel recht. Wie unaus­ge­go­ren das Gere­de über TXL ist, beweist er letzt­end­lich selbst, wenn er von unzu­mut­ba­ren Zustän­den und maro­der Tech­nik am TXL spricht. Damit der BER für die Bil­lig­flie­ger und TXL für die Voll­zah­ler bestehen sol­len, sind ers­tens recht­lich prak­tisch unüber­wind­ba­re Hür­den zu neh­men und zwei­tens vie­le zusätz­li­che Mil­li­ar­den für die Ertüch­ti­gung des TXL not­wen­dig, die natür­lich der Steu­er­zah­ler auf­brin­gen soll. Aber die­se Wahr­heit ver­schweigt Herr Spohr wohl­weiss­lich, sonst hät­ten viel­leicht weni­ger geklatscht. Die applau­die­ren­den Gäs­te waren sicher­lich über­wie­gend aus der Klas­se der Voll­zah­ler.

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