Dokumente & Links

Planfeststellungsbeschluss Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld
Kurzfassung des Planfeststellungsbeschlusses vom 13. August 2004
Gesamter Planfeststellungsbeschluss Ausbau Verkehrsflughafen Berlin-Schönefeld (1171 Seiten) vom 13. August 2004
Volksentscheid zum Weiterbertrieb des Flughafens Tegel
Amtliche Information zum Volksentscheid über den Weiterbetrieb des Flughafens Berlin-Tegel „Otto-Lilienthal“ (TXL)

Bericht der Lan­des­ab­stim­mungs­lei­te­rin zum Volks­ent­scheid über den Wei­ter­be­trieb des Flug­ha­fens Ber­lin-Tegel „Otto-Lili­en­thal“ (TXL) am 24. Sep­tem­ber 2017

Endgültiges Ergebnis und Statistischer Bericht B VII 4-2 – u / 17
Landesentwicklungsplan Berlin-Brandenburg (LEP B-B) 2008
http://gl.berlin-brandenburg.de/landesplanung/landesentwicklungsplan-berlin-brandenburg-398167.php
Dokumente
E. Greiser, G. Glaeske - 2013: Soziale und ökonomische Folgen nächtlichen Fluglärms im Umfeld des Flughafens Frankfurt/Main
Bundesvereinigung gegen Fluglärm eV_Jahresbericht 2013
Beschlussprotokoll des 115. Deutschen Ärztetages in Nürnberg vom 22. bis 25.05.2012 (zum Thema Fluglärm siehe Seite 351 bis 353)
AmtlInfo_Abstimmung zum Flughafen Tempelhof_2008
Neufassung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm_2007  ("LEX TEGEL" in § 4 Absatz 7)
Konsensbeschluss_1996
Flughafen BBI_Ergebnisse der Standortsuche_Juni 1993
Lärmschutzverordnung für TXL von 1976
Links
interaktive Karte der Stadt Berlin zur persönlichen Standortbestimmung in den Fluglärmschutzzonen
TraVis - Airport Berlin Tegel: Flugspuren und Lärmmessstellen am Flughafen TXL
Flugrouten-Radar der Berliner Morgenpost
Berliner Morgenpost - Wo Flugzeuge viel zu tief fliegen
metafly: Flugzeugbewegungen und zu erwartende Lärmentwicklung
Berliner Fluglärmkommisson und Ansprechpartner für Beschwerden (Antrag auf Schallschutz nach dem Fluglärmschutzgesetz)
Verkehrsstatistik Flughafen Berlin-Brandenburg: Flugzeugbewegungen, Fluggäste, Luftfracht, Luftpost
Pressemitteilungen Flughafen Berlin Brandenburg 2014 und Archiv
Fragen und Antworten zum Thema nächtliche Flugbewegungen von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

 

6 Gedanken zu „Dokumente & Links

  1. Tegel soll offen blei­ben…
    …hat sich wirk­lich auch nur Einer der Befür­wor­ter kla­re Gedan­ken gemacht, was dies bedeu­tet?
    Die Hoff­nung, die Pro­ble­ma­tik vom BER über TXL lösen zu kön­nen ist schlicht falsch.
    TXL ist heu­te schon über­las­tet, ver­al­tet und hat einen Inves­ti­ti­ons­rück­stau der nur mit einer bevor­ste­hen­den Schlie­ßung erklärt und akzep­tiert wer­den kann.
    Eine Erhal­tung von TXL wäre nur ein wei­te­res Mil­li­ar­den­grab.
    Die Offen­hal­tung von TXL wür­de allei­ne nur für den Schall­schutz Mil­li­ar­den zur Nach­rüs­tung kos­ten. Der BER hat hier­für bereits 800 Mil­lio­nen aus­ge­ge­ben, ein Ende nicht Abzu­se­hen.
    Wenn TXL wei­ter­läuft, dann steht lt. Gesetz allen Anwoh­nern den glei­chen Lärm­schutz wie ein neu gebau­ter Flug­ha­fen zu.
    Ein Blick auf die Kar­te zeigt, dass die Bevöl­ke­rungs­dich­te in den Ein­zugs­be­reich TXL ein zig­fa­ches im Ver­gleich zum BER über­schrei­ten. Völ­lig unkal­ku­lier­ba­re Kos­ten allei­ne im Bereich Lärm­schutz.
    Außer­dem wäre auch zu prü­fen, wie viel an Woh­nungs­bau seit dem Schlie­ßungs­be­schluss vor Jah­ren von TXL umge­setzt wur­de und ob die­se dann Anspruch auf Ent­schä­di­gung im Bereich Lärm­schutz hät­ten. Viel­leicht hät­te dann dort nie­mals so gebaut wer­den dür­fen.
    Es wäre, über Jah­re hin­weg, unter fal­schen Vor­aus­set­zun­gen Inves­tiert wor­den.
    Seit Jah­ren lau­fen schon Inves­ti­ti­ons­pla­nun­gen für die spä­te­re Nut­zung des Flug­ha­fen­ge­län­des (sie­he Stadt­ent­wick­lung, Bebau­ungs­plan), die­se wären hin­fäl­lig und somit ein (Teu­rer) Schlag ins Gesicht für alle Betei­lig­ten. Ber­lin darf sich nicht wei­ter zu einem „Unglaub­wür­di­gen Part­ner“ ent­wi­ckeln. Tegel muss schlie­ßen, der BGH hat es vor Jah­ren beschlos­sen, gekop­pelt an die Zulas­sung des BER.

    Sicher die Pro­ble­ma­tik mit TXL wür­de mich auch wenig inter­es­sie­ren, wenn ich im Ein­zugs­be­reich vom BER woh­nen wür­de, oder als Viel­flie­ger die Vor­tei­le eines Inner­stä­ti­schen Air­port nut­zen möch­te.
    Die FDP hat mit frag­li­chen Metho­den Unter­schrif­ten gesam­melt.
    Lei­der kann man in die­ser Pha­se aus­schließ­lich befür­wor­ten­de Stim­men abge­ben.

    Außer­dem wäre auch zu prü­fen, wie viel an Woh­nungs­bau seit dem Schlie­ßungs­be­schluss vor Jah­ren von TXL umge­setzt wur­de und ob die­se dann Anspruch auf Ent­schä­di­gung im Bereich Lärm­schutz hät­ten. Viel­leicht hät­te dann dort nie­mals so gebaut wer­den dür­fen.
    Es wäre, über Jah­re hin­weg, unter fal­schen Vor­aus­set­zun­gen Inves­tiert wor­den.
    Seit Jah­ren lau­fen schon Inves­ti­ti­ons­pla­nun­gen für die spä­te­re Nut­zung des Flug­ha­fen­ge­län­des (sie­he Stadt­ent­wick­lung, Bebau­ungs­plan), die­se wären hin­fäl­lig und somit ein (Teu­rer) Schlag ins Gesicht für alle Betei­lig­ten. Ber­lin darf sich nicht wei­ter zu einem „Unglaub­wür­di­gen Part­ner“ ent­wi­ckeln. Tegel muss schlie­ßen, der BGH hat es vor Jah­ren beschlos­sen, gekop­pelt an die Zulas­sung des BER.

    Sicher die Pro­ble­ma­tik mit TXL wür­de mich auch wenig inter­es­sie­ren, wenn ich im Ein­zugs­be­reich vom BER woh­nen wür­de, oder als Viel­flie­ger die Vor­tei­le eines Inner­stä­ti­schen Air­port nut­zen möch­te.
    Die FDP hat mit frag­li­chen Metho­den Unter­schrif­ten gesam­melt.
    Lei­der kann man in die­ser Pha­se aus­schließ­lich befür­wor­ten­de Stim­men abge­ben.

    Bei der nächs­ten Hür­de wird dies anders sein und erst dann wird sich zei­gen, ob die Mehr­zahl der Ber­li­ner wirk­lich hin­ter TXL steht und wie die­ses noch unge­schrie­be­ne Mär­chen­buch endet.
    Statt stän­dig immer neue Nebel­ker­zen zu ver­tei­len und in Nost­al­gie zu schwei­fen soll­ten sich die Ber­li­ner end­lich auf die Fer­tig­stel­lung des BER kon­zen­trie­ren. TXL ist kei­ne Lösung und kann auch nicht dar­über hin­weg­täu­schen, dass Säum­nis­se in der Pla­nung und Aus­füh­rung am BER in eine spi­ral­för­mi­ge Sack­gas­se füh­ren.
    Offen­sicht­lich wird in der brei­ten Öffent­lich­keit auch kaum war genom­men das die Lob­by­is­ten der BER­geg­ner die frag­wür­di­ge Initia­ti­ve „Tegel soll offen blei­ben“ in Leben geru­fen hat, denn die­se Grup­pe hät­te davon den größ­ten Nut­zen, näm­lich weni­ger Flug­lärm­be­läs­ti­gung.
    Was kommt dann als nächs­tes, „alle Nacht­flü­ge nach Tegel“ damit die Scha­fe in Bran­den­burg in der Nacht­ru­he nicht gestört wer­den?
    Wenn TXL tat­säch­lich offen blei­ben soll­te, wäre auch die­ser nächs­te Schritt denk­bar.
    Sor­ry für den lan­gen Text,
    S. Schä­fer

    1. Die gan­ze Tegel Dis­kus­si­on ist ja nur noch gro­tesk, wie soll man das alles noch ernst neh­men. Wahr­schein­lich geht es wirk­lich nur noch mit Humor, wie z.B. bei Tegel-Tegel.de.
      Und an alle wirt­schaft­lich Inter­es­sier­ten: Ja, der Flug­ha­fen Tegel wird Unmen­gen an Geld ver­schlin­gen, die Geschich­te mit einem Ja auf ewig fort­ge­setzt. Das Geld muss ja nicht nur in die maro­de Infra­struk­tur flie­ßen, son­dern ein Ja beim Volks­ent­scheid wird eine unüber­seh­ba­re neue Rechts­flut aus­lö­sen und das liegt nicht nur dar­an, dass die Flug­rou­ten geän­dert wer­den müs­sen (mit den aktu­el­len ist ein Dop­pel­be­trieb nicht mög­lich)…

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