Archiv der Kategorie: Pressemeldung

Klimastreik am 20. September

Zusammen mit Fridays For Future auf die Straßen!

Das geht uns auch an und ent­spricht unse­rer Ziel­set­zung. Des­halb wäre es gut, wenn die BIs an die­sem Tag zusam­men mit den Schü­lern Flag­ge zei­gen und sich am Kli­ma­st­reik betei­li­gen.

Homepage des BUND: https://www.bund.net/mitmachen/klimastreik-am-209/
Demonstrationen: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/#map

Übesichtskarte der Demos:

Neue Lärmschutzzonen in Berlin

BER-Deba­kel könn­te Woh­nungs­bau­pro­jek­te ver­ei­teln

https://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-laermschutzzonen-in-berlin-ber-debakel-koennte-wohnungsbauprojekte-vereiteln/24961476.html

Unser Komen­tar:

Jeder, der die Schlie­ßung des TXL ver­hin­dern will ver­hält sich mehr­fach unso­zi­al. Er ver­hin­dert nicht nur die Ver­bes­se­rung des Stadt­kli­mas, er ver­hin­dert auch die Ver­min­de­rung des Lärms und vor allem, er ver­hin­dert wich­ti­ge Woh­nungs­bau­vor­ha­ben. Wei­ter­hin will er die Ent­ste­hung neu­er, inno­va­ti­ver Arbeits­plät­ze im Nor­den Ber­lins boy­kot­tie­ren. Die Befür­wor­ter und Betrei­ber sol­cher Sabo­ta­ge­plä­ne sit­zen vor allem in den Frak­tio­nen von CDU, FDP und AfD im Ber­li­ner Abge­ord­ne­ten­haus. Im Land Bran­den­burg gesel­len sich auch noch die BVB/FW dazu.

Die Bür­ger soll­ten sich dar­an erin­nern, wenn das nächs­te mal über die feh­len­den Woh­nun­gen debat­tiert wird. Hof­fent­lich wis­sen die Wäh­ler bei der nächs­ten Wahl dann auch noch, wer sich für sol­che Ver­hin­de­rungs­plä­ne stark macht.

Wir for­dern des­halb, alles dafür zu unter­neh­men, dass der BER so schnell wie mög­lich sei­nen vol­len Betrieb auf­nimmt. Dann braucht kei­ner mehr über LEX Tegel etc. zu reden und das TXL Are­al kann end­lich sinn­voll zum Wohl der Bür­ger ein­ge­setzt wer­den.

Und jedem, der des­halb nicht mehr fliegt, weil ihm der Weg zum BER zu weit ist, ist unser Dank gewiss.

Werden Innlandsflüge bald abgeschafft?

Soll­ten Kurz­stre­cken künf­tig von der Deut­schen Bahn über­nom­men  wer­den?

SZ: Flughafenverband ist bereit, Inlandsflüge abzuschaffen

Unser Kom­men­tar:

Wenigs­tens kommt lang­sam die Ein­sicht und es geht in die rich­ti­ge Rich­tung, wenn auch etwas zag­haft. Auch Herr Dob­rindt hat ja mal eine posi­ti­ve Ein­ge­bung mit der Steu­er auf Bil­lig­flü­ge. Die CDU hat noch nicht kapiert, dass dies nicht die Sozi­al Schwa­chen benach­tei­ligt. Es sei denn, man legt die Ein­kom­mens­gren­ze auf 80.000 EUR.

Laut letz­ter Umfra­ge in Bran­den­burg kommt die  BVB/Freie Wäh­ler  auf ca. 4,7% und die FDP auf knapp 5%. Damit ist das The­ma TXL als Stim­men­fän­ger wohl geschei­tert und dürf­te im nächs­ten Land­tag kaum eine Mehr­heit haben.

Nachtruhe am BER in greifbarer Nähe?

In der Dis­kus­si­on um mehr Nacht­ru­he am künf­ti­gen BER ist eine Eini­gung zwi­schen Ber­lin und Bran­den­burg in Sicht.

rbb 24: Kompromiss zur Nachtruhe am BER rückt in greifbare Nähe
Berliner Morgenpost: Eingeschränkte Zeiten rauben dem BER Entwicklungschancen

Unser Kom­men­tar dazu:

Wir als BI begrü­ßen es grund­sätz­lich, wenn die Poli­tik end­lich Maß­nah­men gegen einen schran­ken­los aus­ufern­den Flug­be­trieb ergreift. Lärm­schutz ist nicht nur ein The­ma für die Tegel-Anrai­ner, son­dern betrifft alle vom Flug­lärm betrof­fe­nen Men­schen.

Die gegen eine sol­che Maß­nah­me aus wirt­schaft­li­chen Grün­den argu­men­tie­ren las­sen ger­ne wich­ti­ge Fak­ten außen vor. Da wird ein­fach nicht erwähnt, dass allein der inner­deut­sche Flug­be­trieb in Ber­lin die 8 Mio. Mar­ke des Pas­sa­gier­auf­kom­mens über­schrit­ten hat. Da steckt also viel Streich­po­ten­zi­al drin.

Es ist rich­tig, dass die Gerich­te zu bestimm­ten Zei­ten den Men­schen Flug­be­we­gun­gen zumu­ten. Unter den Begriff Flug­be­we­gun­gen fal­len Starts und Lan­dun­gen. Das Ver­bot von Starts zu bestimm­ten Zei­ten von vorn­her­ein als recht­lich nicht zuläs­sig zu dekla­rie­ren ist daher mehr als frag­wür­dig.

Übri­gens wird schon an vie­len ande­ren Flug­hä­fen das prak­ti­ziert, was jetzt für den Flug­be­trieb am BER zum Schutz der Anwoh­ner ange­dacht wird. Am Flug­ha­fen Lon­don Heathrow wer­den zu bestimm­ten kri­ti­schen Zei­ten den Flug­ge­sell­schaf­ten Lärm­kon­tin­gen­te zuge­bil­ligt. Des­halb wer­den sol­che Zei­ten über­wie­gend für Lan­dun­gen genutzt. Dem Wachs­tum am Flug­ha­fen Heathrow hat dies über­haupt nicht gescha­det, wie die Sta­tis­ti­ken bewei­sen.

Es stän­de daher auch den Kom­men­ta­to­ren in den Medi­en gut zu Gesicht, statt kri­tik­los den Stand­punkt der Flug­lob­by zu ver­tre­ten, etwas krea­ti­ver zu sein. Der BER wird auch mit weni­ger Flug­lärm zwi­schen 5 bis 6 Uhr schnel­ler wach­sen, als man­cher sich vor­stel­len kann

Neue Zahlen: 27 Prozent mehr Nachtflüge in Berlin-Tegel

Auf dem inner­städ­ti­schen Flug­ha­fen im Nord­wes­ten Ber­lins ist die Zahl der Starts und Lan­dun­gen, die zwi­schen 22 und 6 Uhr statt­fin­den, gestie­gen.

Zum Artikel in der Berliner Zeitung

Unser Kom­men­tar:

Die Poli­tik hat es nicht mehr im Griff. Hier wer­den alle Regeln von den Flug­ge­sell­schaf­ten außer Kraft gesetzt und der Lärm­ter­ror nimmt sku­ri­le Aus­ma­ße an. Da kann man sich aus­ma­len wie es am BER mal wird, wenn die Poli­tik nicht end­lich ein­greift und ihrer ver­fas­sungs­ge­mä­ßen Ver­ant­wor­tung nach­kommt.

Nach den jüngs­ten Umfra­gen sind 20 % der Bür­ger (die so genann­ten Bes­ser­ver­die­ner)
für 80 % der Umwelt­ver­schmut­zung und Lärm­ter­ror durch Viel­flie­ge­rei ver­ant­wort­lich
und erklär­ter­ma­ßen nicht bereit, ihr Ver­hal­ten zu ändern.

Dabei sind fast 40 % der Flug­ver­bin­dun­gen Inlands­flü­ge. So geht es nicht wei­ter und dem muss schnellst­mög­lich ein Rie­gel (Ver­bot) vor­ge­scho­ben wer­den. Wenn Men­schen so unein­sich­tig in ihrem ver­ant­wor­tungs- und rück­sichts­lo­sem Ego­is­mus sind, muss die Poli­tik regu­lie­rend ein­grei­fen.

Wir hof­fen, dass die ein­sich­ti­ge Mehr­heit der Bevöl­ke­rung dies auch mal an der Wahl­ur­ne  um Aus­druck bringt.

Flugzeug kehrt nach Start wegen brennendem Triebwerk nach Tegel zurück

Ein Flug­zeug der Bri­tish Air­ways muss­te kurz nach dem Start nach Tegel umkeh­ren, weil Rauch aus einem Trieb­werk kam.

Zur Meldung in der Berliner Morgenpost

Unser Kom­men­tar dazu:

Wie man den Mel­dun­gen ent­neh­men kann, ist die Trag­wei­te die­ses Ereig­nis­ses eigent­lich nicht wirk­lich erkannt wor­den. Die Dar­stel­lun­gen sind sehr ver­harm­lo­send.

Wir wol­len uns lie­ber nicht vor­stel­len was pas­siert wäre, wenn es zur ech­ten Explo­si­on des Trieb­werks mit­ten über Reinickendorf/Pankow gekom­men wäre. Das wäre dann genau
der GAU gewe­sen, den die Sicher­heits­ex­per­ten beschrie­ben haben. Denn dann wäre die Maschi­ne mit hoher Wahr­schein­lich­keit über die­sem Wohn­ge­biet abge­stürzt.

Wir kön­nen noch mal durch­at­men und hof­fen, dass bis zur end­gül­ti­gen Schlie­ßung des TXL nichts pas­siert. Herr Cza­ja hät­te jetzt viel­leicht gesagt: „Ist doch alles gut gegan­gen‘‘.