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BER zu groß bei seiner Eröffnung

Lie­be Mitstreiter*innen,

das ist eine sehr gute Nach­richt die alle die­je­ni­gen Lügen straft die behaup­ten, der BER sei zu klein bei sei­ner Eröff­nung.

Terminziel erreicht / BER-Terminal 2 ist betriebsbereit

Auf­grund der ein­ge­bro­che­nen Pas­sa­gier­zah­len benö­ti­gen wir das Ter­mi­nal nicht zur Eröff­nung des BER. Die FBB wird das T2 daher vor­aus­sicht­lich erst zum Som­mer­flug­plan 2021 in Betrieb neh­men.

https://www.berlin-airport.de/de/presse/presseinformationen/mitteilungen-archiv/2020/2020-09-25-ber-terminal-2-ist-betriebsbereit/index.php

Unser Kom­men­tar:

Hal­lo Herr Cza­ja und Ihre “Tegel-Ret­ter”,

ein Bil­lig­ter­mi­nal für die Bil­lig­flie­ger in kür­zes­ter Zeit ent­ge­gen aller Pro­gno­sen fer­tig­ge­stellt. Jetzt ist der BER sogar zu groß bei sei­ner Eröff­nung.

So schnell wird man von den Rea­li­tä­ten ein­ge­holt. Na klar, das mit der Pan­de­mie war ja nicht vor­her­seh­bar. Aber was ist schon vor­her­seh­bar?

Man hat eben nicht alles im Griff und Pro­gno­sen, auch sol­che den Flug­ver­kehr betref­fend, ste­hen immer auf wacke­li­gen Füs­sen.

Und trotz­dem wol­len man­che Poli­ti­ker immer schlau­er sein als alle ande­ren und posau­nen ihre Sprü­che in die Welt.

Sie kön­nen ger­ne das Licht aus­schal­ten, wenn der letz­te Flie­ger vom TXL abge­ho­ben hat.

Wir wün­schen Ihnen viel Erfolg, wenn Sie jetzt end­lich anfan­gen, sich um die wah­ren Pro­ble­me zu küm­mern, damit Ber­lin wie­der im alten Glanz erstrahlt.

Was verbindet Tegel mit Katalonien?

von Klaus Diet­rich

Liegt denn der TXL jetzt in Bar­ce­lo­na? Lei­der nicht aber den­noch gibt es etwas, was TXL und Kata­lo­ni­en ver­bin­det. Für bei­des gab es einen Volks­ent­scheid, der eine legal der ande­re ille­gal.

Wir soll­ten S. Cza­ja als Ver­mitt­ler nach Kata­lo­ni­en schi­cken. Das hät­te zwei Vor­tei­le:

  1. Unser Ber­lin hät­te dann einen Popu­lis­ten weni­ger und
  2. die Kata­lo­nen kön­nen auf eine Lösung hof­fen.

Denn Herr Cza­ja hat schließ­lich für die schwie­rigs­ten und recht­lich fast aus­sichts­lo­sen Situa­tio­nen eine Lösung. Sein Mot­to lau­tet näm­lich: „Wo ein Wil­le ist, ist auch ein Weg“.

Herr Cza­ja ist ja der Mei­nung, dass Vol­kes Wil­le über alles geht, auch über das Recht und unab­hän­gig davon, wie Vol­kes Wil­le zustan­de gekom­men ist.

Es gibt nur ein klei­nes Dilem­ma zu beach­ten.

Wenn das Recht über Vol­kes Wil­le steht, dann Qué­da­te aquí – Kata­lo­nia” (hier geblie­ben).

Wenn aber Vol­kes Wil­le über alles geht, dann muss man Kata­lo­ni­en in die Unab­hän­gig­keit ent­las­sen. Dann braucht Herr Cza­ja nur den Herrn Rajoy von sei­ner The­se zu über­zeu­gen und alles ist klar „Has­ta lue­go y Vamos Kata­lo­nia“ (und tschüss …)

Scha­de, dass im Leben nicht alles so ein­fach ist und man­cher Weg in der Sack­gas­se endet. Viel­leicht kennt Herr Cza­ja ja für bei­des, den TXL und Kata­lo­ni­en den „Gol­de­nen“ Weg.

Mein Vor­schlag dafür lau­tet:

Spa­ni­en muss nur rück­wir­kend sei­ne Ver­fas­sung ändern und Ber­lin und Bran­den­burg müs­sen einen recht­lich unan­fecht­ba­ren Grund fin­den, damit sie den Ver­trag zur gemein­sa­men Lan­des­ent­wick­lungs­pla­nung frist­los kün­di­gen kön­nen.

Wo ein Wil­le ist, ist auch ein Weg und „Has­ta la vis­ta” Senor Cza­ja.