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FBB wirbt für die vorübergehende Schließung von TXL

Zahl der Flug­gäs­te in Ber­lin fällt unter fünf Pro­zent.
Weil kaum noch jemand fliegt, erwirt­schaf­tet Tegel ein Defi­zit von sie­ben Mil­lio­nen Euro pro Monat. FBB wirbt für die vor­über­ge­hen­de Schlie­ßung.

Berliner Zeitung: https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/zahl-der-fluggaeste-in-berlin-faellt-unter-fuenf-prozent-li.79726

Unser Kom­men­tar:

Wir genies­sen die vor­ge­zo­ge­ne Ruhe sehr. Bei einem Rest­vo­lu­men von 5% der Passagiere/Flugbewegungen lohnt sich der Wei­ter­be­trieb von TXL wirk­lich nicht. TXL soll­te des­halb geschlos­sen wer­den. Viel­leicht muss er danach ja auch gar nicht mehr geöff­net wer­den.

Wir hof­fen, dass COVID-19 bald über­wun­den ist und bei den Men­schen ein nach­hal­ti­ges Umden­ken hin­ter­läßt.

Es war schon immer so in der Geschich­te: Ver­än­de­run­gen gab es immer nur, wenn sie durch Kata­stro­phen erzwun­gen wur­den. Der Mensch, als das angeb­lich “intel­li­gen­tes­te” Wesen auf die­sem Glo­bus, ist nicht wirk­lich lern­fä­hig. Die Tech­nik schrei­tet mit einem wahn­sin­ni­gen Tem­po vor­an, aber die Men­schen ver­har­ren in ihrem Instinkt- und Pri­ma­ten­ver­hal­ten. Die men­ta­le Evo­lu­ti­on des Men­schen hält nicht Schritt mit der Evo­lu­ti­on der Tech­nik. Die tech­ni­sche und die soziale/mentale Intel­li­genz klaf­fen weit aus­ein­an­der. Das über­for­dert unse­re Gesell­schaft und macht den Men­schen Angst und sie
seh­nen sich nach ein­fa­chen Lösun­gen, die sie ver­ste­hen.

Aber was sie sehen ist, dass die Politik(er) auch über­for­dert sind. Das Tem­po und die Rich­tung wird von den Pro­fit-Gie­ri­gen vor­ge­ge­ben und der Rest has­tet hin­ter­her in dem Glau­ben, sich dar­in selbst zu ver­wirk­li­chen.

Viel Glück für die Post-Coro­na Genera­ti­on.

Die Helikopter in Tegel müssen zum BER — am besten sofort!

Lie­be Mit­strei­te­rin­nen und Mit­strei­ter,

der Ihnen nament­lich sicher­lich bekann­te Ber­li­ner Abge­ord­ne­te Jörg Stro­ed­ter hat die nach­ste­hen­de Pres­se­mit­tei­lung mit der Emp­feh­lung, sich an der Online-Peti­ti­on — gerich­tet an die Bun­des­re­gie­rung — zu betei­li­gen, ver­öf­fent­licht.

Bitte nutzen Sie die Chance zum Protest

Stoppt die Hubschrauberflüge in Tegel
Peti­ti­on: Heli­ko­pter in Tegel müs­sen zum BER

Jörg Stro­ed­ter erklärt:

Die Heli­ko­pter in Tegel müs­sen zum BER — am bes­ten sofort! Des­halb
habe ich eine Peti­ti­on ins Leben geru­fen und freue mich, wenn zahl­rei­che
Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die­se Peti­ti­on unter­stüt­zen: Da ich als Ber­li­ner
Abge­ord­ne­ter kei­nen direk­ten Ein­fluss auf Ent­schei­dun­gen der
Bun­des­re­gie­rung habe, möch­te ich mit Ihnen gemein­sam auf die­sem Weg
ver­su­chen, die­se Ent­schei­dung rück­gän­gig zu machen. Ich bin der Mei­nung,
dass die Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner rund um den Flug­ha­fen Tegel über
Jahr­zehn­te und gera­de in den letz­ten Jah­ren viel Lärm ertra­gen muss­ten
und des­halb for­de­re ich mit Ihnen, dass damit jetzt Schluss sein muss!”

Zur Petition: http://www.openpetition.org/!txl

Erfolglose Klage eines Umweltvereins gegen Änderung des Planfeststellungsbeschlusses für den Flughafen BER

Das Urteil des OVG Ber­lin Bran­den­burg zur Abwei­sung der Kla­ge der Bür­ger­ver­ei­ne BVBB gegen den Wei­ter­be­trieb des SXF und den Aus­bau des BER ist aus unse­rer Sicht der letz­te gro­ße Mei­len­stein zur Schlies­sung des TXL. Jetzt ist klar, dass der BER zur Eröff­nung und auch in Zukunft mit aus­rei­chen­der Kapa­zi­tät betrie­ben wer­den kann.

Wei­ter­hin zeich­net sich deut­lich ab, dass so gut wie alle tech­ni­schen Hür­den (z. B. “Dübel-Pro­blem”) am BER genom­men sind und einer Eröff­nung zum 31.10.2020 und der Ein­stel­lung des Flug­be­trie­bes am TXL zum 09.11.2020 nichts mehr im Wege steht. Das Mot­to lau­tet jetzt

Say Farewell to TXL

Für die “Tegel-Ret­ter” ist das der end­gül­ti­ge k.o.-Schlag. Nun haben Herr Cza­ja und sein Bran­den­bur­ger Mit­läu­fer Herr Vida kein Argu­ment mehr zum Wei­ter­be­trieb des TXL. Sie soll­ten sich daher jetzt den wirk­lich wich­ti­gen The­men wie Aus­bau des ÖP(N)V und För­de­rung des Umwelt­schut­zes wid­men.”

Obervewaltungsgericht Berlin Brandenburg | Urteil vom 23. Jan. 2020 - OVG 6 A 6.18

Urteil schafft Klarheit und Rechtssicherheit

Ober­ver­wal­tungs­ge­richt bestä­tigt Vor­ge­hen der Flug­ha­fen­ge­sell­schaft bei bau­li­chen Erwei­te­run­gen.

Pressemitteilung FBB

Gemeinden und Verein klagen gegen die Erweiterung des BER

Er ist noch nicht offen, doch er ist schon jetzt zu klein. Des­halb braucht der BER zusätz­li­che Kapa­zi­tät. Doch geht es beim Aus­bau mit rech­ten Din­gen zu? Das muss nun ein Gericht klä­ren

9.1.2020 | Berliner Zeitung

Morgen beginnt das Verfahren zu den Klagen gegen den Ausbau des BER vor dem OVerwG Berlin-Brandenburg.

Für den Flughafen Tegel TXL hat die fiktive Planfeststellung ausgereicht, um seine Kapazität von 10 auf 23 Mio. Passagiere auszubauen.

Da wur­den die Men­schen auch nicht gefragt, geschwei­ge denn eine Plan­fest­stel­lung gefor­dert. Die Begrün­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­lin-Bran­den­burg lau­te­te damals sinn­ge­mäß, dass für den land­sei­ti­gen Aus­bau, der die Abfer­ti­gungs­ka­pa­zi­tä­ten den luft­sei­ti­gen Kapa­zi­tä­ten anpasst, um die (fik­tiv) plan­fest­ge­stell­te tech­ni­sche Kapa­zi­tät aus­zu­schöp­fen, kei­ne (neue) Plan­fest­stel­lung not­wen­dig ist. War­um soll­te für den BER etwas ande­res gel­ten als was für den TXL galt?

Bau­ge­neh­mi­gung für Ter­mi­nal „Ost“ des Flug­ha­fens Ber­lin-Tegel bleibt sofort voll­zieh­bar — 6/2007

Pressemitteilung vom 29.01.2007 - Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg

FDP-Antrag TXL weiter offen halten: Ein Desaster für die „Tegel-Retter“

Anhörung zum FDP-Antrag zur Offenhaltung von TXL im Verkehrsausschuss des Bundestages am 11. 12. 2019

Es war ein Desaster für die „Tegel-Retter“

Sechs von acht gela­de­nen Gut­ach­tern spra­chen sich für die Schlie­ßung des Flug­ha­fens Ber­lin Tegel (TXL) aus. Selbst der Geschäfts­füh­rer des Ver­ban­des der Deut­schen Flug­ha­fen­be­trei­ber (ADV) Herr Bei­sel macht sich stark für die Schlie­ßung des TXL, weil es dem Ver­trau­ens­schutz der Bür­ger und der Pla­nungs­si­cher­heit der am Flug­ver­kehr Betei­lig­ten geschul­det ist.

Expertenstreit um Schlie­ßung des Flug­hafens Berlin-Tegel im Deutschen Bundestag

Die Anhö­rung als Video:

Statement der Bürgerintitativen zur öffentlichen Anhörung des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestages am 11.12.2019

Die Stellungnahme des Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen)

Nach Betrach­tung der in Rede ste­hen­den Argu­men­te stellt sich die ADV hin­ter die bestehen­de Beschluss­la­ge zur Schlie­ßung von TXL. Auch wenn juris­tisch grund­sätz­lich Mög­lich­kei­ten bestehen, die bestehen­de Geneh­mi­gungs­la­ge zu ändern, erschei­nen die damit ein­her­ge­hen­den Risi­ken als zu hoch.

Lesen Sie die Stellungnahme des ADV

Senat legt neuen Lärmschutzbereich für Flughafen Tegel fest

Rechtsverordnung ab 1. Januar 2020 schafft Grundlage für Regelungen mit Betroffenen

Pres­se­mit­tei­lung vom 17.12.2019

AUS DER SITZUNG DES SENATS am 17. Dezem­ber 2019 – NACHTRAG

Das Pres­se- und Infor­ma­ti­ons­amt des Lan­des Ber­lin teilt mit:

Der Senat ist auf­grund des Bun­des­ge­set­zes zum Schutz gegen Flug­lärm (Flu­LärmG) ver­pflich­tet, für den Flug­ha­fen Ber­lin-Tegel (TXL) bis spä­tes­tens zum 31. Dezem­ber 2019 einen neu­en Flug­lärm­schutz­be­reich per Rechts­ver­ord­nung fest­zu­set­zen. Die­sem gesetz­li­chen Auf­trag ist der Senat heu­te auf Vor­la­ge der Sena­to­rin für Umwelt, Ver­kehr und Kli­ma­schutz, Regi­ne Gün­ther, durch den Erlass der Ver­ord­nung über die Fest­set­zung des Lärm­schutz­be­reichs für den Ver­kehrs­flug­ha­fen Ber­lin-Tegel (Flug­Lärm­TXLV Bln) nach­ge­kom­men.

Zustän­di­ge Erstat­tungs­be­hör­de ist die Ent­eig­nungs­be­hör­de bei der Senats­ver­wal­tung für Stadt­ent­wick­lung und Woh­nen.

Ange­sichts des vor­aus­sicht­lich kur­zen Zeit­raums, in dem die Ansprü­che bestehen blei­ben, hat sich die Flug­ha­fen­ge­sell­schaft bereit erklärt, im Rah­men des gesetz­li­chen Ent­schä­di­gungs­ver­fah­rens ein frei­wil­li­ges Ange­bot im Sin­ne eines Ver­gleichs ein­zu­brin­gen.

Die gan­ze Pres­se­mit­tei­lung fin­den Sie hier:

https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.876907.php

Lärmschutzkosten in Tegel zeigen fatale Folgen des BER-Chaos

Wegen des BER-Desas­ters müs­sen Tegel-Anwoh­ner mit Geld für Lärm­schutz aus­ge­stat­tet wer­den

https://www.morgenpost.de/meinung/article227951227/Teurer-Umbau-Der-ZOB-wird-zum-kleinen-BER.html

Wo Tegel-Anwohner jetzt noch Geld für Lärmschutzmaßnahmen bekommen

In elf Mona­ten soll in Tegel nicht mehr geflo­gen wer­den. Lärm­ge­plag­te Anrai­ner bekom­men aber den­noch Geld.

https://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article227949503/Wo-Tegel-Anwohner-jetzt-noch-Geld-fuer-Laermschutz-bekommen.html