Archiv für den Monat: August 2019

Werden Innlandsflüge bald abgeschafft?

Soll­ten Kurz­stre­cken künf­tig von der Deut­schen Bahn über­nom­men  wer­den?

SZ: Flughafenverband ist bereit, Inlandsflüge abzuschaffen

Unser Kom­men­tar:

Wenigs­tens kommt lang­sam die Ein­sicht und es geht in die rich­ti­ge Rich­tung, wenn auch etwas zag­haft. Auch Herr Dob­rindt hat ja mal eine posi­ti­ve Ein­ge­bung mit der Steu­er auf Bil­lig­flü­ge. Die CDU hat noch nicht kapiert, dass dies nicht die Sozi­al Schwa­chen benach­tei­ligt. Es sei denn, man legt die Ein­kom­mens­gren­ze auf 80.000 EUR.

Laut letz­ter Umfra­ge in Bran­den­burg kommt die  BVB/Freie Wäh­ler  auf ca. 4,7% und die FDP auf knapp 5%. Damit ist das The­ma TXL als Stim­men­fän­ger wohl geschei­tert und dürf­te im nächs­ten Land­tag kaum eine Mehr­heit haben.

Streit zwischen Flughafenchef und Czaja weitet sich aus

Als “noto­ri­schen Lüg­ner” hat­te der FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Sebas­ti­an Cza­ja den BER-Chef bezeich­net — und eine Kla­ge kas­siert. Cza­ja könn­te sich damit aber noch mehr Ärger ein­ge­han­delt haben: Jetzt geht es um ver­trau­li­che Doku­men­te. Von Jan Men­zel

rbb24.de: Vertrauliche Dokumente weitergegeben?

Unser Kom­men­tar:

Sieht so ein noto­ri­scher Lüg­ner aus? Herr Cza­ja hat­te es mit Fak­ten zum The­ma BER/TXL ja noch nie so genau genom­men. Da wür­de es mich nicht wun­dern, wenn er es mit dem Umgang mit ver­trau­li­chen Unter­la­gen viel­leicht auch nicht so genau genom­men hat.

Bürgerforum mit Politikern: Lärm- und Klimaschutz am 11.9.2019 in Pankow

Pankow sagt NEIN zum Flughafen Tegel

Lärm- und Klimaschutz in Pankow – Diskutieren Sie mit Ihren Politikern und Expert*innen

Bür­ger­fo­rum

mit

 

sowie

Von die­sem Bür­ger­fo­rum erwar­tet die Bür­ger­initia­ti­ve Ant­wor­ten der Podiumsteilnehmer*innen auf die Pro­ble­me zur Lösung des Flug­lärms, der Flug­ver­mei­dung und des Kli­ma­schut­zes.

Datum/Uhrzeit: 11.9.2019 um 19.30
Ort: Alte Pfarr­kir­che Alt-Pan­kow, Brei­te Stra­ße 38, 13187 Ber­lin

Nachtruhe am BER in greifbarer Nähe?

In der Dis­kus­si­on um mehr Nacht­ru­he am künf­ti­gen BER ist eine Eini­gung zwi­schen Ber­lin und Bran­den­burg in Sicht.

rbb 24: Kompromiss zur Nachtruhe am BER rückt in greifbare Nähe
Berliner Morgenpost: Eingeschränkte Zeiten rauben dem BER Entwicklungschancen

Unser Kom­men­tar dazu:

Wir als BI begrü­ßen es grund­sätz­lich, wenn die Poli­tik end­lich Maß­nah­men gegen einen schran­ken­los aus­ufern­den Flug­be­trieb ergreift. Lärm­schutz ist nicht nur ein The­ma für die Tegel-Anrai­ner, son­dern betrifft alle vom Flug­lärm betrof­fe­nen Men­schen.

Die gegen eine sol­che Maß­nah­me aus wirt­schaft­li­chen Grün­den argu­men­tie­ren las­sen ger­ne wich­ti­ge Fak­ten außen vor. Da wird ein­fach nicht erwähnt, dass allein der inner­deut­sche Flug­be­trieb in Ber­lin die 8 Mio. Mar­ke des Pas­sa­gier­auf­kom­mens über­schrit­ten hat. Da steckt also viel Streich­po­ten­zi­al drin.

Es ist rich­tig, dass die Gerich­te zu bestimm­ten Zei­ten den Men­schen Flug­be­we­gun­gen zumu­ten. Unter den Begriff Flug­be­we­gun­gen fal­len Starts und Lan­dun­gen. Das Ver­bot von Starts zu bestimm­ten Zei­ten von vorn­her­ein als recht­lich nicht zuläs­sig zu dekla­rie­ren ist daher mehr als frag­wür­dig.

Übri­gens wird schon an vie­len ande­ren Flug­hä­fen das prak­ti­ziert, was jetzt für den Flug­be­trieb am BER zum Schutz der Anwoh­ner ange­dacht wird. Am Flug­ha­fen Lon­don Heathrow wer­den zu bestimm­ten kri­ti­schen Zei­ten den Flug­ge­sell­schaf­ten Lärm­kon­tin­gen­te zuge­bil­ligt. Des­halb wer­den sol­che Zei­ten über­wie­gend für Lan­dun­gen genutzt. Dem Wachs­tum am Flug­ha­fen Heathrow hat dies über­haupt nicht gescha­det, wie die Sta­tis­ti­ken bewei­sen.

Es stän­de daher auch den Kom­men­ta­to­ren in den Medi­en gut zu Gesicht, statt kri­tik­los den Stand­punkt der Flug­lob­by zu ver­tre­ten, etwas krea­ti­ver zu sein. Der BER wird auch mit weni­ger Flug­lärm zwi­schen 5 bis 6 Uhr schnel­ler wach­sen, als man­cher sich vor­stel­len kann