Archiv für den Monat: Oktober 2017

Offener Brief

Logo von Tegel schllißen. Zukunft öffnen.

Offener Brief der Bürgerinitiativen im Bündnis „Tegel schliessen – Zukunft öffnen“

An den Regie­ren­den Bür­ger­meis­ter von Ber­lin, Micha­el Mül­ler und die Frak­tio­nen von SPD, Bünd­nis 90 / Die Grü­nen und Die Lin­ke im Abge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin

Sehr geehr­ter Herr Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter Mül­ler,
sehr geehr­te Damen und Her­ren Abge­ord­ne­te,

der vor allem von der Ber­li­ner FDP betrie­be­ne Volks­ent­scheid zum Flug­ha­fen Tegel hat­te zum Ergeb­nis, dass 56,4% der teil­neh­men­den Wahl­be­rech­tig­ten mit „Ja“ und 41,7% mit „Nein“ gestimmt haben.

Das müs­sen wir – auch als unmit­tel­bar Betrof­fe­ne — so zur Kennt­nis neh­men. Es lohnt sich jedoch für alle, ins­be­son­de­re aber für Sie, bei der Bewer­tung des Ergeb­nis­ses genau­er hin­zu­schau­en.

Nach dem amt­li­chen End­ergeb­nis gab es 994.916 Ja-Stim­men und 738.024 Nein-Stim­men. Es gibt ca. 300.000 Men­schen, die von gesund­heits­schä­di­gen­dem Lärm und Abga­sen aus dem Flug­be­trieb in Tegel betrof­fen sind, von denen aber weni­ger als 200.000 wahl­be­rech­tigt sind. Das heißt, über 535.000 nicht unmit­tel­bar betrof­fe­ne Men­schen haben mit Nein gestimmt! Auch die­se Stim­men dür­fen, neben denen der unmit­tel­bar Betrof­fe­nen, nicht ein­fach igno­riert wer­den.

Die FDP, gefolgt von AfD und CDU und ihren Unter­stüt­zern in den Medi­en, wer­ten jetzt das Ergeb­nis des Volks­ent­scheids nach dem Mot­to „The Win­ner takes it all“. Sie tun so, als wenn aus der unver­bind­li­chen Auf­for­de­rung an den Senat — denn einen Geset­zes­ent­wurf gab es ja wohl­weis­lich nicht – nun doch eine ver­bind­li­che Vor­ga­be zum Han­deln, qua­si eine Geset­zes­vor­la­ge gewor­den sei, der der Senat zu fol­gen hat.

Das ist aber nicht rich­tig.

Wie wir alle aus Ana­ly­sen und Berich­ten wis­sen, spei­sen sich die 56,4% Ja-Stim­men aus einer Viel­zahl von Moti­ven. Noch immer liegt kein ver­bind­li­cher Ter­min zur Eröff­nung des BER vor. Die fal­sche Behaup­tung, der BER sei zu klein, hat sich durch stän­di­ge Wie­der­ho­lung in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung fest­ge­setzt. Miet­erhö­hun­gen im Umfeld des alten Flug­ha­fens wer­den befürch­tet. Auch die Angst vor dem Ver­lust von Arbeits­plät­zen am Flug­ha­fen spiel­te bei der Stimm­ab­ga­be eine Rol­le. Das Kon­zept zur Nach­nut­zung des Are­als am Flug­ha­fen Tegel ist den meis­ten Men­schen bis heu­te kaum bekannt. Nicht zuletzt ver­bin­den vie­le Men­schen im West­teil der Stadt mit TXL viel Nost­al­gie. Vor allem aber ist die Bequem­lich­keit vie­ler ein ent­schei­den­des Motiv gewe­sen, für die Offen­hal­tung von TXL zu stim­men.

Die „Tegel-Ret­ter“ sug­ge­rie­ren, dass eine Mehr­heit sich über das Schutz­be­dürf­nis einer Min­der­heit von 300.000 Ein­woh­nern per „Volks­ent­scheid“ hin­weg­set­zen kann. Es ist jedoch Auf­ga­be des Staa­tes und der poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ger, die­se Men­schen als die ihnen anver­trau­ten Schutz­be­foh­le­nen vor Beein­träch­ti­gun­gen ihrer kör­per­li­chen Unver­sehrt­heit und Gesund­heit zu schüt­zen. Der Senat und das Abge­ord­ne­ten­haus haben die Pflicht, die­sen poli­tisch-mora­li­schen Aspekt bei den nun aus dem Volks­ent­scheid zu zie­hen­den Schluss­fol­ge­run­gen in den Vor­der­grund zu stel­len.

Bei öffent­li­chen Pla­nungs­ent­schei­dun­gen kön­nen die Betrof­fe­nen sogar einen ver­fas­sungs­recht­li­chen Anspruch auf kör­per­li­che Unver­sehrt­heit ablei­ten. Dazu die­nen die in Deutsch­land gel­ten­den Ver­fah­ren im Rah­men der Lan­des­pla­nung und Bau­leit­pla­nung, die im Abwä­gungs­pro­zess genau die­se Rech­te sichern sol­len.

Auch Lärm­schutz­maß­nah­men in und an Gebäu­den kön­nen die­se Rech­te nicht außer Kraft set­zen, da zu Woh­nun­gen auch Bal­ko­ne und Gär­ten sowie öffent­li­che Räu­me gehö­ren. Dar­über hin­aus befin­den sich im Ein­zugs- und Lärm­be­reich des Flug­ha­fens zahl­rei­che Kran­ken­häu­ser, Kin­der­ta­ges­stät­ten und Schu­len.

Des­halb erwächst aus dem Ergeb­nis zum Volks­ent­scheid für den Senat und die Regie­rungs­ko­ali­ti­on das kla­re Man­dat, selbst­be­wusst und offen auf Vol­kes Stim­me ein­zu­ge­hen — nicht nur der Freun­de des alten Flug­ha­fens, son­dern auch der­je­ni­gen, die aus unmit­tel­ba­rer Betrof­fen­heit und aus Über­zeu­gung für die Schlie­ßung von Tegel gestimmt haben.

Die im Bünd­nis „Tegel­schlies­sen-Zukunft­öff­nen“ zusam­men­ge­schlos­se­nen Bür­ger­initia­ti­ven wer­den wei­ter kämp­fen mit dem Ziel, die Schlie­ßung des alten Flug­ha­fens Tegel zu errei­chen. Wir erin­nern erneut an den gül­ti­gen Kon­sens­be­schluss mit den sich dar­aus erge­ben­den Kon­se­quen­zen. In die­sem Zusam­men­hang haben wir mit Befrie­di­gung Ihre Aus­sa­ge zur Kennt­nis genom­men, dass Sie die Auf­for­de­rung des Volks­ent­scheids für prak­tisch nicht umsetz­bar und in der Sache für falsch hal­ten.

Die FDP, AfD und Tei­le der CDU in Ber­lin drän­gen dar­auf, die aus ihrer Sicht erfor­der­li­chen nächs­ten Schrit­te ein­zu­lei­ten. Des­halb for­dern wir vom Senat und der Regie­rungs­ko­ali­ti­on, jetzt die Füh­rungs­rol­le zu über­neh­men und zügig einen Fahr­plan für die nächs­ten Schrit­te vor­zu­le­gen.

Unse­re Vor­stel­lun­gen dazu – teil­wei­se bereits im „Fünf-Punk­te-Plan“ des Regie­ren­den Bür­ger­meis­ters ange­spro­chen — sind fol­gen­de:

  • Es ist drin­gend not­wen­dig, Klar­heit in der Rechts­la­ge zu schaf­fen. Alle recht­li­chen Risi­ken und Wider­sprü­che, die sich aus den gefor­der­ten Schrit­ten – „Wider­ruf des Wider­rufs“, Kün­di­gung des Ver­trags zur gemein­sa­men Lan­des­ent­wick­lungs­pla­nung und Ände­rung des LEP-FS erge­ben, sind in aller Deut­lich­keit und klar ver­ständ­lich her­aus­zu­ar­bei­ten.
  • Es muss end­lich kurz­fris­tig ein ver­bind­li­cher Ter­min für die BER-Eröff­nung benannt wer­den ‑ver­bun­den mit der Aus­sa­ge, mit wel­cher Eröff­nungs­ka­pa­zi­tät (Stich­wort „Double-Roof“-Konzept) dies gesche­hen wird.
    Vor­la­ge aller rele­van­ten Daten zu den BER-Kapa­zi­tä­ten und den Aus­bau­plä­nen (auch der Poten­zia­le). Hier­mit ver­bun­den muss ein aktua­li­sier­tes, nach öko­no­mi­schen und öko­lo­gi­schen Gesichts­punk­ten aus­ge­rich­te­tes Luft­ver­kehrs­kon­zept für die Regi­on ent­wi­ckelt wer­den.
  • Ermitt­lung und Dar­stel­lung der Gesamt­kos­ten eines Wei­ter­be­triebs von Tegel unter Berück­sich­ti­gung aller not­wen­di­gen Inves­ti­tio­nen für die Sanie­rung, die Anbin­dung an den Öffent­li­chen Nah­ver­kehr und ins­be­son­de­re für den Lärm­schutz.
  • Dazu ist die Vor­la­ge einer neu­en Lärm­kar­te als Basis für eine rea­lis­ti­sche Kos­ten­schät­zung für die Lärm­schutz­maß­nah­men nach den glei­chen Kri­te­ri­en wie am BER erfor­der­lich.
  • Eine Aus­sa­ge über die Kon­se­quen­zen für die Flug­rou­ten, falls BER und TXL par­al­lel betrie­ben wer­den sol­len — mit Stel­lung­nah­men der Deut­schen Flug­si­che­rung (DFS) und des Bun­des­auf­sichts­am­tes für Flug­si­che­rung (BAF).
  • Brei­te Dar­stel­lung und Erläu­te­rung des vor­lie­gen­den Nach­nut­zungs­kon­zepts zum Tegel-Are­al und sei­ner Umge­bung (Inte­grier­tes städ­te­bau­li­ches Ent­wick­lungs­kon­zept) mit sei­nen posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen für alle Ber­li­ner Bür­ger, ins­be­son­de­re dem Mie­ter­schutz.

Die Bür­ger­initia­ti­ven erwar­ten die zügi­ge Umset­zung die­ses Maß­nah­men­ka­ta­logs. Wir wer­den den Pro­zess aktiv und kri­tisch beglei­ten und bie­ten unse­re Unter­stüt­zung an. Außer­dem wer­den wir Initia­ti­ven ent­wi­ckeln, um die nach­fol­gen­den Zie­le kurz­fris­tig zu errei­chen:

  • Für die Dau­er des bis zur Eröff­nung des BER not­wen­di­gen Wei­ter­be­triebs des TXL soll eine Vor­ga­be an die Senats­ver­wal­tung für Umwelt, Ver­kehr und Kli­ma­schutz erge­hen – mit dem Ziel einer äußerst restrik­ti­ven Hand­ha­bung 
der Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen für den Flug­be­trieb nach 23:00 Uhr und mit einer stren­ge­ren Über­prü­fung der Begrün­dun­gen. Die geplan­ten Flug­be­we­gun­gen mit Jum­bo Jets set­zen hier­zu das völ­lig fal­sche Signal und sind ein Hohn für die TXL Anwoh­ner.
  • Für alle von der FBB betrie­be­nen Flug­hä­fen muss die Ent­gelt­ord­nung ohne Aus­nah­me für alle Flug­ge­sell­schaf­ten durch­ge­setzt wer­den. Die Ver­ein­ba­run­gen zu ein­ge­räum­ten Rabat­ten bei den Ent­gel­ten sind zum nächst­mög­li­chen Ter­min zu kün­di­gen. Ins­be­son­de­re die Son­der­re­ge­lun­gen für die neu­en Air­lines in TXL müs­sen sofort been­det wer­den.

Wenn sich ins­ge­samt jedoch kei­ne kla­ren Per­spek­ti­ven für die vom Lärm betrof­fe­nen Bür­ger erge­ben, dann wer­den wir in Erwä­gung zie­hen, als ers­tes die Lärm­schutz­maß­nah­men ana­log zum BER ein­zu­for­dern und wei­te­re Kla­ge­we­ge zu prü­fen.

Die unter­zeich­nen­den Bür­ger­initia­ti­ven for­dern, dass der Ber­li­ner Senat, auch in Abwä­gung des Volks­ent­scheids, den bestehen­den Kon­sens­be­schluss wei­ter ver­folgt: Ers­tens die zügi­ge Fer­tig­stel­lung und Inbe­trieb­nah­me des BER und zwei­tens die Schlie­ßung des Flug­ha­fens Tegel spä­tes­tens sechs Mona­te nach die­ser Inbe­trieb­nah­me.

Mit freund­li­chem Gruß

Für die Bür­ger­initia­ti­ven

gez. Klaus Diet­rich

Presseschau

Märkische Allgemeine

Der Jum­bo kommt nach Tegel
Es wird laut in der Ein­flug­schnei­se des Flug­ha­fens Tegel. Die Luft­han­sa will im Novem­ber über 60 mal eine Boe­ing 747–400 in Ber­lin star­ten und lan­den las­sen – eine der größ­ten und lau­tes­ten Pas­sa­gier­ma­schi­nen.

Berliner Sonntagsblatt

Wie wei­ter mit dem Flug­ha­fen Tegel? Tref­fen im Novem­ber!
News aus Ber­lin-Bran­den­burg: Nach dem Volks­ent­scheid zur Offen­hal­tung des Flug­ha­fens Tegel wol­len Ber­lin und Bran­den­burg vor­aus­sicht­lich bei einem Tref­fen am 6. Novem­ber über das The­ma spre­chen.

Was verbindet Tegel mit Katalonien?

von Klaus Diet­rich

Liegt denn der TXL jetzt in Bar­ce­lo­na? Lei­der nicht aber den­noch gibt es etwas, was TXL und Kata­lo­ni­en ver­bin­det. Für bei­des gab es einen Volks­ent­scheid, der eine legal der ande­re ille­gal.

Wir soll­ten S. Cza­ja als Ver­mitt­ler nach Kata­lo­ni­en schi­cken. Das hät­te zwei Vor­tei­le:

  1. Unser Ber­lin hät­te dann einen Popu­lis­ten weni­ger und
  2. die Kata­lo­nen kön­nen auf eine Lösung hof­fen.

Denn Herr Cza­ja hat schließ­lich für die schwie­rigs­ten und recht­lich fast aus­sichts­lo­sen Situa­tio­nen eine Lösung. Sein Mot­to lau­tet näm­lich: „Wo ein Wil­le ist, ist auch ein Weg“.

Herr Cza­ja ist ja der Mei­nung, dass Vol­kes Wil­le über alles geht, auch über das Recht und unab­hän­gig davon, wie Vol­kes Wil­le zustan­de gekom­men ist.

Es gibt nur ein klei­nes Dilem­ma zu beach­ten.

Wenn das Recht über Vol­kes Wil­le steht, dann Quéda­te aquí – Kata­lo­nia” (hier geblie­ben).

Wenn aber Vol­kes Wil­le über alles geht, dann muss man Kata­lo­ni­en in die Unab­hän­gig­keit ent­las­sen. Dann braucht Herr Cza­ja nur den Herrn Rajoy von sei­ner The­se zu über­zeu­gen und alles ist klar „Has­ta lue­go y Vamos Kata­lo­nia“ (und tschüss …)

Scha­de, dass im Leben nicht alles so ein­fach ist und man­cher Weg in der Sack­gas­se endet. Viel­leicht kennt Herr Cza­ja ja für bei­des, den TXL und Kata­lo­ni­en den „Gol­de­nen“ Weg.

Mein Vor­schlag dafür lau­tet:

Spa­ni­en muss nur rück­wir­kend sei­ne Ver­fas­sung ändern und Ber­lin und Bran­den­burg müs­sen einen recht­lich unan­fecht­ba­ren Grund fin­den, damit sie den Ver­trag zur gemein­sa­men Lan­des­ent­wick­lungs­pla­nung frist­los kün­di­gen kön­nen.

Wo ein Wil­le ist, ist auch ein Weg und „Has­ta la vis­ta” Senor Cza­ja.

Highlight für TXL: Jumbos von Frankfurt nach Tegel

Ein Kom­men­tar von Klaus Diet­rich

Die Rück­sichts­lo­sig­keit hat offen­sicht­lich die Mit­te der Gesell­schaft erreicht. Anders kann man die Ankün­di­gung der Luft­han­sa nicht inter­pre­tie­ren, im Novem­ber mit Jum­bos vom Typ 747–400 mehr als 126 Flug­be­we­gun­gen zwi­schen FRA und TXL durch­zu­füh­ren. Die Jum­bo-Flü­ge mit dem ältes­ten und lau­tes­ten Modell wird von der LH auch noch als beson­de­res High­light ange­kün­digt. Zum Ver­gleich: Die B747-400 ist in Lärm­ka­te­go­rie 14 (der zweit­höchs­ten die es gibt), wäh­rend ein Air­bus A320 in Kate­go­rie 3 ist. Das ist Zynis­mus pur gegen­über den 300.000 Anwoh­nern von Tegel. Es wäre inter­es­sant zu wis­sen, ob die LH dann wirk­lich die ent­spre­chen­den Gebüh­ren dafür zahlt.

Da gibt es natür­lich auch wie­der Leu­te die es super cool fin­den, wenn ihnen dann der Rie­sen­vo­gel mit Getö­se die Glat­ze rasiert. Aber denen ist ja sowie­so nicht zu hel­fen.

Sol­cher Schwach­sinn zeigt zwei­er­lei:

  1. Es ist offen­sicht­lich nicht mög­lich, den Flug­ge­sell­schaf­ten Vor­schrif­ten zu machen, mit wel­chem Flug­ge­rät sie ihre Flü­ge abwi­ckeln. Die Flug­ge­sell­schaf­ten kön­nen nach Belie­ben jede Art von Flug­ge­rät ein­set­zen.
  2. Es straft die Aus­sa­gen der „Tegel-Ret­ter“ Lügen die behaup­ten, man könn­te den Flug­be­trieb am TXL regu­lie­ren. Das ist dann der Vor­ge­schmack für das was wir erwar­ten kön­nen, wenn bei Offen­hal­tung von Tegel die Flug­ge­sell­schaf­ten ihren regu­lä­rem Flug­be­trieb hier wei­ter durch­zie­hen. Dann gebührt Herrn Cza­ja und sei­nen AfD und CDU Fans der beson­de­re „Dank“ für sol­che „High­lights“.

Wir haben als BI natür­lich bei der Sen­UVK und der LH unse­re Beschwer­de dazu ein­ge­reicht. Wir sind gespannt auf die Ant­wort (Herr Dr. Rosin ist z. Zt. In Urlaub).

Viel­leicht errei­chen wir ja, dass die Jum­bo Lärm- und Dreck­schleu­dern dann im Tief­flug eine Ehren­run­de über Zehlen­dorf, Char­lot­ten­burg und ande­re Bezir­ke zie­hen dür­fen.

Presseschau

Süddeutsche Zeitung

Flug­ha­fen Tegel: Har­te Lan­dung
Auf dem Gelän­de des Flug­ha­fens soll­ten neue Büros ent­ste­hen. Doch nach dem Volks­ent­scheid ist das unge­wiss. Dabei könn­te so der Bedarf an Gewer­be­flä­chen gedeckt wer­den.

Berliner Kurier

Tegel-Ärger: Jetzt gibt’s die vol­le Jum­bo-Dröh­nung 
126 Flü­ge nur im Novem­ber soll die ält­li­che Boe­ing 747–400 zu den ver­kehrs­reichs­ten Zei­ten von Frank­furt nach Tegel und wie­der zurück flie­gen. Drei Flie­ger in der Mor­gen­wel­le, drei retour. 

Prenzlberger Stimme

Flug­ha­fen Tegel: Ein­mal Jamai­ca und zurück

Presseschau

Berliner Morgenpost

VOLKSENTSCHEID: Run­der Tisch zum Flug­ha­fen Tegel löst Koali­ti­ons­streit aus
In der rot-rot-grü­nen Lan­des­re­gie­rung besteht Unei­nig­keit über das wei­te­re Vor­ge­hen nach dem ver­lo­re­nen Volks­ent­scheid zu Tegel.

Tagesspiegel

Mehr Lärm für die Anwoh­ner
Zweit­größ­tes Pas­sa­gier­flug­zeug der Welt lan­det zukünf­tig in Tegel
Wegen gro­ßer Nach­fra­ge, soll im Novem­ber die sonst nur auf Lang­stre­cken­flü­gen ein­ge­setz­te Boe­ing 747–400 Ber­lin-Tegel mit Frank­furt am Main ver­bin­den