Dokumente & Links

Dokumente

E. Greiser, G. Glaeske - 2013: Soziale und ökonomische Folgen nächtlichen Fluglärms im Umfeld des Flughafens Frankfurt/Main
Bundesvereinigung gegen Fluglärm eV_Jahresbericht 2013
Beschlussprotokoll des 115. Deutschen Ärztetages in Nürnberg vom 22. bis 25.05.2012 (zum Thema Fluglärm siehe Seite 351 bis 353)
AmtlInfo_Abstimmung zum Flughafen Tempelhof_2008
Neufassung des Gesetzes zum Schutz gegen Fluglärm_2007  ("LEX TEGEL" in § 4 Absatz 7)
Konsensbeschluss_1996
Flughafen BBI_Ergebnisse der Standortsuche_Juni 1993
Lärmschutzverordnung für TXL von 1976

Links

interaktive Karte der Stadt Berlin zur persönlichen Standortbestimmung in den Fluglärmschutzzonen
TraVis - Airport Berlin Tegel: Flugspuren und Lärmmessstellen am Flughafen TXL
Flugrouten-Radar der Berliner Morgenpost
Berliner Morgenpost - Wo Flugzeuge viel zu tief fliegen
metafly: Flugzeugbewegungen und zu erwartende Lärmentwicklung
Berliner Fluglärmkommisson und Ansprechpartner für Beschwerden (Antrag auf Schallschutz nach dem Fluglärmschutzgesetz  hier)
Verkehrsstatistik Flughafen Berlin-Brandenburg: Flugzeugbewegungen, Fluggäste, Luftfracht, Luftpost
Pressemitteilungen Flughafen Berlin Brandenburg 2014 und Archiv
Fragen und Antworten zum Thema nächtliche Flugbewegungen von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

 

4 Gedanken zu „Dokumente & Links

  1. Tegel soll offen bleiben…
    …hat sich wirklich auch nur Einer der Befürworter klare Gedanken gemacht, was dies bedeutet?
    Die Hoffnung, die Problematik vom BER über TXL lösen zu können ist schlicht falsch.
    TXL ist heute schon überlastet, veraltet und hat einen Investitionsrückstau der nur mit einer bevorstehenden Schließung erklärt und akzeptiert werden kann.
    Eine Erhaltung von TXL wäre nur ein weiteres Milliardengrab.
    Die Offenhaltung von TXL würde alleine nur für den Schallschutz Milliarden zur Nachrüstung kosten. Der BER hat hierfür bereits 800 Millionen ausgegeben, ein Ende nicht Abzusehen.
    Wenn TXL weiterläuft, dann steht lt. Gesetz allen Anwohnern den gleichen Lärmschutz wie ein neu gebauter Flughafen zu.
    Ein Blick auf die Karte zeigt, dass die Bevölkerungsdichte in den Einzugsbereich TXL ein zigfaches im Vergleich zum BER überschreiten. Völlig unkalkulierbare Kosten alleine im Bereich Lärmschutz.
    Außerdem wäre auch zu prüfen, wie viel an Wohnungsbau seit dem Schließungsbeschluss vor Jahren von TXL umgesetzt wurde und ob diese dann Anspruch auf Entschädigung im Bereich Lärmschutz hätten. Vielleicht hätte dann dort niemals so gebaut werden dürfen.
    Es wäre, über Jahre hinweg, unter falschen Voraussetzungen Investiert worden.
    Seit Jahren laufen schon Investitionsplanungen für die spätere Nutzung des Flughafengeländes (siehe Stadtentwicklung, Bebauungsplan), diese wären hinfällig und somit ein (Teurer) Schlag ins Gesicht für alle Beteiligten. Berlin darf sich nicht weiter zu einem „Unglaubwürdigen Partner“ entwickeln. Tegel muss schließen, der BGH hat es vor Jahren beschlossen, gekoppelt an die Zulassung des BER.

    Sicher die Problematik mit TXL würde mich auch wenig interessieren, wenn ich im Einzugsbereich vom BER wohnen würde, oder als Vielflieger die Vorteile eines Innerstätischen Airport nutzen möchte.
    Die FDP hat mit fraglichen Methoden Unterschriften gesammelt.
    Leider kann man in dieser Phase ausschließlich befürwortende Stimmen abgeben.

    Außerdem wäre auch zu prüfen, wie viel an Wohnungsbau seit dem Schließungsbeschluss vor Jahren von TXL umgesetzt wurde und ob diese dann Anspruch auf Entschädigung im Bereich Lärmschutz hätten. Vielleicht hätte dann dort niemals so gebaut werden dürfen.
    Es wäre, über Jahre hinweg, unter falschen Voraussetzungen Investiert worden.
    Seit Jahren laufen schon Investitionsplanungen für die spätere Nutzung des Flughafengeländes (siehe Stadtentwicklung, Bebauungsplan), diese wären hinfällig und somit ein (Teurer) Schlag ins Gesicht für alle Beteiligten. Berlin darf sich nicht weiter zu einem „Unglaubwürdigen Partner“ entwickeln. Tegel muss schließen, der BGH hat es vor Jahren beschlossen, gekoppelt an die Zulassung des BER.

    Sicher die Problematik mit TXL würde mich auch wenig interessieren, wenn ich im Einzugsbereich vom BER wohnen würde, oder als Vielflieger die Vorteile eines Innerstätischen Airport nutzen möchte.
    Die FDP hat mit fraglichen Methoden Unterschriften gesammelt.
    Leider kann man in dieser Phase ausschließlich befürwortende Stimmen abgeben.

    Bei der nächsten Hürde wird dies anders sein und erst dann wird sich zeigen, ob die Mehrzahl der Berliner wirklich hinter TXL steht und wie dieses noch ungeschriebene Märchenbuch endet.
    Statt ständig immer neue Nebelkerzen zu verteilen und in Nostalgie zu schweifen sollten sich die Berliner endlich auf die Fertigstellung des BER konzentrieren. TXL ist keine Lösung und kann auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass Säumnisse in der Planung und Ausführung am BER in eine spiralförmige Sackgasse führen.
    Offensichtlich wird in der breiten Öffentlichkeit auch kaum war genommen das die Lobbyisten der BERgegner die fragwürdige Initiative „Tegel soll offen bleiben“ in Leben gerufen hat, denn diese Gruppe hätte davon den größten Nutzen, nämlich weniger Fluglärmbelästigung.
    Was kommt dann als nächstes, „alle Nachtflüge nach Tegel“ damit die Schafe in Brandenburg in der Nachtruhe nicht gestört werden?
    Wenn TXL tatsächlich offen bleiben sollte, wäre auch dieser nächste Schritt denkbar.
    Sorry für den langen Text,
    S. Schäfer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.